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Käufliche Opfer Sex & Crime 8 von Hold, Harry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.07.2015
  • Verlag: mainebook Verlag
eBook (ePUB)
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Käufliche Opfer

Hobbynutten, Taschengeldladies, private Sexanzeigen. Nach dem Mord an einer 28-jährigen Frau auf einem Parkplatzsextreff in der Nähe Frankfurts ermittelt die Kripo im Milieu von Frauen, die sich im horizontalen Gewerbe Geld hinzuverdienen. Jörg Rock, der die Kripo mit seiner Journalisten-Spürnase unterstützt, ist auch wieder mit von der Partie. Er versteht die Welt nicht mehr, angesichts dessen, was er im Laufe der Ermittlungen über die Sex-Szene erfährt ... 'Käufliche Opfer' ist Band 8 der Reihe 'Sex & Crime'. Bisher erschienen Band 1: 'Willige Opfer', Band 2: 'Perverse Opfer', Band 3: 'Sündige Opfer', Band 4: 'Verlockende Opfer', Band 5: 'Berauschende Opfer', Band 6: 'Geliebtes Opfer', Band 7: 'Gefügige Opfer' ACHTUNG: keine Erotik-Krimis, aber die einzelnen Fälle drehen sich immer um das Thema Sex. Harry Hold ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit etlichen Jahren Krimis unter seinem richtigen Namen veröffentlicht und nun eine Frankfurter Krimi-Reihe gestartet hat, die exklusiv als E-Book erscheint. 'Willige Opfer - Sex & Crime 1' (ISBN 9783944124117), 'Perverse Opfer - Sex & Crime 2' (ISBN 9783944124124), 'Sündige Opfer - Sex & Crime 3' (ISBN 9783944124186), 'Verlockende Opfer - Sex & Crime 4' (ISBN 9783944124209), 'Berauschende Opfer - Sex & Crime 5' (ISBN 9783944124339), 'Geliebtes Opfer - Sex & Crime 6' (ISBN 9783944124421) und 'Gefügige Opfer - Sex & Crime 7' (ISBN 9783944124483) sind bereits erschienen. Weitere Bände sind in Planung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsdatum: 06.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944124681
    Verlag: mainebook Verlag
    Größe: 474 kBytes
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Käufliche Opfer

1

Umsichtig fuhr Jörg Rock an dem dichten Gebüsch vorbei, in dem die Leiche der jungen Frau gefunden worden war. Die Raststätte Taunusblick wirkte trist, der Asphalt schimmerte grau. Er parkte seinen alten Golf etwa zwanzig Meter weiter neben einem verdorrten Rasenstück, auf dem zwei Rastplatztische und ein paar Bänke aus Holz standen.

Ein Mann aus Bamberg hatte sie gefunden. Er hatte auf dem Rückweg nach Hause Rast gemacht und seinen Hund ausgeführt, der die Tote in einem Gebüsch erschnüffelte. Der Hund hatte angefangen zu bellen und nicht mehr damit aufgehört, bis sein Herrchen nach dem Rechten schaute.

Rock blieb noch eine Weile hinterm Lenkrad sitzen und ließ seinen Blick schweifen. Wenig los für einen Sonntagmittag. Er erkannte lediglich einige LKW auf der anderen Seite. PKW zählte er nur sechs auf dem gesamten Gelände. Im Hintergrund hörte er den Lärm des vorbeirasenden Verkehrs.

Apropos: Die Raststätte sei ein einschlägiger Sextreff, hatte ihm Hauptkommissar Carlo Funke mitgeteilt. "Schau dich da mal unauffällig um", hatte er gesagt und ihm die ersten Informationen der Spurensicherung und des Gerichtsmediziners übergeben.

Rock hatte sogleich eingewilligt. Ihm war langweilig, seine Freundin Esther war noch auf Kuba und hatte lange nichts von sich hören lassen, und außerdem reizte ihn ein solcher Ort. Einen Parkplatzsextreff hatte er nie zuvor betreten. Er konnte sich nicht vorstellen, wie es dort aussah oder was dort ablief. Er hatte auch noch nie mit jemandem gesprochen, der einem solchen Hobby nachging.

Einige Satzfetzen des Gerichtsmediziners schossen ihm durch den Kopf. Die Leiche wies 18 Messerstiche auf. Verteilt auf dem Oberkörper. Einige Schnitte im Gesicht. Wie bei einer Blutorgie. Hoher Blutverlust. Todesursache waren je ein Stich in Herz und Lunge.

War das Opfer mit dem Täter hier verabredet gewesen? Etwa zu einem Sextreffen? Oder hatte der Täter die Leiche im Kofferraum hierher gebracht und dann im Gebüsch entsorgt?

Seine Atmung ging schneller. Gestern war also eine junge Frau auf bestialische Weise ermordet und eventuell hier abgeladen worden. Manchmal ging ihm diese Stadt tierisch auf den Sack. Sie zerstörte die Menschen, die Bewohner, machte Zombies aus ihnen, die sich gegenseitig abschlachteten. Wobei das in kleinen Käffern natürlich nicht anders war, musste er zugeben, aber hier war es offensichtlicher, greifbarer. Und geballter.

In Frankfurt trugen einige Jugendliche voller Stolz ein T-Shirt mit dem Schriftzug "Hauptstadt des Verbrechens". Das schien hip zu sein. Immer wenn er das sah, hätte er kotzen können.

Rock stand noch keine zwei Minuten auf dem Parkplatz, als jemand an seine Scheibe klopfte. Vor ihm stand eine Frau mit langen braunen Haaren, die High-Heels und einen kurzen Rock trug.

Er öffnete die Tür und stieg aus. "Ja bitte?"

"Hast du mal Feuer?", fragte sie, während sie sich eine Kippe zwischen die Lippen steckte und den Oberkörper nach vorne beugte.

"Moment." Er kramte ein Feuerzeug aus seiner Hosentasche hervor und hielt ihr die Flamme hin.

Sie zündete die Zigarette an, nahm einen tiefen Zug. Das Feuerzeug steckte er wieder ein, während er sich mit dem Hintern gemütlich an den Wagen lehnte und die Arme vor der Brust verschränkte.

"Willst du ein bisschen Spaß haben, Süßer?", fragte die Frau unvermittelt und stieß gleichzeitig Rauch durch ihre Lippen.

Rock verspürte Gelüste, sich einen Joint zu drehen, nahm aber Abstand davon. Er musterte sie näher, schätzte sie auf knapp 40 Jahre. Sie hatte es mit der Lippenstiftfarbe übertrieben. Ein Hellrot knallte aus ihrem ansonsten blassen Gesicht. Die Titten waren entweder getunt oder mit einem Push-up in eigentlich unerreichbare Höhen befördert. Eine Professionelle, dachte Rock, hundert Prozent.

"Nein", sagte er, weil er ihr eine Antwort schuldig war.

"Pech gehabt", stieß si

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