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In Gestalt eines Anderen Thriller von Eskens, Allen (eBook)

  • Verlag: Festa Verlag
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In Gestalt eines Anderen

Die Suche nach der Identität eines Mannes namens James Putnam. Wer war James Putnam? Die Beantwortung dieser Frage ist für Detective Alexander Rupert die letzte Hoffnung, sein verkorkstes Leben wieder in den Griff zu bekommen. Doch dieser verwirrende Fall von Identitätsdiebstahl explodiert regelrecht, als Alexander auf die Spur von Drago Basta stößt. Basta ist ein im Balkankrieg ausgebildeter Attentäter und seit Jahren auf der Suche nach "James Putnam". Und plötzlich ist Alexander in ein Blutbad verwickelt, das er selbst ausgelöst hat ... William Kent Krueger: "Eine spannende, clevere, herzzerreißende Geschichte, die in die dunkelsten Winkel der menschlichen Psyche führt. Nach jeder unerwarteten Wendung denkst du, dass die Dinge nicht noch schlimmer werden können. Und dann passiert es doch." Deadly Pleasures: "Einer der talentiertesten Autoren moderner Spannungsliteratur." New York Times Book Review: "Eskens elegante, aber kühle Prosa, ist wie Frost im Blut." Michael Sears: "Ein weiterer großartiger, dunkler und gedankenvoller Pageturner von Allen Eskens mit einem tragischen Protagonisten, der einem das Herz bricht." Hank Phillippi Ryan: "Der talentierte Allen Eskens erfüllt die hohen Erwartungen nach seinem preisgekrönten Debüt ... Tödliche Überraschungen auf jeder Seite und ein düsterer Unterton." Judith D. Collins: "Der preisgekrönte Autor hat mit seinen hervorragenden Romanen bewiesen, dass er mit den großen Jungs mitspielen kann. Er könnte der neue Dean Koontz werden. Literarisches Flair, das ein breites Publikum anspricht." Fresh Fiction: "Wow, was für ein Roman! Ein spannender Thriller, der auf eine Art endet, die ich nicht erwartet habe."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 308
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783865527684
    Verlag: Festa Verlag
    Größe: 1066 kBytes
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In Gestalt eines Anderen

2

Alexander warf einen Blick auf die Uhr. Die erste Enttäuschung des heutigen Tages, ein Fachanwalt für Körperverletzungsdelikte namens Reginald Dogget, kam zu spät. Alexander erschien die Unpünktlichkeit des Mannes bewusst respektlos, daher machte sich Geringschätzung in ihm breit. Als Dogget dann endlich erschien, sah Alexander ihn in den Verhörraum marschieren. Er besaß den Gang eines Mannes, der sich jeden Zentimeter Grund zu eigen machte, den er betrat. Alexander erkannte in Dogget den Mann aus den Fernsehspots wieder, der auf Versicherungsfirmen schimpfte, mit dem Finger in die Kamera zeigte und schwor, er werde dafür sorgen, dass sie bezahlen mussten.

Die Rezeptionistin klingelte bei ihm an, um ihn wissen zu lassen, dass sein Termin im Verhörraum Nummer zwei auf ihn wartete. Alexander schnappte sich Block und Bleistift und wollte sich erheben, hielt dann aber inne, setzte sich wieder hin und spitzte den Bleistift an. Ließ den Spitzer einmal, zweimal, dreimal rotieren, bis ganze zwei Zentimeter Holz und Grafit in dem Kästchen verschwunden waren, während Dogget auf ihn wartete. Als er der Meinung war, der Mann habe nun lange genug gewartet, ging er zum Verhörraum hinüber, mit seinem Block, dem frisch angespitzten Stift in der Hand und einer Laune, die von Verärgerung getrübt wurde.

"Mr. Dogget?", wollte er wissen.

"Der bin ich", erklärte Dogget mit lauter Stimme, während er sich aus dem Stuhl erhob und die Hand ausstreckte. Alexander schüttelte sie und setzte sich.

Alexander nahm sich die Zeit, einige unnötige Notizen auf das oberste Blatt zu kritzeln, bevor er sich vorstellte: "Ich bin Detective Alexander Rupert. Was kann ich für Sie tun?"

Dogget legte den Kopf schief, als hätte ihn etwas aus der Fassung gebracht. "Alexander Rupert. Wieso kommt mir Ihr Name denn so bekannt vor?"

"Das weiß ich nicht." Alexander tippte mit dem Bleistift auf den Block.

"Sind Sie der Detective, der diesen Killer niedergeschossen hat ... diesen Kerl bei der alten Scheune?"

Alexander schloss die Augen und schüttelte den Kopf, bevor er antwortete. "Nein, der bin ich nicht. Das war Max Rupert. Mein Name ist Alexander Rupert."

"Sind Sie verwandt?"

"Kann man so sagen", gab Alexander zurück. "Reden wir über Ihren ..."

"Nein, das ist es nicht. Ich habe Ihren Namen schon einmal gehört. Für Namen hab ich ein wirklich gutes Gedächtnis." Er kratzte sich am Kinn. "Alexander Rupert ..." Dann erhellte sich sein Gesicht und er schnippte mit den Fingern. "Jetzt hab ich's. Sie waren vor ein paar Monaten in den Nachrichten. Sie waren einer der Cops in der Task Force, die sie dichtgemacht haben."

Und da war es wieder, wie ein Fuß, der ihm auf die Fingerspitzen trat, die Erinnerung daran, wie tief er die Leiter hinabgerutscht war. Alexander biss die Zähne zusammen, starrte Dogget an und fragte sich, wie groß der Abdruck auf der Wange des anderen wäre, wenn er die Hand ausstreckte und ihm eine verpasste.

"Ich dachte, euch Jungs hätten sie allesamt suspendiert oder gefeuert, weil ihr Drogengeld gestohlen habt."

Es wäre ein ziemlich großer Handabdruck, dachte Alexander. Er hatte immer wieder zu hören bekommen, dass er riesige Pranken habe.

"Mr. Dogget, ich habe wirklich viel zu tun. Wenn Sie eine Straftat melden wollen, nehme ich Ihre Anzeige auf. Aber wenn Sie nur hier sitzen und mich mit Dreck bewerfen wollen, nun, dann verschwenden Sie meine Zeit."

Alexander war bereits im Begriff aufzustehen, da hob Dogget mit beschwichtigender Geste die Hände. "Warten Sie, Detective. Ich will eine Straftat melden. Zumindest bin ich ziemlich sicher, dass es sich um eine handelt."

Alexander setzte sich wieder. "Ziemlich sicher?"

"Ja." Dogget nickte, während er darüber nachdachte. "Folgendes: Ich besitze eine gut gehende Anwaltskanzlei und verdiene mein Geld damit, Leute zu verklagen, die Verkehrsunfälle und dergleichen verschuldet ha

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