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Irrlicht Jubiläumsbox 10 - Gruselroman E-Book 53-58 von Tarbot, Eve (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.10.2018
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Irrlicht Jubiläumsbox 10 - Gruselroman

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Der Liebesroman mit Gänsehauteffekt begeistert alle, die ein Herz für Spannung, Spuk und Liebe haben. Mystik der Extraklasse - das ist das Markenzeichen der beliebten Romanreihe Irrlicht: Werwölfe, Geisterladies, Spukschlösser, Hexen und andere unfassbare Gestalten und Erscheinungen erzeugen wohlige Schaudergefühle.

E-Book 53: ... und er kehrte nicht zurück
E-Book 54: Wenn der Baumgeist ruft
E-Book 55: Geheimnisvolles Haus am Meer
E-Book 56: Das Wiegenlied von Samarcan
E-Book 57: Der singende Turm
E-Book 58: Kalt sind die Nächte im Totenland

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 30.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740932794
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 542 kBytes
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Irrlicht Jubiläumsbox 10 - Gruselroman

"Ich bin Korrag, der Baum, und du stehst genau vor mir." Esther stieß einen Schrei aus und floh. Blindlings rannte sie in den Wald hinein, streckte die Arme nach vorn und hielt Äste und Zweige von sich ab. Sie strauchelte mehrmals auf dem weichen, nachgiebigen Untergrund. Die Stimme verfolgte sie auch hier. "Geh nicht weg, Esther. Warum willst du nicht mit mir sprechen?" Vor ihr türmte sich dichtes Gebüsch auf und bildete ein schier undurchdringliches Hindernis. Sie ruderte mit den Armen und zwängte sich hindurch. Im nächsten Augenblick verlor sie den Boden unter den Füßen. Wie in einer Röhre rutschte sie plötzlich abwärts. Der alte Steinbruch, durchzuckte es sie. Ich stürze in den alten Steinbruch. In höchster Not stieß Esther einen Schrei aus. Das Gebüsch raste an ihr vorbei. Plötzlich sah sie den Himmel über sich und die Sonne. Mit einem dumpfen Laut prallte sie gegen den Boden und blieb reglos liegen...

??Der Duft der Blumen und Gräser, der Bäume und Sträucher, das war unverwechselbar die Gegend um Hardgrove Manor. Eine solche Mischung aus Aromen und Gerüchen gab es nur an diesem einen Ort.

??Esther MacMillan atmete tief durch und kurbelte die Fensterscheibe der Fahrertür vollständig herunter. Auf die Straße achtete sie kaum noch, aber das spielte in dieser abgelegenen Gegend der Grampian Mountains auch keine Rolle. Wenn ihr hier alle halbe Stunde ein Fahrzeug begegnete, war das schon viel

??"Endlich zurück in der Heimat", flüsterte sie. "Wie habe ich sie all die Jahre vermißt."

??Bäume und Büsche wanderten vorüber - sie schienen ihr zuzuwinken. Der Wind bewegte die Naturwiesen, und es sah aus, als woge ringsherum die Oberfläche eines Ozeans aus bunten Farben.

??Erinnerungen an die Kindheit wurden wach, drängten in ihr Bewußtsein und überlagerten die Gedanken an die letzten Tage des anstrengenden Semesters und die Plackerei bei den Umzugsvorbereitungen.

??Angenehme Erinnerungen waren es, die sie in ihren Bann schlugen.

??Plötzlich jedoch schrak die Studentin aus ihren Gedanken auf. Eine leise Stimme erklang und nannte ihren Namen.

??"Esther!"

??Instinktiv trat sie auf die Bremse und wandte den Kopf nach hinten. Ihre Augen suchten das Wageninnere ab. Sie war allein, das beruhigte sie ein wenig. Sonst wäre es auch nicht mit rechten Dingen zugegangen.

??Da war es wieder: "Esther."

??Die junge Frau hielt an und kurbelte das Wagenfenster herunter.

??"Hallo", rief sie. "Ist da jemand?"

??Die Büsche an der Straße schwiegen. Weit und breit war kein Mensch zu sehen.

??"Esther!"

??Die beiden Worte kamen eindeutig aus dem Wageninnern, nicht von draußen.

??Esther MacMillan steuerte den alten Pontiac von der Straße und trat erneut auf die Bremse.

??"Ja, ich bin Esther", sagte sie leise. "Aber wer bist du?"

??"Komm zu mir, Esther."

??Die Stimme war jetzt ganz nah bei ihr. Dennoch sah sie niemanden und spürte nicht einmal einen Lufthauch.

??"Korrag ruft dich!"

??Der Name sagte ihr nichts. Wer war Korrag?

??"Ich kenne dich nicht", erklärte sie. "Hast du einen Lautsprecher in meinem Wagen versteckt?"

??Einem Gedankenblitz folgend, schaute sie in den Rückspiegel. Die Straße ließ sich gut zwei Meilen weit überblicken. Sie konnte weder einen Wagen noch ein Motorrad oder ein anderes Fahrzeug ausmachen. Sie war weit und breit der einzige Mensch.

??Die Stimme gab ihr keine Antwort, und nach einer Weile rang Esther sich zu der Meinung durch, daß sie wohl einer Halluzination zum Opfer gefallen sein müsse.

??Entschlossen lenkte sie den Pontiac auf die Straße zurück und setzte ihre Fahrt fort.

??Bis ans Ziel waren es noch knapp zehn Minuten.

??Zwei Meilen weiter hörte sie erneut die Stimme, diesmal lauter.

??"Esther, komm zu mir."

??Es klang fast flehentlich, und die junge Frau zog unwillkürlich den Kopf zwischen die Schultern und sah

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