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Im Auge des Taifuns Ein Juan-Cabrillo-Roman von Cussler, Clive (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Im Auge des Taifuns

Drogen machen sie zu Supersoldaten, und nur ein Mann kann sie aufhalten: Juan Cabrillo! Eigentlich wurden Juan Cabrillo und die Crew der Oregon nur angeheuert, um eine Gemäldesammlung im Wert von einer halben Milliarde Doller sicherzustellen. Da taucht auf den Philippinen eine Droge auf, die normale Soldaten in Superkrieger verwandelt. Um die Verbreitung zu stoppen, muss Cabrillo nicht nur deren Anführer in seine Gewalt bringen, sondern auch den südafrikanischen Söldner abwehren, der die Droge selbst kontrollieren möchte. Und während Cabrillo alles daran setzt, einen Krieg zu verhindern, der ganz Asien in Flammen aufgehen lassen könnte, zieht ein nie dagewesener Megasturm auf. Seit er 1973 seinen ersten Helden Dirk Pitt erfand, ist jeder Roman von Clive Cussler ein New-York-Times-Bestseller. Auch auf der deutschen Spiegel-Bestsellerliste ist jeder seiner Romane vertreten. 1979 gründete er die reale NUMA, um das maritime Erbe durch die Entdeckung, Erforschung und Konservierung von Schiffswracks zu bewahren. Er lebt in der Wüste von Arizona und in den Bergen Colorados.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 592
    Erscheinungsdatum: 17.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641226848
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Typhoon Fury (Juan Cabrillo 12)
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Im Auge des Taifuns

PROLOG

ZWEITER WELTKRIEG
ZWEITE SCHLACHT VON CORREGIDOR
PHILIPPINEN
20. Februar 1945

Der Tunnel explodierte.

Sergeant Daniel Kekoa warf sich auf den Boden und bedeckte den Kopf mit den Armen, während der M4 Sherman, der auf den bereits stark beschädigten Eingang gefeuert hatte, von der zweiten mächtigen Explosion im Innern des Tunnels mehrere Meter zurückgeworfen wurde. Der Dreißig-Tonnen-Tank vollführte eine Rolle seitwärts und landete auf seinem Gefechtsturm, ehe ihn eine durch die Erschütterung in der Munitionskammer aus ihrer Halterung herausgefallene Geschützgranate in einem Feuerball auseinanderriss.

Nachdem der Trümmerregen, der um ihn herum auf den Erdboden prasselte, versiegt war, kämpfte sich Kekoa schwankend auf die Füße, im Kopf schrillte nach der ohrenbetäubenden Explosion ein Klingeln. Dutzende von amerikanischen Soldaten lagen reglos im Tunneleingang oder krümmten sich vor Schmerzen. Er drehte den Mann, der ihm am nächsten lag, auf den Rücken. Die leeren Augen und der Stahlsplitter, der aus der Brust des Soldaten ragte, zeigten, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam.

Voller Abscheu schüttelte Kekoa den Kopf. Die Informationen des Geheimdienstes der Army besagten, dass sich in speziell diesem Tunnel feindliche Soldaten versteckten, um die strategisch ideal an der Einfahrt zur Manila Bay gelegene Inselfestung zu verteidigen. Kekoa hatte den Panzer angefordert, um einer selbstmörderischen Banzai-Attacke zuvorzukommen, wie sie bei den fanatischen Japanern in dieser Phase der Schlacht üblich war. Aber es hatte keinerlei Hinweise gegeben, dass in nächster Nähe des Tunneleingangs größere Mengen Munition und Sprengstoff lagerten.

Captain John Hayward, die Hände noch immer auf die Ohren gepresst, kauerte nicht weit entfernt in einem der vielen Granattrichter, die das Gelände nach dem Bombardement übersäten, mit dem die Amerikaner ihre Invasion eingeleitet hatten. Kekoa beugte sich zu ihm hinab und reichte ihm eine Hand, um ihn auf die Füße hochzuziehen. Der schmächtige Mann mit dem braunen Haar und einer Nickelbrille mit kreisrunden Gläsern zitterte am ganzen Leib.

"Alles klar jetzt, Captain", sagte Kekoa. "Ich hatte Ihnen versprochen, dass ich Sie in einem Stück durch diese Schlacht bringe." Natürlich hatte Kekoa ein solches Versprechen eigentlich nicht geben können, aber was sollte er diesem Offizier, dessen Sicherheit die Army in seine Hände gelegt hatte, anderes sagen?

"Danke, Sergeant. Das rechne ich Ihnen hoch an. Ich weiß nicht, womit ich das verdient habe." Hayward starrte mit weit aufgerissenen Augen auf das Gemetzel. "Was ist passiert?"

"Offenbar haben sie die Höhle als Munitionslager genutzt. Ihre Leute vom OSS haben uns erzählt, die Munition würde viel tiefer im Tunnelsystem aufbewahrt werden."

"Das sind nicht meine Leute. Diese Information ist aus einem anderen Bereich des Office of Strategic Services gekommen. Ich bin kein Spion, Sergeant Kekoa. Ich bin Wissenschaftler und arbeite in der Abteilung für Forschung und Analyse."

"Wenn ich mir ansehe, wie Sie Ihren Karabiner in der Hand halten, kann ich nicht behaupten, dass mich das überrascht."

Die Einsatzbesprechung für diese Mission war erstaunlich kurz gewesen. Der Bataillonskommandeur hatte ausdrücklich verlangt, dass Kekoa für Captain Hayward den Babysitter spielte und seine Befehle ausführte, während er gleichzeitig dafür sorgen sollte, dass er den Einsatz überlebte. Alle anderen Informationen waren geheim und nur bestimmten Personen zugänglich, und als einfacher Landser in der 24th Infantry "Hawaiian" Division brauchte Kekoa offensichtlich nicht über jede Einzelheit informiert zu sein. Alles, was Hayward seiner Einheit mitgeteilt hatte, war, dass er unbedingt in die Untergrundfestung gelangen müsse, ehe sich den Japanern die Gelegenheit bot, sie zu zerstören.

Die Insel Corregidor, deren Umrisse frappierende Ähnlichkeit mit ein

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