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Jerry Cotton - Risiko unbekannt von Cotton, Jerry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe
eBook (ePUB)
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Jerry Cotton - Risiko unbekannt

Daniel Penn, ein Beamter im Finanzministerium, geriet unter Korruptionsverdacht, als in einer Zeitung ein Bericht erschien, der ihn anprangerte. Nun, Penn hatte Glück im Unglück, denn er war ein guter Bekannter von Assistant Director Brocks, dem Leiter des Field Office Washington, DC. Der wiederum bat Mr High um Unterstützung, da er nicht an die Schuld von Penn glaubte. Und so machten schließlich Phil und ich uns auf, der Spur der Beweise zu folgen, die uns auf unbekanntes Terrain führte ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 27.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732536610
    Verlag: Bastei Lübbe
    Serie: Jerry Cotton .3093
    Größe: 1063 kBytes
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Jerry Cotton - Risiko unbekannt

Ich lenkte den Jaguar durch den morgendlichen Berufsverkehr von Washington, während Phil auf dem Beifahrersitz vor sich hindöste. Das Radio spielte Easy-Listening-Musik und wir beide hingen unseren Gedanken nach. Sehr gesprächig waren wir morgens nie.

Als wir das FBI-Hauptquartier in der Pennsylvania Avenue erreicht hatten, parkte ich den Wagen und wir gingen zu unseren Büros. Auf dem Weg dorthin begegnete uns Steve Dillaggio.

Er strahlte, als er uns sah. "Hallo, schön euch zu sehen!"

"Alter Junge! Was führt dich in den Dschungel des politischen Zentrums der Vereinigten Staaten?", fragte ich ihn gut gelaunt.

"Die Liebe", antwortete er lächelnd und winkte ab. "Nein, nicht wirklich. Es gibt ein paar Leute, mit denen ich mich hier in der Zentrale unterhalten muss. Aus Sicherheitsgründen haben wir dabei das persönliche Gespräch gewählt und verzichten auf jedwede Form der Telekommunikation."

"Dann kann nicht mal die NSA mithören", bemerkte Phil. "Zumindest dann nicht, wenn kein Handy im Raum herumliegt."

Steve lächelte. "Ja, diese übliche Sicherheitsmaßnahme halten wir natürlich ein, genau wie einige weitere. Und wie läuft es bei euch? So, wie ich gehört habe, habt ihr gerade wieder einen kniffeligen Fall abgeschlossen."

"Ja, für uns läuft's gut, entsprechend weniger gut für die bösen Buben", antwortete ich.

Wir unterhielten uns noch ein paar Minuten, dann musste Steve los, seinen nächsten Termin wahrnehmen.

Wir wollten gerade in unsere Büros gehen und die E-Mails checken, als Dorothy um die Ecke kam.

"Guten Morgen. Gut, dass Sie schon da sind, der Chef möchte Sie sprechen, es scheint dringend zu sein."

"Guten Morgen", erwiderte Phil, während ich nur nickte. "Sie sehen heute wieder blendend aus."

Sie lächelte ihn an. "Sie Charmeur, können es nicht lassen. Und das, obwohl Sie wissen, dass ich in einer äußerst glücklichen Beziehung lebe."

"Schönheit zu bewundern liegt einem Ästheten wie mir im Blut", meinte Phil.

"Dann wollen wir hoffen, dass du nicht angeschossen wirst und etwas von diesem ästhetischen Blut verlierst", sagte ich.

Wir folgten Dorothy zum Büro von Mr High und traten ein.

"Ah, da sind Sie ja, nehmen Sie Platz", sagte er. "Kennen Sie zufällig Daniel Penn?"

Ich überlegte und schüttelte dann den Kopf. "Mir ist, als hätte ich den Namen mal gehört, mehr fällt mir dazu aber nicht ein."

"Ist das jemand, den wir mal festgenommen haben?", fragte Phil.

"Ich hoffe nicht", erwiderte Mr High. "Vor allem deshalb, weil er im Finanzministerium arbeitet. Darüber hinaus ist er ein guter Freund von Dirk Brocks."

Assistant Director Dirk Brocks war Leiter des Field Office Washington D.C. und uns gut bekannt.

"Hört sich irgendwie noch nicht nach einem Fall an", sagte ich.

"Nein, Sie haben recht, zumindest, wenn Sie das hier nicht gelesen haben", erwiderte Mr High und legte uns eine Zeitung hin.

Ich schaute mir den Artikel an, in dem Penns Name genannt wurde. Beim Lesen wurde mir klar, was los war. "Mister Penn wird Korruption vorgeworfen - sagt zumindest die Journalistin, die den Artikel geschrieben hat. Gibt es irgendwelche Beweise?"

"Soweit ich weiß, liegen bisher keine vor", antwortete Mr High. "Wenn es welche gibt, kann sich die entsprechende Stelle damit befassen. Sie sind hier, weil mich Brocks vor ein paar Minuten angerufen und um Hilfe gebeten hat. Da er selbst mit Penn befreundet ist, kann er dem Vorwurf schlecht nachgehen. Man könnte ihm Befangenheit vorwerfen, den Versuch, etwaige Beweise unter den Tisch zu kehren, und sicher noch vieles mehr. Das ist ein Aspekt. Es existiert ein weiterer."

Er legte eine kurze Pause ein und schaute ernst drein, bevor er weitersprach. "Unabhängig davon, ob Beweise existieren oder nicht, gab es vor einiger Zeit im Gesundheitsministerium eine ähnliche Situation. Einer der führenden Mitarbeiter wurde von der

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