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Jerry Cotton Sonder-Edition - Folge 25 Bestien unter sich von Cotton, Jerry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Jerry Cotton Sonder-Edition - Folge 25

Bei der Security Transport Inc. wurden 2 Millionen Dollar geraubt. Eine Beute, die alle Gangster New Yorks aufhorchen ließ. Natürlich auch uns von FBI. Phil und ich machten uns daran, die Bande, die den Überfall verübt hatte - und auch das Geld - zu finden, aber auch die Unterwelt war hinter den Dollars her. Bei 2 Millionen wurde die Luft in New York schnell sehr bleihaltig, und der Takt der Tommy Guns gab den Weg unserer Ermittlungen vor ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 80
    Erscheinungsdatum: 26.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732528691
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1255 kBytes
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Jerry Cotton Sonder-Edition - Folge 25

1

"Fahr langsamer, Jerry!", mahnte Phil. "Du hängst die Cops ab."

"Wir schaffen Oxleygh auch allein", knurrte ich.

"Gewiss, aber nicht ohne Schrammen! Und hab Mitleid mit Siever! Er stirbt vor Angst, wenn er Oxleygh in Begleitung von nur zwei G-men gegenübertreten muss."

Der Mann, der auf dem Notsitz meines Jaguars kauerte, schien jetzt schon einer Ohnmacht nahe. Sein Gesicht hatte die grünliche Farbe eines Seekranken, die Augen unter den fahlen Brauen hielt er krampfhaft zugekniffen.

Ich nahm den Fuß ein wenig vom Gaspedal. Das Geflacker des Rotlichts und das Sirenengeheul der Polizeiwagen kamen näher.

"In Ordnung so", sagte Phil. "Wenn Oxleygh die Security Transport ausgeraubt hat, werden wir es nicht leicht haben."

Er wandte den Kopf. "He, Lefton!", sprach er Siever an. "Mach die Augen auf, mein Junge! Bist du sicher, dass Ox das Zweimillionending gedreht hat?"

Siever öffnete die Augen. Sie waren von einem wässrigen Blau und so rund wie bei einem Kaninchen.

"Er wollte es immer", murmelte er.

Phil musterte den schmächtigen, fahlen Mann mit kühler Neugier.

Lefton Siever war uns unsympathisch. Aber wir verdankten ihm die Chance, einen der schwersten Raubüberfälle der letzten Jahre so schnell aufzuklären, dass die geraubten Dollars in den Händen der neuen Besitzer noch nicht einmal warm werden konnten. Siever hatte uns zehn Minuten, nachdem die erste Meldung über die Beraubung der Security Transport Inc. im Radio durchgegeben worden war, angerufen, und er hatte hemmungslos ausgepackt.

Wir wussten noch nicht viel über sein Verhältnis zu Dark Oxleygh. Wahrscheinlich hatte er einmal für ihn gearbeitet. Dabei musste irgendetwas passiert sein, das in dem schmächtigen Mann einen wilden Hass gegen Oxleygh hervorgerufen hatte, einen Hass, stark genug, die Furcht zu besiegen.

Am wichtigsten für uns war Sievers Hinweis auf das kleine Landhaus in Suffolk. Ein Gangster, der eine fette Beute raubt, macht sich aus dem Staub. Aber ein Gangster, der glaubt, ein sicheres Versteck zu besitzen, von dem die Polizei nichts weiß, stopft die Dollars vielleicht unter seine Matratze und legt sich darauf. In zehn Minuten würden wir wissen, welches Verfahren Oxleygh vorgezogen hatte.

Genau zehn Minuten später sagte Siever, der inzwischen die Augen wieder geöffnet hatte: "Das dritte Haus auf der rechten Seite. Das mit dem blauen Anstrich."

Die Gegend sah hübsch aus. Es war ein neu erschlossenes Siedlungsgelände, durch das eine halbfertige Straße führte. In den Vorgärten hoben die Leute erschrocken den Kopf, als wir mit Sirenengeheul an ihnen vorbeizischten.

Ich stieg auf die Bremse. Mit hartem Ruck stoppte der Jaguar vor dem bezeichneten Haus. Hinter uns bremsten der Reihe nach drei Streifenwagen der Polizei. Gleichzeitig mit uns sprangen die Beamten ins Freie. Im Laufschritt spritzen sie auf das Haus zu.

Siever blieb im Wagen zurück. Er duckte sich tiefer.

Phil und ich gingen auf den Eingang zu. Als wir auf drei Schritte herangekommen waren, flog die Tür auf.

Meine Hand hob sich zum Jackenausschnitt, aber ich ließ sie wieder sinken, denn eine Frau trat aus dem Haus. Sie war schlank und sehr jung. Auf den ersten Blick schien sie hübsch zu sein. Sah man genauer hin, entdeckte man Verschlagenheit in ihren schräg stehenden Augen und einen bösen Zug um den Mund. Rötliches Haar hing ihr unordentlich um den Kopf.

"Was wollen Sie?", kläffte sie. Ihre Stimme passte zum Ergebnis des zweiten Blickes.

"Oxleygh sehen!", antwortete Phil.

Vom Jaguar her rief Siever: "Edith!"

Im nächsten Augenblick stürzte er an uns vorbei, breitete die Arme aus, als wolle er die Frau umarmen, ließ dann die Hände jäh sinken und stammelte: "Edith ... ich ... wir ..."

Sie maß ihn mit einem Blick voller Verachtung. "Hast du die Bullen hergebracht?"

"Edith, ich wi

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