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Küss mich, verführ mich, liebe mich. Erotischer Roman von Loyelle, Anna (eBook)

  • Verlag: Klarant
eBook (ePUB)
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Küss mich, verführ mich, liebe mich. Erotischer Roman

Maggie besitzt ein tiefes Geheimnis: Sie will mit ihrem Nachbarn Ricky - bei dem lang ersehnten Date - hemmungslose Stunden verbringen. Doch er treibt ein ganz anderes Spiel und ist auch an anderen Blondinen interessiert – das Date geht anders aus als erwartet und Maggie ist mehr als bereit sich ihre erotische Begierde auf ihre eigene Art in Erfüllung gehen zu lassen...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955732325
    Verlag: Klarant
    Größe: 286 kBytes
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Küss mich, verführ mich, liebe mich. Erotischer Roman

Küss mich

Maggie nagte ungeduldig an der Unterlippe und schaute sich suchend um. Ein paar Haarsträhnen fielen ihr ins Gesicht, die sie mit einer flüchtigen Bewegung hinter das rechte Ohr strich. Der zarte Dufthauch ihres Parfums stieg ihr dabei in die Nase. Sie hatte ihre Handgelenke und ihr Dekolleté damit betupft, um Rick, ihr Date, zu betören. Leider war Rick noch nicht da. Er hätte bereits vor einer Stunde hier sein sollen. In Maggie wuchs der Verdacht, dass er nicht mehr kommen würde. Sie wollte es einfach nicht glauben. Rick wohnte im selben Block wie sie, ihre Wohnungen befanden sich auf derselben Etage. Seit längerem schon flirtete er offen mit ihr und brachte ihr Herz mit seinen Komplimenten in Aufruhr. Wenn er ihr zuzwinkerte, wurde sie jedesmal definitiv feucht. Sein Körper war gut durchtrainiert. Nicht zu viel und nicht zu wenig Muskelmasse. Genau richtig, so wie Maggie es mochte. Meistens trug er enge Shirts oder Hemden, die seinen Sixpack gut zur Geltung brachten. Oft trafen sie zufällig im Eingangsbereich aufeinander, dann teilten sie sich den Lift oder gingen hintereinander die Treppe hoch. Sehr wohl war ihr dabei bewusst, dass Rick ihr unverhohlen auf den Hintern starrte, doch er versuchte nie, sie anzufassen. Manchmal stellte sie sich in diesen Situationen vor, dass er sie plötzlich packte und mit seinem Körper gegen die Wand drückte, ihre Hände über ihrem Kopf festhielt, sie leidenschaftlich küsste und sie einfach so nahm, mit festen, harten Stößen, die ihr spitze Schreie entlockten, die laut im Treppenhaus widerhallten. Doch diese Fantasie behielt sie lieber für sich.

Vor ein paar Tagen hatte Rick sie dann endlich gefragt, ob sie mit ihm ausgehen wollte. Sie hatte, ohne zu überlegen, bejaht und zugestimmt, ihn heute Abend vor dem Riesenrad zu treffen. Doch er hatte es sich wohl anders überlegt und war nun zu feige, ihr eine Nachricht zu schicken oder anzurufen. Keine SMS, keine WhatsApp Nachricht, keine Facebook- Mitteilung. Nichts.

Mühsam unterdrückte sie die aufsteigenden Tränen des Zorns und der Enttäuschung. Nein, so weit würde es nicht kommen. Sie hatte noch nie in der Öffentlichkeit Tränen wegen eines Mannes vergossen und würde heute auf gar keinen Fall damit anfangen. Außerdem gab es da immerhin noch die Möglichkeit, dass er in der Arbeit aufgehalten wurde, oder dass etwas Unvorhergesehenes passiert war. Wie sähe das denn aus, wenn er am Ende doch noch auftauchte und sie ihn mit verheulter Miene begrüßte?

Hoffnungsvoll ließ sie ihre Blicke erneut über die Menschenmenge schweifen, aber Rick war nirgendwo zu sehen. Frustriert setzte sie den Plastikbecher an die Lippen und trank in flotten Zügen. Der billige Weißwein prickelte leicht in ihrem Mund, hinterließ jedoch einen fahlen Nachgeschmack. Sie merkte, dass sie schon leicht beschwipst war, bereute es aber nicht. So ließ sich der Gedanke, versetzt worden zu sein, ein bisschen leichter ertragen.

Der rothaarige Typ, der sie bereits vor ein paar Minuten angesprochen hatte, torkelte wieder auf sie zu. Maggie wandte sich rasch ab, doch es war zu spät. "Hey, Süße, hast du jetzt Lust zu tanzen?" Er zeigte grinsend auf die Band, die auf einer provisorisch errichteten Bühne gerade einen Rocksong spielte, zu dem einige tanzwütige Vergnügungsparkbesucher ausgelassen ihre Hüften schwangen. Maggie zog die Nase kraus. Der Kerl war noch betrunkener als vor einer halben Stunde. Seine Augen waren glasig und rot, seine Aussprache feucht. Außerdem machte er einen ungepflegten Eindruck und roch nach Schweiß und Zigaretten. Eine Kombination, die sie absolut nicht ausstehen konnte. "Nein. Ich warte immer noch auf mein Date", antwortete sie abweisend. Der Typ machte einen schwankenden Schritt auf sie zu und grinste frech. "Das hast du vorhin auch schon gesagt."

"Ich werde es auch ein drittes und viertes Mal sagen. Es ist also sinnlos, dass du mich noch einmal ansprichst."

"Entweder lügst du

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