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Jeremias Voss und die unschuldige Hure - Der vierte Fall von Hansen, Ole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Jeremias Voss und die unschuldige Hure - Der vierte Fall

Der charismatische Hamburger Privatdetektiv ermittelt wieder: 'Jeremias Voss und die unschuldige Hure' von Ole Hansen jetzt als eBook bei dotbooks. Gehüllt in eine verführerische Parfümwolke stolziert Jeremias Voss' neuster Fall in sein Büro. Dr. Dörte Paulsen, Betreiberin des Edelbordells 'Palais d'Amour' beauftragt ihn mit der Ermittlung eines Doppelmords in ihrem Etablissement. Eines der Mädchen und ein Freier wurden mitten im Akt ermordet. Die Identität des Freiers ist unbekannt, Dr. Paulsen weiß nur, dass er Mitglied der besseren Gesellschaft Hamburgs war. Mehr als willig macht sich Jeremias Voss an die Ermittlungen im 'Palais' und stößt dabei schnell auf ungewohnte Hindernisse: Die Polizei, die sonst Hand in Hand mit ihm arbeitet, ist in diesem Fall auffällig schweigsam ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Jeremias Voss und die unschuldige Hure' von Ole Hansen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: »Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall« »Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall« »Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall« »Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall« »Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall« »Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall« »Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall« »Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall« »Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall« »Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall« Die Marten-Hendriksen-Reihe: »Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall« »Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall« »Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall« »Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall« »Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall« Weitere Bände einer neuen Reihe an Kriminalromanen sind in Vorbereitung. Unter Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: »Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen.« »Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd.«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 259
    Erscheinungsdatum: 01.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958246409
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 870 kBytes
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Jeremias Voss und die unschuldige Hure - Der vierte Fall

Kapitel 1

Jeremias Voss saß am Schreibtisch in seiner Jugendstilvilla am Mittelweg in Hamburg, die Beine auf dem Tisch und die Füße über Kreuz. In der einen Hand hielt er die Tageszeitung und in der anderen einen Becher mit dampfendem Kaffee. Hinter ihm nagte Nero, sein Hund, schmatzend an einem Schinkenknochen, den Vera ihm mitgebracht hatte.

Voss genoss die Ruhe. Kein Termin sollte ihn an diesem Morgen stören. Er las die Zeitung nicht wirklich, sondern überflog nur die Artikel auf der Suche nach einem Mord, Raub oder anderen Verbrechen, zu dessen Aufklärung seine Expertise erforderlich sein könnte. Als privater Ermittler konnte er sich, im Gegensatz zu seinen Kollegen, die Fälle aussuchen. Nicht umsonst galt er als der erfolgreichste, aber auch teuerste Privatdetektiv in Hamburg. Sein Name war weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt.

Als er nichts Interessantes fand, warf er die Zeitung in den Papierkorb und schloss die Augen. So brauchte er sich nicht mit den drei Stapeln Papier auf dem Schreibtisch zu beschäftigen, die Vera Bornstedt, seine hübsche Assistentin, dort hingelegt hatte.

Vera war die Seele des Büros und Expertin für Recherchen im Internet. Sie war seit der Stunde null bei ihm, zunächst als Sekretärin, dann als Assistentin und seit knapp drei Jahren als Mädchen für alles. Er vertraute ihr blind, und sie verehrte ihn. Trotzdem siezten sie sich nach wie vor. Nicht, weil Voss es so wollte, sondern auf Veras Wunsch hin. Sie war glücklich verheiratet, hatte einen 17-jährigen Sohn und wollte das Glück ihrer Familie nicht aufs Spiel setzen, denn sie war fest davon überzeugt, dass es vom Duzen nur noch ein kleiner Schritt war, bis sie im Bett landeten. Und das wollte sie nicht.

Es klopfte, und Vera trat ein.

»Chef, wir haben Kundschaft. Eine Dame möchte Sie sprechen.«

Voss sah sie missmutig an. »Können Sie das nicht erledigen? Ich habe jetzt keine Lust, mich zu unterhalten.«

»Natürlich könnte ich das, aber ich bin überzeugt, Sie würden es lieber selbst tun.«

Voss' Laune sank noch eine Stufe tiefer. Trotzdem fragte er aus reiner Neugier: »Worum handelt es sich denn?«

»Das will Sie nur mit Ihnen besprechen.«

»Sagen Sie ihr, ich sei schwer beschäftigt und es sei Ihre Aufgabe zu klären, ob die Anliegen der Klienten in unseren Arbeitsbereich fallen oder ... ach, sagen Sie, was Sie wollen, nur wimmeln Sie sie ab. Ich habe heute keine Lust, irgendetwas zu tun.«

»Das brauchen Sie nicht zu betonen, man sieht es überdeutlich. Aber ich glaube, Chef, wenn Sie die Dame erst gesehen haben, dann werden Sie sie um nichts in der Welt versäumen wollen.«

Voss nahm die Füße vom Tisch und beugte sich interessiert vor. »Ist sie so schön?«

»Schön?« Vera tat, als müsste sie überlegen, dann sagte sie: »Schön? Nicht direkt. Aber eine Erscheinung. Chef. So etwas haben Sie noch nicht gesehen.«

»Überredet. Schicken Sie sie herein. Aber wehe, sie haut mich nicht vom Stuhl.«

»Sofort, Chef. Hier ist übrigens ihre Karte.«

Sie reichte ihm eine Visitenkarte. Sie war aus blasslila Büttenpapier und mit kräftigen, bordeauxroten Buchstaben bedruckt. Er las:

Dr. Dörte Paulsen

Unternehmerin

Schlosshotel Breden

24375 Bredenbüttel

Es folgten Telefonnummern, Mobilfunknummer, eMail und Internetadresse.

Voss sah seine Assistentin mit gerunzelter Stirn an, doch Vera grinste nur anzüglich und ging zur Tür.

»Frau Dr. Paulsen, Herr Voss lässt bitten.« Sie hielt der Besucherin die Tür auf.

Das Erste, was durch die Tür kam, war eine Wolke Parfüm, wahrscheinlich angesogen vom offenen Fenster neben dem Schreibtisch. Nero hob seinen mächtigen Kopf, schnüffelte, knurrte und wandte sich wieder seinem Knochen zu. Der Duftwolke folgte eine Frau, mittelgroß, schlank, schwarze Haare, breiter Mund, ausgeprägte Oberweite und mit einem Ge

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