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Jerry Cotton - Folge 2959 Eine Kollegin in Not von Cotton, Jerry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.03.2014
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Jerry Cotton - Folge 2959

Irgendetwas stimmte nicht mit der Gerichtsmedizinerin Dr. Janice Drakenhart. Sie schien ihre Professionalität von einem auf den anderen Tag verloren zu haben. Vorsichtig versuchten Phil und ich der Sache auf den Grund zu gehen, doch Dr. Drakenhart schwieg beharrlich. Dann schlug ich einen ihrer Obduktionsberichte auf und dort stand in krakeliger Schrift: Vorsicht - werde observiert - muss mitspielen - traut niemandem - Hilfe!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 04.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838755014
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Jerry Cotton .2959
    Größe: 1310 kBytes
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Jerry Cotton - Folge 2959

Zu unserer Freude leitete Dr. Janice Drakenhart die Spurensicherung.

"Hallo, Janice", grüßte ich sie. "Schön, dich zu sehen."

Sie erwiderte den Gruß, wobei sie einen leicht gehetzten Eindruck machte. Ich dachte mir nichts dabei. Es war für sie nicht typisch, aber konnte ja vorkommen.

"Und was haben wir hier?", fragte Phil.

"Ein toter Wachmann", antwortete sie. "Wir sichern gerade den Tatort. Wobei Tatort wahrscheinlich das falsche Wort ist. Sieht aus, als sei der Mann an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben, gegen Mitternacht. Also eine natürliche Todesursache."

"Kann Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden?", fragte Phil.

"Zu diesem Zeitpunkt kann ich das nicht völlig ausschließen, dafür muss ich erst die Laboruntersuchungen durchführen", kam ihre Antwort. "Aber mein erster Eindruck ist der, dass es sich um eine natürliche Todesursache handelt. Der Mann ist zwar erst Anfang fünfzig, aber etwas fettleibig. Da kann es schon mal vorkommen, dass das Schicksal zuschlägt. Es gibt keine Spuren, die darauf hinweisen, dass sich jemand mit Gewalt Zugang zu dem Wachhäuschen verschafft hätte."

"Wurden bei ihm irgendwelche Drogen oder Alkohol gefunden?", fragte ich.

Sie schüttelte den Kopf. "Nein, nichts dergleichen. Vielleicht gab es im Fernsehen einen Horrorfilm, keine Ahnung. Sein Kollege, der ihn ablösen sollte, meinte, dass der Fernseher an war, als er ankam."

Phil schaute mich an. "Mit dem sollten wir zuerst reden. Wenn es doch kein natürlicher Tod war, hat er vielleicht etwas Ungewöhnliches bemerkt."

Ich nickte zustimmend und schaute Dr. Drakenhart an. "Weißt du, wo wir den Mann finden?"

"Ja, er heißt Ben Whiplesh und steht da hinten, bei dem großen Mann mit dem hellgrauen Anzug. Das ist übrigens der Firmenchef Dave Mulligan", antwortete sie.

"Na, das sind dann gleich zwei Personen, mit denen wir reden können", meinte Phil.

Zusammen mit ihm ging ich zu den beiden hinüber. Mulligan war schätzungsweise einen halben Kopf größer als ich. Auf seinem Haupt zeigten sich schon die ersten grauen Haare. Wie ich von den Recherchen, die Phil auf dem Weg zur Firma angestellt hatte, wusste, hatte Mulligan das Unternehmen von seinem Vater geerbt und in den letzten zehn Jahren gehörig expandiert.

Ben Whiplesh schätzte ich auf Ende vierzig. Sein besonderes Merkmal war eine ziemlich große Nase, die dazu noch krumm war.

"Guten Tag, Agent Decker und Agent Cotton vom FBI New York", stellte ich uns den beiden vor. "Wir sind hier, um den Tod von Mister Clare-don zu untersuchen."

"Gut, dass sich das FBI darum kümmert", sagte Mulligan nach einer kurzen und kühlen Begrüßung. "Haben Sie schon irgendwelche Erkenntnisse? Muss ich mir Sorgen über die Sicherheit meiner Firma machen?"

"Es ist noch zu früh, darüber konkrete Angaben zu machen", antwortete ich. "Dr. Drakenhart geht davon aus, dass der Wachmann einen Herzinfarkt gehabt hat, muss das aber noch durch weitere Untersuchungen bestätigen. Da Ihr Unternehmen auch für die Regierung tätig ist, werden wir die Ermittlungen so lange fortsetzen, bis wir sicher sind, dass es wirklich ein Infarkt war und Fremdeinwirkung auszuschließen ist."

Mulligan nickte. "Ja, gehen Sie bitte gründlich vor. Sie erhalten von mir jede Unterstützung, die Sie benötigen. Ich will nicht die Idee aufkommen lassen, dass wir ein Problem mit unserer Sicherheit hätten, das können wir uns nicht leisten. So ein Zwisch

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