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Jeremias Voss und die schwarze Spur - Der achte Fall von Hansen, Ole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.08.2017
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Jeremias Voss und die schwarze Spur - Der achte Fall

Die Krimi-Bestseller-Serie geht weiter! 'Jeremias Voss und die schwarze Spur' von Ole Hansen jetzt als eBook bei dotbooks. S.O.S! Ein Orkan peitscht die Nordsee auf, als Privatdetektiv Voss den Notruf des Öltankers empfängt. Eine Explosion an Bord hat ein Loch in das riesige Schiff gerissen. In letzter Sekunde kann die Crew des Tankers sich auf Voss' Kutter retten - doch als der Frachter sinkt, fließen Tausende Liter Öl ungehindert ins Meer. Während in Deutschland die Panik vor einer Naturkatastrophe wächst und verzweifelt nach einer Lösung gesucht wird, beauftragt die unter Druck geratene Reederei des Frachters Voss mit der Aufklärung der Explosion: War es ein Unfall oder Sabotage? Seine Ermittlungen führen Voss tief in unbekannte Gewässer und was er dort findet, ist selbst für den hartgesottenen Detektiv unfassbar ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Jeremias Voss und die schwarze Spur' von Erfolgsautor Ole Hansen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: "Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall" "Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall" "Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall" "Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall" "Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall" "Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall" "Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall" "Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall" "Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall" "Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall" Die Marten-Hendriksen-Reihe: "Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall" "Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall" "Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall" "Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall" "Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall" Weitere Bände einer neuen Reihe an Kriminalromanen sind in Vorbereitung. Unter Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: "Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen." "Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 266
    Erscheinungsdatum: 29.08.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961480470
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1052 kBytes
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Jeremias Voss und die schwarze Spur - Der achte Fall

Kapitel 1

Herrmann fluchte. Einen Moment hatte er nicht aufgepasst, und schon hatte das plötzlich krängende Boot ihn gegen die Wand des Niedergangs geworfen, sodass er mit dem Kopf gegen die Lampe geschleudert wurde. Er nahm die Plastiktüte zwischen die Zähne und stützte sich an beiden Seiten des Niedergangs ab, während er die Stufen zum Steuerhaus hochstieg.

"Käpt'n, ick heff Kaffee und paar Brote gemacht. Wüllt Se auch wat haben?", quetschte er zwischen Zähnen und Plastiktüte hervor.

"Was?", schrie Voss, um das Getöse des Sturms zu übertönen.

Herrmann nahm die Plastiktüte aus dem Mund. "Ich heff Kaffee, wullt Se ook wat?"

"Sie sind ein Engel. Das ist genau das, was ich jetzt brauche", antwortete Jeremias Voss, Hamburgs berühmter Privatdetektiv. Er saß angeschnallt auf dem am Boden verschraubten Sitz hinter dem Steuerrad und packte die Speichen so fest, dass seine Handknöchel hell hervortraten.

"Wie haben Sie bloß bei diesem Geschaukel das Wasser heiß gekriegt?"

Herrmann griente. "Ick heff den Wasserkessel mit 'nem Tampen an die Decke gehängt und ihn von unten mit dem Bunsenbrenner erhitzt."

"Plietsch, Herrmann, plietsch!"

Herrmann strahlte. Obwohl er schon lange zu Voss' Ermittlerteam gehörte, war ein Lob vom Käpt'n für ihn immer noch wie ein Orden. Ursprünglich hatte Voss ihn eingestellt, um seinen Kraftprotz von Hund auszuführen, wenn er selbst verhindert war. Herrmann war für die Aufgabe ideal, denn er war Rentner und Junggeselle und froh, etwas zu tun zu haben. Schon bald hatte Voss erkannt, dass er es faustdick hinter den Ohren hatte und wegen seiner Schlitzohrigkeit auch für Ermittlungsaufgaben bestens geeignet war. Er kannte das Hafenmilieu wie seine Westentasche, außerdem hatte er zwei Freunde, die ebenfalls in Hamburg geboren waren und ihr ganzes Arbeitsleben im Hafen verbracht hatten. Zusammen waren sie eine Rentner-Gang, die auch eine Schlägerei nicht scheute. Obwohl sie alle über sechzig Jahre alt waren, nahmen sie es mit jeder jugendlichen Bande auf. Eine Macke, die Voss Herrmann nicht abgewöhnen konnte, war sein schauerliches Gemisch von Platt- und Hochdeutsch. Da seine Freunde nur Hamburger Platt sprachen, fühlte sich Herrmann ihnen mit seinen Sprachkenntnissen geistig überlegen.

Herrmann öffnete die Plastiktüte, holte einen verschlossenen Kaffeebecher heraus und hielt ihn Voss hin.

"Geht jetzt nicht. Besser, Sie trinken zunächst Ihren Kaffee und lösen mich danach am Steuer ab. Ich kann das Ruder nicht loslassen, sonst schlägt uns der Kahn bei diesen Kreuzseen noch quer."

Herrmann setzte sich auf den zweiten befestigten Stuhl neben dem des Steuermanns und blickte durch das Fenster. Regen prasselte dagegen, und alles, was er sah, war eine Wasserwand, die auf sie zukam. Jeden Moment musste sie über dem Kutter zusammenbrechen und alles, was sich an Deck befand, einschließlich des Steuerhauses, zu Kleinholz zerschlagen. Doch der Kutter wurde wie von Geisterhand hochgehoben, die Welle rauschte unter ihm hindurch, und das Boot stürzte zehn Meter in die Tiefe.

"Wi heff uns aber auch een Schietwetter ausgesucht, Käpt'n. Hoffentlich übersteht die Goodewind den Sturm." Herrmanns Miene drückte starke Bedenken aus. Er sah auf das Barometer. "De Sturm ward jümmers schlimmer. Wi heff elf Windstärken, un dat Barometer sinkt wieter. Wi kreegen noch een bannigen Orkan, dat künnt Se mi glauben."

Voss lachte, während er sich am Steuerrad festklammerte, weil eine gewaltige Woge von Steuerbord die Goodewind stark krängen ließ.

"Nun machen Sie sich nicht in die Hose. Das Boot wurde als Fischkutter gebaut und hat sicher schon schwerere Stürme als diesen erlebt. Außerdem sind Sie doch der erfahrene Seemann. Da dürfte Ihnen so 'n bisschen Wind nichts ausmachen."

"Erfahrene Seemann, dat is good! Ick heff 'ne Barkasse im Hamburger Hafen gefahren, und da gift dat keene zwanzig Meter hohe

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