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Jeremias Voss und der tote Hengst - Der zweite Fall von Hansen, Ole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.05.2016
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Jeremias Voss und der tote Hengst - Der zweite Fall

Der zweite Fall für den Hamburger Privatdetektiv: 'Jeremias Voss und der tote Hengst' von Ole Hansen jetzt als eBook bei dotbooks. Eigentlich sind Menschen sein Metier - doch sein neuer Fall führt Privatdetektiv Jeremias Voss in tierische Gefilde. Ein hochversicherter Zuchthengst ist bei einem Brand getötet worden - tragischer Unfall oder kalkulierte Brandstiftung? Die Versicherungsgesellschaft vermutet Betrug und beauftragt Voss mit den Ermittlungen. Zeitgleich verschwindet auch der zuständige Tierarzt spurlos. Hat er etwas mit dem Brand zu tun - oder ist er ein weiteres Opfer der Betrüger? Jeremias Voss macht sich auf Spurensuche ... Ein Privatdetektiv der alten Schule - begleiten Sie Jeremias Voss bei seinem zweiten Fall! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Jeremias Voss und der tote Hengst' von Ole Hansen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: "Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall" "Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall" "Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall" "Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall" "Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall" "Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall" "Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall" "Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall" "Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall" "Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall" Die Marten-Hendriksen-Reihe: "Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall" "Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall" "Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall" "Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall" "Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall" Weitere Bände einer neuen Reihe an Kriminalromanen sind in Vorbereitung. Unter Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: "Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen." "Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 264
    Erscheinungsdatum: 03.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244962
    Verlag: dotbooks
    Größe: 916 kBytes
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Jeremias Voss und der tote Hengst - Der zweite Fall

Kapitel 1

Dr. Bertram Rusinski betrat das neue Stallgebäude auf Schloss Rotbuchen. Obwohl er der einzige Tierarzt in Nettelbach und Umgebung war, sah er es heute zum ersten Mal von innen. Umso neugieriger betrachtete er alles.

Die anderen fünf Pferdeställe kannte er noch aus der Zeit, als er die Tiere des Schlosses ärztlich betreut hatte. An den alten Ställen war manches verbesserungswürdig gewesen, doch Bernd Graf von Mückelsburg, Schlossherr und Pferdezüchter, hatte kein Geld, und so wurde jede Reparatur hinausgeschoben, bis die Ställe so weit heruntergekommen waren, dass sie eigentlich nur noch hätten abgerissen werden können. Die Pferdezucht, die die Mückelsburgs schon seit Generationen betrieben, hatte damals vor dem Ende gestanden, was vor allem am Grafen selbst lag - wie dieser sehr wohl wusste. Er war weder Landwirt noch Geschäftsmann, sondern ein Büchernarr, der sein Geld lieber in teure Folianten steckte als in die Dächer seiner Stallungen. Nur einmal hatte er eine richtige Entscheidung getroffen, nämlich als er dem Rat seines Freundes Dr. Rusinski gefolgt und einen Manager für die Pferdezucht eingestellt hatte. Es war ein Glücksgriff gewesen, denn über Nacht war der Betrieb rentabel geworden und hatte Gewinne abgeworfen. Was für den Grafen ein Glücksgriff war, war für die Gemeinde Nettelbach ein Unglück. Der neue Manager entließ nach und nach alle deutschen Arbeiter und ersetzte sie durch ausländische Kräfte. Der Trainer und gleichzeitig Vorarbeiter war ein Araber, der Stallmeister ein Ire, und die Hilfskräfte waren Marokkaner. Rusinski hatte der Manager ebenfalls durch einen Iren ersetzt. Graf Mückelsburg hatte sich für das Verbleiben seines Freundes eingesetzt, doch er hatte keinen Einfluss mehr auf die Führung seines Betriebs und konnte seine Forderung nicht durchsetzen.

"Mir geht es jetzt zwar finanziell gut, doch auf meinem Schloss bin ich nur noch eine Strohpuppe. Werner Bartelsmann, der sogenannte Manager, hat jetzt das Sagen. Es tut mir leid, aber ich kann nichts mehr für dich tun. Ich habe alles versucht, aber ...", hatte er die neue Situation erklärt.

"Mach dir deswegen keine Sorgen", hatte ihn Dr. Rusinski beruhigt. "Ich habe auch so genug zu tun, dass ich es allein kaum schaffe."

Die neue Situation hatte für den Grafen zwar positive finanzielle Auswirkungen, in der Gemeinde Nettelbach und den angrenzenden Gemeinden verlor er jedoch an Ansehen. War er früher in den Vorständen der Jägerschaft, der Feuerwehr, des Wasser- und Bodenverbands, des Heimatvereins, des Schützenvereins und des Sportvereins vertreten, so verlor er nach und nach all seine Posten. Niemand wählte ihn mehr. Das Ergebnis war, dass der ohnehin etwas eigenbrötlerisch veranlagte Bernd von Mückelsburg sich ganz in die Welt seiner Bücher zurückzog. Alles Geschäftliche überließ er dem Manager. War seine Unterschrift für irgendein Dokument erforderlich, unterschrieb er, ohne es zu lesen. Für Dr. Rusinski war das eine unakzeptable Situation, und er versuchte bei fast all seinen Besuchen im Schloss, den Freund aus seiner geschäftlichen Lethargie zu reißen. Der Graf stimmte ihm zwar zu, aber es geschah nichts. Für Rusinski stimmte dieses Verhalten des zugegebenermaßen weltfremden Grafen nicht mit seinem Charakter überein. Er versuchte, ihn zu einer Erklärung zu bewegen, doch er wich einer präzisen Antwort jedes Mal aus.

Bertram Rusinski machte der Verlust seiner Stellung als gräflicher Tierarzt in der Tat nichts aus. Er hatte genug mit den sich ständig erweiternden Milchbetrieben zu tun. Außerdem erforderten die zusätzlichen Kontrollen der Viehbestände seit den BSE-Skandalen viel Zeit. Hinzu kamen die sich ständig ändernden EU-Richtlinien. Angesichts des Bergs an Arbeit wünschte er sich, dass seine Tochter, ebenfalls Tierärztin, aus Köln zurückkommen würde, um ihm bei der Arbeit zu helfen. Später sollte sie die Praxis übernehmen. Sie hatte ihren Besuch angekündi

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