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JET 2: Verraten Thriller von New York Times Bestseller Autor Russell Blake von Blake, Russell (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.05.2017
  • Verlag: Luzifer
eBook (ePUB)

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JET 2: Verraten

'Spannung bis zur letzten Seite!' [Lesermeinung] 'Das war mal wieder ein Action-Thriller der spannenden Art. Bitte, bitte mehr davon.' [Lesermeinung] Inhalt: Die achtundzwanzigjährige Jet, ehemalige Mossad-Agentin aus dem gleichnamigen Roman JET, stellt sich einem beinahe chancenlosen, tödlichen Kampf, um die zu schützen, die sie liebt; einen Kampf von Nebraska bis zu den Zentren der Macht in Washington, von den Straßen Bangkoks bis in den Dschungel von Laos. Fans von Kill Bill, der Bourne-Trilogie und 24 werden ihre helle Freude an dieser wilden Achterbahnfahrt aus Action, Intrige und Spannung haben. Dies ist der zweite Roman der JET-Serie. Russell Blake lebt an der Pazifikküste von Mexiko. Er ist der Autor der Thriller: Fatal Exchange, The Geronimo Breach, Zero Sum, der Trilogie The Delphi Chronicle (The Manuscript, The Tortoise and the Hare und Phoenix Rising), King of Swords, Night of the Assassin, The Voynich Cypher, Revenge of the Assassin, Return of the Assassin, Blood of the Assassin, Silver Justice, JET, JET II - Betrayal, JET III - Vengeance, JET IV - Reckoning, JET V - Legacy, JET VI - Justice, Upon a Pale Horse, BLACK, BLACK is back und BLACK is The New Black. Zu seinen Sachbüchern zählen der internationale Bestseller An Angel With Fur (eine Tierbiografie) und How To Sell A Gazillion eBooks (while drunk, high or incarcerated) - eine erfreulich boshafte Parodie auf alles, was mit dem Schreiben und Verlegen im Selbstverlag zu tun hat. ?Captain? Russell schreibt und fischt gerne, spielt gerne mit seinen Hunden, sammelt und verkostet Tequila und führt einen ausgedehnten Kampf gegen Clowns, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 16.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958350762
    Verlag: Luzifer
    Serie: Jet Bd.2
    Originaltitel: JET II - Betrayal
    Größe: 1532 kBytes
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JET 2: Verraten

Kapitel Eins

Gordon stupste seinen schlafenden Begleiter an. "Doug. Wach auf."
Dougs Kinnlade hing herunter auf sein schmutziges, militärgrünes T-Shirt, das von der schwülen Hitze der Nacht durchgeschwitzt war.
Gordon stieß ihn noch einmal mit dem Ellbogen an.
Doug schüttelte sich, hob den Kopf und öffnete ein trübes Auge einen schmalen Spalt weit.
"Was?"
"Psst. Sei leise", zischte Gordon. "Wir wollen doch die Wachen nicht auf uns aufmerksam machen."
Er verlagerte seine in Tarnfarben gekleideten Beine im Schlamm und der welken Flora, dann betrachtete er die Wade seines Partners, wo ein schmutziger Verband um eine eitrige Schusswunde unterhalb der am Knie abgeschnittenen Hose gebunden war. Der rostrote Fleck getrockneten Blutes auf der Bandage wimmelte vor Ameisen, welche die einst weiße Mullbinde erkundeten.
Doug war blass und sein Körper kämpfte hart gegen Infektion und Fieber. Dass keiner der beiden in den vergangenen zwei Tagen etwas gegessen hatte und sie nur alle vier Stunden Wasser bekamen, kam erschwerend hinzu. Der Dschungel in den südlichen Hügeln von Myanmar war immerzu schonungslos grausam - wenn die Männer nicht von ihren Kidnappern getötet wurden, dann schon bald von der Natur.
"Meine Hände sind fast frei", flüsterte Gordon. "Rutsch herüber, damit ich deine Fesseln lockern kann."
Beide Männer waren mit auf den Rücken gefesselten Händen an einen Pfahl gebunden, der am Rand einer Lichtung in den Boden gerammt war. Eine harsche, aber effektive Art des Festhaltens - außerdem gab es nicht viele Orte, an die man sich hätte davonmachen können. Das Goldene Dreieck war ein gesetzloses Gebiet, das sich von Myanmar bis nach Vietnam erstreckte und einen Teil von Laos und Nordthailand umfasste. Abgesehen von gelegentlichen Dörfern, wo Einheimische in erbärmlicher Armut lebten, war dieses Gebiet ein Flickenteppich aus Dschungel und Schlafmohnfeldern.
"Wie?", fragte Doug schwach, aber immer noch zu laut für Gordons Geschmack.
"Sei still. Rück einfach ein Stück näher heran. Und sei ruhig."
Doug gehorchte und rückte zentimeterweise so hinüber, dass Gordon seine Handgelenke erreichen konnte.
Die Nacht war dunkel, aber ein Streifen Mondlicht, der oben durch die Bäume schien, spendete genug Licht, um Dougs ausgemergelte Züge zu beleuchten. Mit einem Blick nach rechts konnte Gordon die Zelte des Kernlagers auf der Lichtung und die wenigen grob aufgestellten Hütten nahe des Waldrands ausmachen, gleich bei einem der zahllosen Flüsse in den Hügeln des Shan-Staates, der an Laos und Thailand grenzte.
Gordon sägte mit einem scharfen Bambussplitter an dem Seil, den er unten vom Pfahl gelöst hatte. Seine Hände bluteten, wo die scharfe Kante die Haut aufgerissen hatte, was ihm aber egal war. Wenn sie es nicht schafften, zu entkommen, würden sie sterben. So einfach war das.
Er vermutete, dass es ungefähr ein Uhr morgens war. Die Sonne war vor mindestens fünf Stunden untergegangen. Obwohl sein Zeitgefühl wegen Dehydrierung, Hunger und der im Freien verbrachten Zeit etwas durcheinandergeraten war, konnte er das einigermaßen schätzen. Sie wurden sogar während der unvermeidlichen, regelmäßigen Regengüsse draußen gelassen, wo die Bergluft mit der Zeit die Feuchtigkeit auf ihrer nassen Haut trocknete, aber auch Moskitos mitbrachte, die um sie schwärmten. Er war so oft gestochen worden, dass jeder Flecken unbedeckter Haut rot geschwollen war, genau wie bei Doug.
Er wollte erst gar nicht an die Krankheiten denken, welche die Moskitos in sich trugen und die endemisch in diesem Gebiet auftraten. Denguefieber, Malaria, Gelbfieber, Chikungunyafieber ... und dann konnte man sich noch Typhus, Hepatitis, Pest, hämorrhagisches Fieber und eine breite Palette weiterer Freuden holen, wenn man das Wasser in diesem Dschungel trank oder mit seinen Bewoh

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