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Jeremias Voss und die Spur ins Nichts - Der dritte Fall von Hansen, Ole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2016
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Jeremias Voss und die Spur ins Nichts - Der dritte Fall

Ein Hamburger Privatdetektiv auf Spurensuche in der Karibik: 'Jeremias Voss und die Spur ins Nichts' von Ole Hansen jetzt als eBook bei dotbooks. Hamburg kennt er wie seine Westentasche, doch sein neuer Fall führt Privatdetektiv Jeremias Voss einmal um die halbe Welt und dabei an seine Grenzen: Er soll die verschwundene Tochter des reichen russischen Oligarchen Malakow finden. Angeblich wollte diese mit ihrem Mann von Miami aus zu einem Segeltörn in die Karibik aufbrechen. Doch zwischen Miami und Jamaica verliert sich die Spur in der Weite des Meeres. Ein scheinbar unlösbarer Fall ... selbst für Jeremias Voss? Ein Privatdetektiv der alten Schule - begleiten Sie Jeremias Voss bei seinem dritten Fall! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Jeremias Voss und die Spur ins Nichts' von Ole Hansen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: "Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall" "Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall" "Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall" "Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall" "Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall" "Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall" "Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall" "Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall" "Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall" "Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall" Die Marten-Hendriksen-Reihe: "Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall" "Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall" "Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall" "Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall" "Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall" Weitere Bände einer neuen Reihe an Kriminalromanen sind in Vorbereitung. Unter Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: "Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen." "Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 01.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958245273
    Verlag: dotbooks
    Größe: 847 kBytes
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Jeremias Voss und die Spur ins Nichts - Der dritte Fall

Kapitel 1

Der Wind kam aus dem Norden und brachte Kälte und Schnee mit sich. Ein Wetter, auf das man im April in Hamburg gern verzichtet hätte. Auch Jeremias Voss sehnte sich nach Frühling, Sonnenschein, grünen Bäumen und Segelbooten auf der Alster. Als er aus der Tür seines Hauses am Mittelweg trat, erfasste ihn eine Mischung aus Wind, Regen und Schnee. Das ließ seine Stimmung sofort in den Keller sinken. Er beneidete Nero, seinen Hund, eine Mischung aus allen Straßenkötern Istanbuls, der zu faul war, ihn beim morgendlichen Jogging zu begleiten. Warum musste er auch so verdammt gewissenhaft sein? Und das alles nur, weil er mit seinem Freund Kriminaloberrat Friedel gewettet hatte, dass er beim Halbmarathon im Juni besser abschneiden würde als er. Aber wenn er das erreichen wollte, musste er trainieren, und die einzige Zeit dafür war der Morgen.

Hans Friedel war Leiter der Abteilung für Tötungsdelikte am Landeskriminalamt von Hamburg, Voss kannte ihn schon seit der Schulzeit und war seitdem mit ihm befreundet. Sie hatten zusammen Abitur gemacht und waren in den Polizeidienst eingetreten. Danach hatte sich Friedel für ein Studium entschieden, während Voss bei der Polizei geblieben war, bis ihn ein Unfall mit einem Hubschrauber zwang, aus dem Dienst auszuscheiden. Das hatte seiner Karriere jedoch keinen Schaden zugefügt, denn er hatte sich zum besten und teuersten Privatdetektiv Hamburgs emporgearbeitet. Sein Ruf ging längst über die Grenzen der Hansestadt hinaus, und er erhielt Ermittlungsanfragen aus ganz Deutschland, aber auch aus dem Ausland, so dass er in der Lage war, sich seine Aufträge auszusuchen.

Voss schlug den Kragen seiner dünnen Wetterjacke hoch und zog die Strickmütze tief in die Stirn. Mit halb geschlossenen Augenlidern joggte er den verlassenen Bürgersteig entlang. Wahrscheinlich sah es um diese Zeit hier immer so aus. Das war natürlich nur eine Annahme, denn er lag ja gewöhnlich noch im warmen Bett. Er gehörte zu den Glücklichen, die ihr Büro im eigenen Haus hatten. Wenn er es vermeiden konnte, begann er mit der Arbeit nicht vor neun Uhr, und auch erst dann, nachdem ihn seine Assistentin mit starkem Kaffee versorgt hatte.

Der Bürgersteig war von einer Baumreihe gesäumt. Platanen, wie er annahm, weil sie jedes Jahr einen Teil ihrer Rinde abwarfen. Mit Gewissheit konnte er es nicht sagen, denn seine Noten in Biologie waren nie über eine Vier hinausgekommen. Die Lücken zwischen den Bäumen waren mit Autos zugeparkt. Sie standen zum Teil so dicht zusammen, dass man kaum eine Zeitung dazwischen schieben konnte.

Ungefähr 50 Meter vor ihm parkte ein Auto in der zweiten Reihe. Dass es dabei die Hälfte der Straße blockierte, schien den Fahrer nicht zu stören. Voss ärgerte sich jedes Mal über solche Rücksichtslosigkeit.

Zwei Männer in schwarzen Mänteln und mit Hüten auf dem Kopf standen auf Höhe des Wagens auf dem Bürgersteig. Er überlegte, ob er seinen gerade erst begonnenen Lauf unterbrechen sollte, um ihnen die Meinung zu sagen. Er kam jedoch nicht dazu. Die beiden traten so auf den Bürgersteig, dass er nicht an ihnen vorbeilaufen konnte. Die Hüte hatten sie in die Stirn gezogen, so dass Voss ihre Augen unter den Hutkrempen nicht erkennen konnte. Wütend blieb er stehen und überlegte, ob er sich mit Gewalt freie Bahn verschaffen sollte.

Bevor er sich zum Handeln entschließen konnte, fragte der kleinere der Männer: "Jeremias Voss?"

"Ja", knurrte er.

"Steig in das Auto, unser Boss will dich sehen!", forderte der andere ihn mit starkem russischem Akzent auf und deutete auf die Limousine in der zweiten Reihe.

Voss war alarmiert. Sofort einsatzbereit zu sein, war eine Fähigkeit, die er bei der GSG 9 gelernt hatte. Und wenn sich einem um diese Zeit zwei Männer näherten, dann wollten sie bestimmt nicht zum Frühstück bitten. So etwas konnte nur Ärger bedeuten.

"Hey, Jungs, wenn das ein Witz sein soll, dann haut besser ab", rief Voss ungeh

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