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Jeremias Voss und der Mörder im Schatten - Der siebte Fall von Hansen, Ole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2017
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Jeremias Voss und der Mörder im Schatten - Der siebte Fall

Die Bestseller-Serie geht weiter: 'Jeremias Voss und der Mörder im Schatten' von Ole Hansen jetzt als eBook bei dotbooks. Dichter Nebel liegt über dem nächtlichen Hamburg, als Privatdetektiv Jeremias Voss Zeuge einer versuchten Entführung wird. In letzter Minute kann er die junge Frau retten. Die Täter jedoch können unerkannt fliehen und auch ihr Motiv bleibt rätselhaft, denn Maria ist zwar schön, aber völlig mittellos. Ohne Hoffnung auf Lösegeld scheint eine Entführung sinnlos. Doch je tiefer Voss bei seinen Ermittlungen in Marias Leben und Vergangenheit eintaucht, desto mehr mysteriöse Zusammenhänge kommen ans Licht, die auf eine tödliche Bedrohung aus allernächster Nähe hindeuten ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Jeremias Voss und der Mörder im Schatten' von Ole Hansen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: »Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall« »Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall« »Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall« »Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall« »Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall« »Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall« »Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall« »Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall« »Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall« »Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall« Die Marten-Hendriksen-Reihe: »Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall« »Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall« »Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall« »Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall« »Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall« Aus der Arne Claasen-Reihe sind bisher erschienen: »Arne Claasen und die vergessenen Toten« Weitere Bände sind in Vorbereitung. Unter seinem Klarnamen Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: »Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen.« »Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd.«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 268
    Erscheinungsdatum: 02.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958249653
    Verlag: dotbooks GmbH
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Jeremias Voss und der Mörder im Schatten - Der siebte Fall

Kapitel 1

Der November ist wirklich kein Monat, um sich in Hamburg aufzuhalten, dachte Jeremias Voss, während er die Schepeler Straße entlangging. Die Temperatur lag nur wenig über null Grad, und es herrschte so dichter Nebel, dass man buchstäblich die Hand vor Augen nicht sehen konnte. Die Straßenlaternen bemühten sich vergeblich, den Dunst zu durchdringen. Wenn man nach oben sah, konnte man ein paar helle Flecken ausmachen, das war aber auch alles. Die Feuchtigkeit, die sich wie ein Samttuch auf der Haut anfühlte, drang durch jede Öffnung der Kleidung.

Voss hatte den Kragen seiner Wetterjacke hochgeschlagen und den Reißverschluss bis zum Mund geschlossen. Er fluchte, weil die Kapuze noch zu Hause in der Kommode lag. Aus Vergesslichkeit und Faulheit hatte er sie noch nicht wieder angeknöpft.

Er hielt sich dicht an den Häuserwänden, um eine Orientierung zu haben. Sich auf einem Kantstein den Fuß zu verstauchen, war das Letzte, was er gebrauchen konnte.

Er hatte das Gefühl, der Einzige zu sein, der bei diesem Mistwetter um elf Uhr abends unterwegs war. Nach seiner Schätzung musste er bald die Kreuzung mit der Thaderstraße erreichen. Er überlegte, ob er sich bei der Gaststätte Dr. Wolters, die auf der anderen Seite der Kreuzung lag, ein Taxi bestellen sollte. Er müsste irgendwo telefonieren, denn sein Smartphone lag zu Hause auf dem Schreibtisch.

Wenn Takamoto die moderne Kommunikation nicht so verachten würde, hätte er von dort aus telefoniert, doch der Japaner hatte weder Festnetzanschluss noch ein Handy in seinen Trainingsräumen. Wer etwas von dem Meister asiatischer Kampfsportarten wollte, musste sich persönlich zu ihm bemühen. Und selbst dann erhielt er nur eine Audienz, wenn er eine Empfehlung von einem ehemaligen oder derzeitigen Schüler vorlegen konnte. Voss suchte den Meister auf, so oft es sein Beruf zuließ - was für seine Bedürfnisse viel zu selten war.

In der Hoffnung, jeden Augenblick das Licht der Gastwirtschaft zu sehen, starrte Voss in die Nebelwand, aber er erkannte nicht den Hauch eines Lichtscheins. Dafür wurde seine Aufmerksamkeit durch Schritte abgelenkt, die von links auf dem Pflaster des Bürgersteigs klackten. Voss hätte schwören können, dass es sich um eine Frau handelte. Je näher die Person kam, desto deutlicher wurden die Geräusche. Jetzt war Voss sicher, dass es eine Frau war, die sich wie er einen Weg durch die neblige Brühe bahnte. Alle paar Sekunden verstummte das Klacken der Absätze. Offensichtlich musste die einsame Passantin sich immer wieder neu orientieren.

Was macht eine Frau bloß um diese Zeit und bei diesem Wetter in dieser Gegend?, fragte sich Voss.

Das Geräusch veränderte sich. Die Frau schien nun nicht mehr von links zu kommen, sondern direkt vor ihm zu gehen, und sie war schneller als er, denn das Geräusch wurde leiser. Nur geringfügig, aber merklich. Auch Voss beschleunigte das Tempo. Er war neugierig, welches weibliche Wesen da in der Dunkelheit bei null Meter Sicht vor ihm spazierte. Dem Geräusch nach musste die Frau etwa 50 Meter entfernt sein, obwohl es bei dem Wetter schwierig war, das genau einzuschätzen.

Lichter eines Autos erschienen als gelbe Flecken von rechts kommend. Das musste die Thaderstraße sein. Für sein Empfinden fuhr der Wagen bei den Sichtverhältnissen viel zu schnell. Die gelben Flecken verschwanden plötzlich, und Voss sah an ihrer Stelle einen Rotschimmer. Das Auto war in die Woltersallee eingebogen und fuhr in die gleiche Richtung, in die die Frau ging. Plötzlich quietschten Bremsen. Er hörte, wie eine Tür aufgestoßen wurde, und dann Geräusche, die darauf hindeuteten, dass eine oder zwei Personen aus dem Auto sprangen. Gleich darauf schrie die Frau. Voss vernahm ganz deutlich die Worte: »Was wollen Sie? Lassen Sie mich los ... Hilfe!«

Er reagierte sofort und sprintete los. Dass er selbst in Gefahr geraten könnte, daran dachte er nicht. Eine Frau brauchte

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