text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Kampf um das Erbe (Kriminalroman) von Fletcher, Joseph Smith (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.03.2014
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
0,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Kampf um das Erbe (Kriminalroman)

Dieses eBook: 'Kampf um das Erbe (Kriminalroman)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Joseph Smith Fletcher (1863- 1935) war ein Britischer Journalist, Lokalhistoriker und Kriminalschriftsteller. Neben historischen und wirtschaftlichen Betrachtungen seiner näheren und weiteren Heimat veröffentlichte Fletcher auch über 200 Kriminalromane. 1914 debütierte er mit einem solchen; seine erfolgreichsten waren eine Reihe mit Abenteuern des Privatdetektivs 'Ronald Camberwell'. Aus dem Buch: 'Der Inspektor zog eine Schublade des Schreibtisches auf und zeigte auf verschiedene Gegenstände, die darin lagen. 'Alles, was wir gefunden haben, ist hier. Es ist nicht viel. Eine Taschenuhr und Kette, ein Geldbeutel, loses Geld, eine Brieftasche, ein Zigarrenetui. Seine Schlüssel haben wir nicht entdecken können. Er hatte nicht einmal seinen Hausschlüssel bei sich. Und doch muß er selbst die Haustür hier aufgeschlossen haben, und er brauchte doch auch einen Schlüssel, um hier hereinzukommen.' 'Das ist merkwürdig', sagte Barthorpe nach einer Pause bestürzt und neigte sich über die offene Schublade.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 231
    Erscheinungsdatum: 25.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026808572
    Verlag: e-artnow
    Größe: 574 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Kampf um das Erbe (Kriminalroman)

7. Kapitel.

Das Testament.

Inhaltsverzeichnis

Als Triffitt mit seinen kostbaren Informationen forteilte, sah ihm Selwood nachdenklich nach. Aber es blieb ihm nicht viel Zeit, sich seinen Grübeleien hinzugeben, denn er wurde von Barthorpe Herapath gerufen.

"Wir haben eben die Schlüssel gefunden", sagte Barthorpe. "Sie besinnen sich doch noch darauf, daß man in den Taschen meines Onkels keine Schlüssel fand. Sie lagen unter einigen Papieren auf dem Schreibtisch. Wahrscheinlich hat er sie auf die Tischplatte gelegt, als er sich zur Arbeit niedersetzte, und sie haben sich unter die Papiere geschoben, als er vornüberfiel. Sie erkennen die Schlüssel doch wieder?"

"Natürlich", erwiderte Selwood kurz.

"Ich möchte Sie gerne dabei haben, wenn ich seinen Safe öffne", fuhr Barthorpe fort. "Bei solchen Ereignissen muß man an alles denken. Haben Sie jemals gehört, daß mein Onkel von einem Testament sprach? Hat er Ihnen vielleicht gesagt, wo er es verwahrte?"

"Mir gegenüber hat er nichts davon erwähnt."

"Nun, unter uns, auch mir hat er nichts davon gesagt. Ich habe alle juristischen Dinge für ihn erledigt, seit ich mich als Rechtsanwalt niederließ. Soviel ich weiß, hat er niemals ein Testament aufgesetzt, obwohl ich ihm mehr als einmal geraten habe, es zu tun. Aber wie viele Leute, die sich gesund und wohlauf fühlen, hat er es stets abgelehnt. Trotzdem müssen wir alle seine Papiere und Dokumente sowohl hier als auch in der Wohnung durchsehen."

Selwood folgte Barthorpe schweigend in das Privatbüro. Der Tote war bereits fortgebracht worden, und es sah alles wieder aus wie sonst. Milner und ein Detektiv durchsuchten aufmerksam den ganzen Raum. Der Inspektor prüfte gerade die Fenstergriffe, und der Detektiv suchte die glatte Oberfläche des Schreibtisches nach Fingerabdrücken ab.

"Ich möchte Sie nicht in Ihrer Beschäftigung stören", sagte Barthorpe liebenswürdig. "Mr. Selwood und ich wollen nur den Inhalt des Safes prüfen." Er reichte Selwood den Schlüsselbund. "Wissen Sie, welcher Schlüssel es ist?"

Selwood griff mechanisch danach und betrachtete die Schlüssel oberflächlich. Aber dann erschrak er.

"Ein Schlüssel fehlt!" rief er. "Ich kenne sie alle sehr genau, es waren immer sechs Stück. Der Schlüssel zu seinem Privatfach bei der Alpha-Bank fehlt!"

Barthorpe runzelte die Stirn, und die beiden Beamten traten näher.

"Sind Sie Ihrer Sache auch ganz sicher?" fragte Barthorpe.

"Ja. Ich hatte den Schlüsselbund doch jeden Tag mehrmals in der Hand, seitdem ich Sekretär bei Mr. Herapath war."

"Wann haben Sie den Schlüsselbund zum letztenmal gesehen?"

"Gestern nachmittag, kurz bevor Mr. Herapath zum Parlament ging. Er gab mir die Schlüssel, damit ich einige Papiere von dort holen sollte."

"Haben Sie denn die Schlüssel nachgezählt?"

"Sie waren alle vorhanden, das weiß ich ganz bestimmt. Das ist der Schlüssel zu dem Geldschrank hier", sagte Selwood.

"Dann schließen Sie einmal auf. Er hatte also auch noch ein Geheimfach auf der Alpha-Bank!" erwiderte Barthorpe halb ironisch. "Das war mir bis jetzt unbekannt. Wissen Sie, ob er das Geheimfach wirklich benützte?"

"Ich habe erst vor zwei Tagen einige Dokumente hingebracht. In diesem Safe liegt nicht viel", fuhr er fort, während er die Tür des Geldschranks öffnete. "Soviel ich weiß, werden keine Privatpapiere hier au

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen