text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Jaine Austen und die Mörderpumps: Detektivin wider Willen Roman von Levine, Laura (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Jaine Austen und die Mörderpumps: Detektivin wider Willen

Die mörderische Welt der Mode ... Der humorvolle Krimi »Jaine Austen und die Mörderpumps« von Laura Levine jetzt als eBook bei dotbooks. Mode interessiert sie nicht die Bohne - alles würde sie dagegen für ihren Kater Prozac und für ihr tägliches Schaumbad tun. Also beißt die Werbetexterin Jaine Austen in den sauren Apfel: Sie nimmt den Auftrag einer exklusiven Boutique an, die eine Anzeigenkampagne starten möchte. Doch als sie ihren ersten Entwurf abliefern will, findet sie ihre Auftraggeberin ermordet vor - erstochen mit dem Absatz ihres eigenen Designer-Pumps! Als die schüchterne Verkäuferin Becky unter Mordverdacht gerät, wird Jaines Beschützerinstinkt geweckt: Sie will den wahren Mörder finden - auch wenn sie sich damit vielleicht in Gefahr bringt ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: »Jaine Austen und die Mörderpumps« von Laura Levine ist der zweite Band der Cosy-Crime-Reihe um die findige Texterin Jaine. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Laura Levine wuchs in Brooklyn, New York, auf und studierte am Barnard College. Nach Tätigkeiten als Journalistin, Fotografin, Werbetexterin und Drehbuchautorin für bekannte Sitcoms, ist sie heute die erfolgreiche Autorin der Jaine-Austen-Reihe. Bei dotbooks erscheinen von Laura Levine »Jaine Austen und das blonde Biest« und »Jaine Austen und die Mörderpumps«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 270
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961488582
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1420 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Jaine Austen und die Mörderpumps: Detektivin wider Willen

KAPITEL 1

In Los Angeles gibt es zwei Sorten von Menschen. Die einen treffen sich zum Mittagessen. Die anderen essen zu Mittag. Diejenigen, die sich zum Mittagessen treffen, besprechen wichtige Dinge mit ihren Agenten und bestellen Sachen wie Ahi-Thunfisch und Hühnchensalat auf chinesische Art. Diejenigen hingegen, die zu Mittag essen, sprechen mit einem Clown und ordern eine Extraportion Ketchup für ihre Pommes.

Ich gehöre definitiv zur Gruppe derjenigen, die zu Mittag essen, wie man unschwer an der beeindruckenden Sammlung von Fast-Food-Verpackungen in meiner Mülltonne erkennen kann.

An jenem Tag jedoch, an dem meine Geschichte beginnt, war ich aus der Riege des schlechten Geschmacks ausgebrochen und sauste durch die Stadt, um mich mit meinem Nachbarn Lance zum Mittagessen zu treffen. Es war warm und diesig, und als ich Richtung Osten auf die La Brea Avenue zufuhr, konnte ich fast den HOLLYWOOD-Schriftzug hinter den Dunstschwaden erkennen.

Die La Brea Avenue ist die Brutstätte dessen, was in Los Angeles gerade angesagt ist. Wo früher einmal Industriegebäude die Straßen säumten, befinden sich heute eine Vielzahl von Boutiquen und Restaurants, die so cool in sind, dass sie es nicht einmal nötig haben, draußen ein Schild anzubringen. Und ich befand mich soeben auf dem Weg in ein solches Restaurant, nämlich das Café Ennui. Nur hatte ich die allergrößte Mühe, es zu finden.

Ich war schon mindestens dreimal zwischen der Wilshire und der Melrose Avenue hin- und hergefahren und wollte schon aufgeben, als ich ein trendiges Restaurant erblickte, durch dessen Fenster ich einen Esstisch aus den 50er Jahren erkennen konnte. Das muss es sein, dachte ich und parkte meinen Corolla ein paar Häuser weiter. Inzwischen war ich bereits gute fünfzehn Minuten zu spät dran. Ich stürmte in das Restaurant, um dort festzustellen, dass Lance nicht da war. Wahrscheinlich war er noch mit irgendeinem anstrengenden Kunden zugange. Lance ist Schuhverkäufer bei Neiman Marcus, in der Abteilung mit den Designerschuhen. Oder wie Lance es auszudrücken pflegt: »Ich mache in Stöckel.«

Ich setzte mich an den Tisch am Fenster und sah mich im Restaurant um. Der Laden war mit einer bunten Vielfalt von Tischen und Stühlen unterschiedlicher Designs eingerichtet. Überrascht stellte ich fest, dass ich der einzige Gast war.

Hinter dem Tresen stand ein magerer Typ mit Glatze und warf mir einen eisigen Blick zu. Offenbar verstand er unter freundlichem Service etwas anderes als ich. Ich winkte ihn zu mir. Widerstrebend glitt er von seinem Hocker herab und kam zu mir herüber.

»Hi«, flötete ich ihm entgegen und versuchte dabei so gut wie möglich, seinen verächtlichen Gesichtsausdruck zu ignorieren. »Wäre es wohl möglich, einen Blick in Ihre Karte zu werfen?«

»Süße«, gab er kaltschnäuzig zurück, »das hier ist kein Restaurant.«

»Ach nein?«

»Nein, das hier ist ein Möbelgeschäft.«

Ich ließ meinen Blick umherschweifen, und zum ersten Mal bemerkte ich, dass von den Tischen und Stühlen Preiskärtchen baumelten.

»Dann ist das also nicht das Café Ennui?«

»Neiiiiin, ist es nicht«, sagte er so betont langsam, als spräche er mit einer Dreijährigen.

»Dann bekommen Sie wohl auch kein Trinkgeld«, entgegnete ich mit einem matten Lächeln.

Er fand das gar nicht komisch.

»Das Café Ennui ist da drüben.«

Mit seinem knochigen Finger deutete er über die Straße auf einen Laden mit verdunkelten Scheiben. Kein Wunder, dass ich den nicht hatte finden können. Es sah ganz so aus, als hätte das Lokal schon vor Jahren dichtgemacht.

Ich glitt von meinem Stuhl und sauste unter den wütenden Blicken meines gereizten Möbelverkäufers über die Straße.

Wie sich herausstellte, war das Café Ennui alles andere als seit Jahren geschlossen. Hinter den dunkel getönten Scheiben saß eine Horde von Menschen, die alle aussahen, als seien sie gerade einer Banana-Republic-Werbu

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen