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Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod - Der fünfte Fall von Hansen, Ole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.11.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod - Der fünfte Fall

Privatdetektiv Jeremias Voss auf hoher See: 'Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod' von Ole Hansen jetzt als eBook bei dotbooks. Der neue Fall des wohl bekanntesten Hamburger Privatdetektivs Jeremias Voss hat es in sich: An Bord eines nagelneuen Kreuzfahrtschiff soll sich eine Bombe befinden. Wenn die Reederei nicht 50 Millionen Euro an die Erpresser zahlt, werden über 3.000 Menschen in den Tod gerissen. Die Zeit ist knapp und die Chancen, eine versteckte Bombe auf dem riesigen Schiff rechtzeitig zu finden, sind nahezu aussichtslos. Jeremias Voss ist die letzte Hoffnung für den verzweifelten Reeder. Doch um eine Spur zu finden, muss er selbst an Bord des Schiffes - und setzt damit sein eigenes Leben aufs Spiel ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod' von Ole Hansen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: »Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall« »Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall« »Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall« »Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall« »Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall« »Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall« »Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall« »Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall« »Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall« »Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall« Die Marten-Hendriksen-Reihe: »Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall« »Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall« »Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall« »Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall« »Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall« Weitere Bände einer neuen Reihe an Kriminalromanen sind in Vorbereitung. Unter Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: »Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen.« »Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd.«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 270
    Erscheinungsdatum: 02.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958246645
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 821 kBytes
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Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod - Der fünfte Fall

Kapitel 2

Jeremias Voss stieg die Treppe von seinem Apartment im ersten Stock der Jugendstilvilla ins Büro hinunter. Nero, sein Hund, folgte ihm.

»Guten Morgen, Chef, was treibt Sie denn so früh nach unten?«

»Moin, Vera, was heißt hier früh? Es ist doch schon halb neun«, antwortete er seiner hübschen Assistentin.

»Sag ich doch. Sonst kommen Sie doch frühestens um neun Uhr ins Büro.«

Diesen burschikosen Ton konnte sich Vera Bornstedt erlauben, denn sie arbeitete seit der Stunde Null mit Jeremias Voss zusammen und hatte großen Anteil am Erfolg der Agentur für vertrauliche Ermittlungen.

Voss hatte sich über die Jahre zum erfolgreichsten, aber auch teuersten Privatermittler Hamburgs hochgearbeitet. Sein Name war weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt. Zu seiner Klientel gehörten die Spitzen der Wirtschaft, und seinen Ruf hatte er vor allem dem Umstand zu verdanken, dass er seine Fälle nicht mit Gewalt, sondern mit Geist, Fantasie und unkonventionellen Methoden löste. Hilfreich war dabei auch, dass er immer versuchte, eng mit der Polizei, zu der er selbst einmal gehört hatte, zusammenzuarbeiten.

»Sie wollen doch nicht etwa andeuten, dass ich den Betrieb störe?«

Vera lachte. »Dazu will ich mich lieber nicht äußern. Wie sieht es mit einem Kaffee aus?«

»Immer. Es war der Kaffeeduft, der mich nach unten gelockt hat.«

Vera machte Anstalten aufzustehen, um den Kaffee zu holen. Voss legte ihr die Hand auf die Schulter und sagte: »Bleiben Sie sitzen, ich schenke mir selbst ein.«

Er ging zu der Pantry-Küche, die hinter einer Schiebetür in Veras Büro lag, nahm seinen Becher, schenkte den frisch gebrühten Kaffee ein und gab einen Schuss Vollmilch hinzu.

»Soll ich Ihnen nachschenken?«, fragte er anstandshalber, obwohl er sah, dass Veras Tasse noch halb voll war.

»Nein, danke, Chef, ich hab noch. Haben Sie heute etwas Bestimmtes vor?«

Voss pustete über den Kaffee, bevor er vorsichtig den ersten Schluck nahm. »Einen Morgenspaziergang mit Nero, ansonsten werde ich heute faulenzen. Nachdem wir den Mordfall im Palais d'Amour gelöst haben, haben wir uns Ruhe verdient. Nehmen Sie den Nachmittag frei. Die Büroarbeit läuft Ihnen nicht weg.«

»Danke, Chef, kann ich gut gebrauchen, dann kann ich meinen Sohn zum Arzt fahren. Er hofft, endlich den Gips von seinem Bein herunterzubekommen.«

»Sie sollen sich ausruhen und nicht gleich wieder in andere Aufgaben stürzen.«

»Sie haben gut reden, Chef, Sie sind nicht verheiratet. Als arbeitende Ehefrau gibt es so einen Luxus nicht.«

Voss lächelte nur, ging in sein eigenes Büro und blätterte die Zeitung durch. Als er fertig war, drehte er sich zu dem Hund um, der hinter ihm auf einer Matratze lag und schnarchte.

»Nero!« Der Hund hob schlagartig den Kopf. »Wollen wir spazierengehen?«

Sofort sprang Nero auf, ging zu einem Büroschrank, zog sein Halsband herunter und brachte es seinem Herrn. Der streichelte als Anerkennung den mächtigen Kopf des Hundes, was Nero mit einem wohligen Grunzen beantwortete.

Voss streifte ihm das Kettenhalsband über, zog sich eine Wetterjacke an und verließ das Büro.

Wie immer, wenn er nicht gerade mit einem Fall beschäftigt war, ging er mit Nero morgens zur Alster.

Als er ihn seinen Freunden zum ersten Mal präsentiert hatte, waren sie entsetzt gewesen, denn der Hund war alles andere als eine Schönheit. Im Gegenteil, in seinem Stammbaum schienen sich alle Straßenköter Istanbuls vereinigt zu haben. Sein Kopf ähnelte dem einer englischen Dogge, nur breiter. Über seine Lefzen ragten zwei gelbe Reißzähne nach oben heraus. Zwischen Augen und Nase wölbte sich eine breite Falte, und über der Stirn gab es gleich drei solcher Wülste. Er hatte die Größe eines Boxers, war aber ein weitaus stärkeres Kraftpaket. Sein Körper bestand nur aus Muskeln und Knochen, sodass er mit seinen 55 Kilo wie ein Rammbock wirkte.

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