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Jaine Austen und das blonde Biest: Detektivin wider Willen Roman von Levine, Laura (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
4,99 €
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Jaine Austen und das blonde Biest: Detektivin wider Willen

Von der Ghostwriterin zur Detektivin: Der humorvolle Krimi »Jaine Austen und das blonde Biest« von Laura Levine jetzt als eBook bei dotbooks. Sie ist schaumbadsüchtig, hat einen stets hungrigen Kater zu versorgen und die Miete will auch bezahlt werden ... Umso mehr freut sich Werbetexterin Jaine Austen über ihren neuen Auftrag: Die reiche und berühmte SueEllen Kingsley hat sie als Ghostwriterin für ihre Memoiren engagiert - für ein Honorar, das sich gewaschen hat! Doch bevor Jaine auch nur das Champagnerglas erheben kann, wird SueEllen tot aufgefunden. Die Hauptverdächtige: ihre Tochter Heidi. Diese fleht Jaine an, ihre Unschuld zu beweisen ... und so wird aus einer Texterin mit einer Schwäche für Luxus eine Detektivin, die plötzlich und unerwartet alles daran setzt, einen gefährlichen Mörder zu entlarven. Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der humorvolle Cosy-Crime-Roman »Jaine Austen und das blonde Biest« von Laura Levine. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Laura Levine wuchs in Brooklyn, New York, auf und studierte am Barnard College. Nach Tätigkeiten als Journalistin, Fotografin, Werbetexterin und Drehbuchautorin für bekannte Sitcoms, ist sie heute die erfolgreiche Autorin der Jaine-Austen-Reihe. Bei dotbooks erscheinen von Laura Levine »Jaine Austen und das blonde Biest« und »Jaine Austen und die Mörderpumps«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 293
    Erscheinungsdatum: 01.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961488575
    Verlag: dotbooks GmbH
    Serie: Knaur Taschenbücher 63391
    Originaltitel: Killer Blonde
    Größe: 1620 kBytes
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Jaine Austen und das blonde Biest: Detektivin wider Willen

1. Kapitel

SueEllen Kingsley meldete sich; ihre Stimme klang klebrig wie synthetische Weichkäsecreme. »Ms. Austen«, quoll es an mein Ohr, »können Sie Ihre vier Buchstaben innerhalb einer Stunde zu mir herüberschaffen?«

Ich versicherte ihr, dass ich eine Expertin im Herüberschaffen von vier Buchstaben war, und sie beschrieb mir den Weg zu ihrem Haus. Das sich bei näherer Betrachtung eher als Schloss entpuppte. Es handelte sich um ein altes, spanisches Anwesen, das sich an den schicksten Hügel von Beverly Hills schmiegte und der Umgebung durch seine Schönheit die Show stahl. Die Bögen und Balustraden und das rote Ziegeldach glänzten in der Sonne des späten Nachmittags. Ich erwartete jeden Moment, Zorro mit einer Rose zwischen den Zähnen von einem der unzähligen Balkone springen zu sehen. Doch es war nichts von ihm zu sehen; der einzige Spanier in Sichtweite war ein Gärtner, der die Bougainvillea beschnitt.

Ich fuhr die kreisförmige Auffahrt hinauf und parkte meinen bescheidenen Corolla neben einem funkelnden Bentley. Dann prüfte ich im Rückspiegel, ob sich etwas von dem Salat aus meinem Doppelwhopper, den ich mir auf dem Weg hierher gegönnt hatte, zwischen meinen Zähnen verfangen hatte. Beruhigt, dass an der Zahnfront die Luft rein war, genehmigte ich mir rasch etwas Mundspray und steckte ein paar widerspenstige Locken in meinen Pferdeschwanz zurück.

Dann pflückte ich ein Pommes von meinem Schoß, das sich dorthin verirrt hatte, stieg aus dem Corolla und blickte mich um. Was für ein Palast. Ein Haus, das Gott erbaut hätte, wenn er Geld besäße.

Allmählich bereute ich es, mich für mein normales Arbeits-Outfit in Form von Jeans und einem Blazer entschieden zu haben. Hier wurde etwas deutlich Eleganteres verlangt, beispielsweise die Kronjuwelen mit einem Blazer.

Warum um Himmels willen suchte eine Frau mit SueEllens Vermögen ausgerechnet in den Gelben Seiten nach einem Ghostwriter? Ich hatte ihren Namen noch gegoogelt, bevor ich das Haus verließ, und ihn auf den Klatschseiten der Los Angeles Times entdeckt. Offensichtlich war SueEllen eine Gastgeberin und Charity-Lady par excellence. Also musste sie Kontakt zu jeder Menge Autoren haben. Weshalb, fragte ich mich wieder, hatte sie dann meine Wenigkeit aus der Anonymität geholt? Ach, wen kümmerte das schon, solange ihr Scheck später nicht platzte. Aber so wie das Haus aussah, würde es nicht so weit kommen.

Ich folgte dem Weg zum Eingang und klingelte an der Tür. Nun weiß ich nicht, ob es in Versailles eine Türklingel gibt, aber angenommen, dem wäre so, dann würde sie sich genauso anhören wie die der Kingsleys.

Eine Reihe lieblicher »Bongs« hallte im Haus wider. Sekunden später wurde die Tür von einem spanischen Hausmädchen geöffnet, das eine Sprühflasche Ajax in der Hand hielt.

»Hi«, sagte ich lächelnd. »Ich heiße Jaine Austen, und ich habe eine Verabredung mit Mrs. Kingsley.«

»Si«, erwiderte sie mit gesenktem Blick und hielt die Ajax-Flasche fest an die Brust gepresst. Sie sprach leise und mit starkem Akzent. »Mrs. Kingsley bekommt gerade ihre Massage. Sie lässt ausrichten, dass Sie im Wohnzimmer warten sollen.«

Ich folgte ihr, als wir durch die Eingangshalle wanderten. Von dort führte eine breite, gewundene Treppe mit einem glänzenden Mahagonigeländer in den ersten Stock. Fast erwartete ich, dass jede Minute Scarlett O'Hara mit lustig wirbelndem Sonnenschirm die Stufen hinuntergehüpft kam.

Das Wohnzimmer war riesig, mit einem Holzfußboden, Balken an der Decke und einem Kamin, der so groß war wie meine Küche. Ich nahm in einem der üppig gepolsterten Armsessel Platz, die überall herumstanden. Das Hausmädchen fragte, ob ich etwas zu trinken haben wolle, und schien erleichtert zu sein, als ich ablehnte.

Als sie davoneilte, vermutlich um den Kampf gegen schmutzige Fenster wieder aufzunehmen, blickte ich an mir herab und entdeckte einen Fettfleck auf meiner Bluse. Wahrschei

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