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Irrlicht Staffel 2 - Gruselroman E-Book 11-20 von East, Carol (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.06.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
17,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Irrlicht Staffel 2 - Gruselroman

-Staffel 2-

Hier erhalten Sie weitere zehn Folgen in einer Ausgabe!

Serienbeschreibung:

Der Liebesroman mit Gänsehauteffekt begeistert alle, die ein Herz für Spannung, Spuk und Liebe haben. Mystik der Extraklasse - das ist das Markenzeichen der beliebten Romanreihe Irrlicht: Werwölfe, Geisterladies, Spukschlösser, Hexen und andere unfassbare Gestalten und Erscheinungen erzeugen wohlige Schaudergefühle.

E-Book 11: Die Frau ohne Gesicht

E-Book 12: Rivalin für die Ewigkeit

E-Book 13: Das Grauen kommt um Mitternacht

E-Book 14: Gefährliche Liebe

E-Book 15: Grauen über Darkshore Manor

E-Book 16: Museum des Todes

E-Book 17: Wenn Geister Rache üben...

E-Book 18: Wenn Flitterwochen tödlich enden

E-Book 19: Tränen der Angst

E-Book 20: Tod in Blackhole Forest

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 640
    Erscheinungsdatum: 30.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959790192
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 2923 kBytes
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Irrlicht Staffel 2 - Gruselroman

Ein ganz leichter Morgenwind blähte die zarten

Vorhänge am offenen Fenster. Aus dem Park von Arlington House klang das vielstimmige Frühkonzert der Vögel.

Verschlafen öffnete Maud die Lider und blinzelte in den anbrechenden Hochsommertag. Er versprach schön zu werden. Schon zeichneten die ersten Sonnenstrahlen ein helles Gitter auf das dunkle Parkett vor dem dicken Teppich.

Rasch schlug sie die Decke zurück, sprang mit einem Satz aus ihrem Himmelbett und öffnete beide Fensterflügel. Wohlig dehnte sie ihren schlanken Körper und atmete tief die kühle Morgenluft ein.

Im Osten leuchtete der Himmel zart rosa zwischen den Kronen der alten Bäume. Es war noch früh, kurz nach fünf. Im Haus schien alles zu schlafen. Nur vom Wirtschaftshof waren erste Geräusche zu hören: Das Klappern der Eimer mischte sich mit dem Wiehern der Pferde und den Rufen der Burschen, die mit ihrer Arbeit in den Ställen begannen.

Dieser schöne Morgen war wie geschaffen für ein Bad unten im Fluß!

Rasch schlüpfte die junge Frau aus ihrem Shorty, band die langen kastanienbraunen Locken mit einem Band zusammen und streifte das knappe Frotteekleid über.

Barfuß verließ sie ihr Zimmer, horchte kurz auf Geräusche im Haus - aber alles war still - und lief die geschwungene Treppe hinunter in die Halle.

Durch eine Seitentür verschwand sie in den Park und schlug quer über den Rasen den Weg hinunter zum Taunt River ein, der am Rande der Wiesen in Mäandern träge dem nahen Meer entgegen floß.

Maud genoß das taufrische Gras unter ihren nackten Füßen und summte die Melodie einer alten schottischen Ballade, die mit der Erzählung vom grausamen Schicksal zweier Liebenden eigentlich nicht zu dem heiteren Morgen paßte.

Aber diese Melodie verfolgte sie seit Tagen - sollte das eine Bedeutung haben?

"Ach was", sagte sie laut, "ich habe zwar auch kein Glück in der Liebe wie das Paar in dem Lied, aber darum möchte ich doch nicht sterben."

Abrupt unterbrach sie ihr Selbstgespräch und blieb am Rande des Parks stehen, um das friedliche Bild zu genießen, das der Fluß mit seinen zarten Nebelschwaden im Licht der aufgehenden Sonne bot.

Fast konnte man glauben, Elfen tanzten in ihren durchscheinenden Gewändern, um den Tag zu begrüßen.

Rasch lief sie die wenigen Meter zum Ufer, streifte ihr Badekleid ab und legte es auf einen Busch blühender Heckenrosen.

Nackt, wie Gott sie schuf, stand sie nun am Rand der Böschung und zögerte einen Moment.

Gerade, als sie sich entschlossen in das morgenkühle Wasser stürzen wollte, raschelte etwas im Schilf zu ihren Füßen.

Gespannt trat Maud einen Schritt nach vorn, um zu sehen, ob es vielleicht eine der großen Bisamratten war, denen sie nicht so gern begegnete - da tauchte zwischen den dichten Binsen der Oberkörper eines jungen Mannes auf, muskulös und braungebrannt, mit breiten Schultern.

Sprachlos starrte die junge Frau auf den Fremden und sah in ein ausdrucksvolles Gesicht mit hohen Backenknochen und grünen schräggeschnittenen Augen unter dem kühnen Schwung dunkler Brauen. Aus dichten honigblonden Locken perlte das Wasser, ein sinnlicher Mund lächelte sie an.

Pan, dachte sie sekundenlang, das kann nur der heidnische Hirtengott Pan sein, auf seiner Jagd nach einer schönen Nymphe...

Für einen endlosen Moment tauchte ihr meergrauer Blick in den grünen, goldgesprenkelten des jungen Mannes - und die Zeit schien stillzustehen.

Aber dann wurde ihr plötzlich ihre Nacktheit bewußt, Schamröte schoß ihr ins Gesicht, hastig wandte sie sich um, griff nach ihrem Kleid und rannte davon, so schnell sie konnte.

Als sie die schützenden Büsche des Parks erreichte, war ihr, als klinge vom Fluß ein Lachen herauf, warm und mokant - und ihr Herz klopfte zum Zerspringen.

"Du bist schon auf, mein Kind?" erkundigte sich Lady Margaret Arlington, als Maud eine halbe Stunde später

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