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Hier wartet der Tod - Sonderedition zur Ehrung des Lebenswerkes von A. F. Morland von Morland, A. F. (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Hier wartet der Tod - Sonderedition zur Ehrung des Lebenswerkes von A. F. Morland

A.F. Morland, ein großartiger deutschsprachiger Autor, begeht in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Dies wollen wir zum Anlass nehmen und sein außerordentliches Lebenswerk, das über 3500 recht erfolgreiche Publikationen in nahezu allen Genres umfasst, ehren. Aufgrund dieser Vielzahl an Veröffentlichungen kann dieser Band jedoch nur eine ganz kleine Auswahl dieses beträchtlichen Lebenswerkes präsentieren. Morlands erster professionell erschienener Roman im Jahre 1969 war der Krimi EIN SARG FÜR FORREST, der in dieser Sonderedition natürlich nicht fehlen darf. Die Entscheidung, welche weiteren Romane und Kurzgeschichten, die alle aus dem Krimi-Genre stammen, es letztlich in diese Sonderedition schaffen, fiel dem Auswahlgremium der Edition Bärenklau äußerst schwer, zu lang war die Liste der Lieblingsbände eines jeden Mitgliedes. Diese Auswahl wird durch den neusten Kurzkrimi des Autors komplettiert, der hier zum ersten Mal veröffentlicht wird. Lassen sie sich in eine atemberaubende Welt entführen, die voller Mord, Habgier, Intrigen, Verrat und Rache ist ... In dieser Sonderedition sind folgende packende Krimis und Kurz-Krimis des Autors A.F. Morland enthalten: ? Ein Sarg für Forrest ? Flucht in die Todeselle ? Todeskuss per Telefon ? Der Schlitzer von Manhattan ? Kassbachs Entführung ? Ein Meister seines Fachs ? Ich töte für mein Leben gern ? Mordbefehl aus dem Knast ? Die tote Tante soll hochleben ? Ein Kandidat für die Todesstrafe

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 800
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738934878
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 1063 kBytes
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Hier wartet der Tod - Sonderedition zur Ehrung des Lebenswerkes von A. F. Morland

2. Kapitel

Stafford Garfield, der Chef der Mordkommission, war ein blonder Hüne und eine fast brutale Erscheinung. Kaum einer wusste, dass sich hinter der rauen Schale ein weicher Kern verbarg.

Garfield thronte hinter seinem Schreibtisch. Vor ihm, ein Glas Whisky in der Rechten, saß Dave Donovan.

Donovan und Garfield waren einmal Kollegen gewesen. Später hatte Donovan, der seine Freiheit über alles liebte, sich selbständig gemacht. Er war Privatdetektiv geworden. Eine Erbschaft hatte ihm den finanziell nötigen Rückhalt gegeben, in Ruhe auf die ersten Klienten zu warten.

Garfield und Donovan waren gute Freunde geblieben. Sie hatten ein paar Fälle nicht allein, sondern sich ideal ergänzend gelöst.

"Glaubst du, dass Paley durchkommt?", fragte Dave und nippte an seinem Glas.

"Das steht allein in Gottes Macht", sagte Garfield. "Die Chirurgen flicken jedenfalls noch an ihm herum. Ich weiß nicht, was ich mehr bewundern soll - Paleys Zähigkeit oder die Kühnheit der Gangster, die der Polizei ihr Opfer vor die Tür legen."

"Dabei kann man noch von Glück sagen, dass der Postbote so geistesgegenwärtig war, sich die Nummer des Möbelwagens zu merken", meinte Dave.

Garfield nickte. "Gut, dass du mich daran erinnerst."

Er nahm den Telefonhörer von der Gabel und wählte eine dreistellige Nummer. Gleich darauf meldete sich eine Nebenstelle im Haus.

"Ist der Möbelwagen schon gefunden?", fragte Garfield.

Er hörte sich die Antwort ruhig an. Zuerst huschte ein zufriedenes Lächeln über sein Gesicht, dann wurde seine Miene starr, und die Augen blitzten zornig.

"Vielleicht erwarten Sie jetzt auch noch ein Sonderlob", rief er in den Apparat. "Ihr habt seit einer Stunde den Wagen, die Spurensicherung ist bereits an der Arbeit, und keiner findet es der Mühe wert, mich davon in Kenntnis zu setzen. Ich verlange unverzügliche Berichterstattung und... Ach, hören Sie doch mit Ihren ewigen Ausreden auf!"

Er knallte den Hörer mit aller Wucht auf die Gabel.

"Ich muss diesen Burschen auf die Füße treten, sonst tut jeder gerade das, wozu er Lust hat."

Dave lächelte und stellte sein Glas auf den Schreibtisch.

"Hast du dir schon Paleys Sündenregister angesehen, wenn er eines hat?"

"Oh ja, er hat eines. Aber er ist ein kleiner Fisch. Zumindest für meine Abteilung völlig unbedeutend. Ein paar Delikte, wie sie bei gestrandeten Existenzen offenbar unvermeidlich sind. Diebstahl, Einbruch. Hehlerei. Ein paarmal Schmiere gestanden, wenn Freunde von ihm ein Ding drehten. Insgesamt sechs Jahre Gefängnis. Im Großen und Ganzen würde ich ihn als harmlos bezeichnen. Und als dumm. Was er angefasst hat, ist schiefgegangen. Ich glaube, er hat für alles, was er je in seinem Leben angestellt hat, seine Strafe bekommen."

Sergeant Cripps aus Garfields Vorzimmer kam herein. Seine roten Hängebacken wippten leicht während seiner kurzen Ansprache: "Dr. Stange hat angerufen, Sir."

"Dr. Stange? Wer ist denn Dr. Stange?", fragte Garfield geistesabwesend. "Ach, dieser Dr. Stange!" Er wandte sich Dave zu. "Das ist der Mann, der sich um Paleys Leben bemüht." Und zu Sergeant Cripps: "Was sagte der Doc?"

"Paley scheint robuster zu sein, als die Ärzte angenommen haben. Er hat die Operation gut überstanden. Und was das Erstaunlichste ist, er ist schon wieder bei Bewusstsein."

"Was sagt Dr. Stange dazu?", fragte Garfield.

"Nun, er teilte mit, dass Paley nach ihnen verlangt hat, Sir. Er will Sie unbedingt sprechen."

Dave stand auf. Nachdenklich sagte er: "Paley hat doch bestimmt keine Freunde bei der Polizei. Es muss ihn einige Überwindung gekostet haben, hierherzukommen. Und ein Besuch bei der Mordkommission setzt meistens einen triftigen Grund voraus."

Stafford Garfield erhob sich ebenfalls. "Den Grund wird mir Paley sicher verraten. Komm' mit, wenn er dich interessiert."

Alles war weiß:

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