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Irrlicht Staffel 6 - Gruselroman E-Book 57-66 von London, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.10.2018
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
17,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Irrlicht Staffel 6 - Gruselroman

Der Liebesroman mit Gänsehauteffekt begeistert alle, die ein Herz für Spannung, Spuk und Liebe haben. Mystik der Extraklasse - das ist das Markenzeichen der beliebten Romanreihe Irrlicht: Werwölfe, Geisterladies, Spukschlösser, Hexen und andere unfassbare Gestalten und Erscheinungen erzeugen wohlige Schaudergefühle.

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E-Book 57: Der singende Turm
E-Book 58: Kalt sind die Nächte im Totenland
E-Book 59: Der Schatz im alten Schloß
E-Book 60: Das Monster aus der Tiefe...
E-Book 61: Die schwarze Babitschka
E-Book 62: Reise ohne Wiederkehr
E-Book 63: Phantom in Rot
E-Book 64: Der Schleier des Bösen
E-Book 65: Der Schatz unterm Galgenbaum
E-Book 66: Die wilden Hexen

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 640
    Erscheinungsdatum: 30.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740931100
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 770 kBytes
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Irrlicht Staffel 6 - Gruselroman

Phoebe bemerkte erstaunt, daß die sonderbare Atmosphäre Eindruck auf sie machte. Ein wenig gruselig war es schon, worauf sie sich da eingelassen hatte, allein nachts in dieser Einöde zu marschieren... Das Knacken eines Zweiges hinter ihr im Wald ließ sie zusammenzucken. Noch aufmerksamer als zuvor lauschte sie in die betreffende Richtung. Mit weit geöffneten Augen starrte sie in die Dunkelheit. Das Knacken wiederholte sich noch einige Male. Es hörte sich tatsächlich an, als würde sich jemand seinen Weg durch das verschneite Unterholz bahnen - wie Phoebe Minuten zuvor! Es ist bestimmt ein Tier, beruhigte sie sich und zog sich in den Schatten eines Baumes zurück. Ein Rothirsch vielleicht... Phoebe wagte sich minutenlang nicht zu rühren. Erst allmählich kehrte ihre Sicherheit zurück. Sie wollte gerade weitergehen, als ihr plötzlich das Blut in den Adern stockte! Direkt vor ihr stand ein riesiger Schatten, der erschreckende Ähnlichkeit mit einem Werwolf hatte...

Als Großvater Johnson geboren wurde, regnete es Frösche, Katzen und junge Hunde - jedenfalls hatte er Phoebe diesen und andere Bären in ihrer Kindheit aufgebunden.

Als er dann beerdigt wurde, regnete es schlicht und ergreifend - Wasser. Es schüttete wie aus Kübeln. Phoebe flüchtete von dem kleinen Friedhof im südlichen Liverpool direkt in eines der vielen bereitstehenden schwarzen Taxis.

Als Phoebe vor ein paar Tagen die Nachricht von der Erkrankung ihres geliebten Großvaters erhalten hatte, hatte sie gleich ein ungutes Gefühl beschlichen. Ein paar Telefonate reichten aus, um ihre "Vorahnung" zur Gewißheit werden zu lassen: Es stand sehr schlecht um ihren Großvater. Kurz entschlossen war sie nach Rücksprache mit ihrer Chefin nach Liverpool gereist, doch sie hatte nicht mehr viel tun können. "Old John", wie er von seinen Freunden liebevoll genannt worden war, hatte die Augen bereits für immer geschlossen.

Phoebe war zu spät gekommen. Und das belastete sie stärker, als sie nach außen hin zugab. Einmal hätte er sie gebraucht, und sie war nicht dagewesen...

An einer kleinen, bösartigen Grippe war er gestorben!

Völlig überraschend für alle - am meisten aber für Phoebe, die es wie ein Schock getroffen

hatte. Seither erledigte sie

die unumgänglichen alltäglichen Pflichten wie in Trance. Ein Teil ihres Ichs verhandelte mit Ämtern, dem Bestattungsinstitut und den in verblüffender Zahl aufgetauchten Gläubigern - der andere Teil trauerte.

Doch der jungen Frau blieb nicht viel Zeit, ihren Gefühlen nachzugeben, da sie nur vier Tage Urlaub bekommen hatte. Alles, was zu regeln war, mußte so schnell wie möglich erledigt werden, und so kam es, daß Phoebe unmittelbar nach der Beerdigung bereits einen Termin mit dem Anwalt ihres Großvaters hatte.

Das Notariat lag nicht in der besten Gegend - nur einen Katzensprung von dem Haus ihres Großvaters entfernt, in dem Phoebe aufgewachsen war. "Old John" hatte sie nach dem frühen Tod ihrer Eltern aufgenommen und es geschafft, ihr die glücklichste Kindheit zu bieten, die sie sich vorstellen konnte.

Sie verdankte ihm so vieles... Daß er tot war, begriff sie immer noch nicht in letzter Konsequenz, obwohl sie doch genau gesehen hatte, wie der Sarg in der Friedhofserde verschwunden war. Wer wußte schon genau, daß "Old John" wirklich darin gelegen hatte...?

Sie lächelte bei diesem Gedanken, melancholisch und ohne es bewußt wahrzunehmen.

Als Phoebe das Notariat betrat, schlug ihr ein Mief entgegen, der ihr beinahe den Atem nahm. Doch sie hatte keine Wahl - sie mußte diesen Termin hinter sich bringen.

Eine mausgesichtige Sekretärin begrüßte sie und führte sie in einen mit antiquierten Möbeln ausgestatteten Raum, der außer der Tür, durch die Phoebe gekommen war, noch eine zweite besaß, hinter der es deutlich rumorte.

Nach einer Weile öffnete sich diese Tür, und ein elegant gekleideter, grauhaariger, kleiner Mann stolzierte herein. Notar Bark

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