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Keine Gnade für Ryan von Lash, Larry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.05.2016
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Keine Gnade für Ryan

Keine Gnade für Ryan Eine Stadt kämpft erbittert für die Freiheit Western von Larry Lash Der Umfang dieses Buchs entspricht 137 Taschenbuchseiten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsdatum: 28.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738903683
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 234kBytes
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Keine Gnade für Ryan

1

E rnest Black hörte einen der Reiter beim Anblick der Hütte sagen: "Halten wir doch an und schauen nach, ob Jan Sterling, das verteufelte Halbblut, bereits die lange Reise angetreten hat." - Gelächter klang auf. Zwei Reiter lösten sich von dem Trupp, und während die anderen am Weg ihre Pferde anhielten, kamen die beiden Reiter auf die Hütte zugeritten. Zwei hagere Männer, die nur bis auf eine Distanz von zwanzig Yard herankamen, denn in diesem Augenblick hörten sie Ernests Stimme.

"Das ist weit genug!"

Die Überraschung der beiden Reiter war sehr groß. Sie zügelten sofort ihre Pferde und hoben sich in den Sätteln, als hätte ihnen jemand einen glühenden Brand auf die Satteldecken gelegt. Die übrigen Reiter im Hintergrund am Weg bewegten sich sogleich unruhig, und jemand schrie:

"He, was ist das? Was soll das?"

"Es sieht so aus, als hätte Jan einen Krankenwärter gefunden, der ihn davor bewahrte, ins Jenseits zu gelangen. Er hat aber Jan einen schlechten Dienst erwiesen... Komm heraus, Fremder, und zeig dich uns!"

Ernest wußte sogleich, daß er es mit einem hartgesottenen Rudel zu tun hatte. Raubrancher stellten solche Reiter ein, gewalttätige Burschen, denen es nicht gefiel, daß das Land an der Bahn von der Union Pacific längst schon vergeben worden war.

"Kehrt um und verschwindet!" rief Ernest den Reitern aus seiner Deckung heraus zu. "Euer Besuch ist nicht erwünscht."

Die beiden Reiter vor der Hütte sahen sich mit seltsamen Blicken an. Die Reiter im Hintergrund glaubten, nicht recht gehört zu haben. Einer der Reiter antwortete rauh:

"Komm lieber heraus, bevor wir dir zeigen, wer in diesem Land etwas zu sagen hat und auf welchem Gelände die Hütte steht..."

Weiter kam er nicht. Es blitzte in der Hütte am Fenster auf, und eine Kugel schlug dem Sprecher den Stetson vom Kopf.

"Eine kleine Warnung!" hörten die Reiter die Stimme des ihnen Unbekannten. "Wer mit mir spricht, lüftet erst seinen Stetson, und dann kann er weiterverhandeln. Doch bevor ihr reitet, sollt ihr genau wissen, was ich von eurer Meute halte: In meinen Augen seid ihr ausgemachte Schufte! Denn wer auch immer einen Menschen so angekratzt und hilflos wie Jan Sterling liegenläßt, ohne sich seiner zu erbarmen, ist ein Schuft, ein ganz schäbiger Schuft!"

Ernests Vorgehen hatte etwas Imponierendes an sich, was diese Reiter nicht gewöhnt waren.

Sie sahen sich bereits vorsichtig um, denn wenn jemand so sprach, konnte er es nur tun, wenn ihm die nötige Übermacht zur Verfügung stand. Seine drohende Haltung machte die Kerle irgendwie unsicher, nahmen sie doch als sicher an, daß versteckt lauernde Schützen ringsum in den Schwarznußbüschen bereits die Waffen auf sie angelegt hatten.

Es fiel ihnen nicht im Traum ein zu glauben, daß ein einziger Mann es wagen würde, vierzehn ausgekochte Kerle anzuhalten und ihnen einfach zu befehlen: "Verschwindet, denn ihr seid ein schäbiger übler Haufen, den ich in meiner Nähe nicht dulden kann!"

"Joe Banner ist bei ihnen", hörte Ernest vom Lager her die Stimme seines wiedererwachten Patienten, "ein schlimmer, übler Bursche - der Reiter mit den roten Haaren."

"Etwa der, dem ich soeben den Stetson vom Kopf geschossen habe? Nun, er ist jetzt sehr kleinlaut und schaut sich wie wirr um. Nur keine Sorge, Jan Sterling. Sie werden mich, Ernest Black, schon noch kennenlernen. - Wer sind die Kerle?"

"Reiter der Leiter-Ranch. Ihr Boß heißt Ed Wever. Er ist ein schlimmer Patron, der schon einige Siedler mit seinem Rudel aus ihren Heimstätten vertrieben hat. Die Kerle bezichtigen die Siedler einfach des Pferde- und Rinderdiebstahls, und dann halten sie auf ihre schreckliche Art Gericht. Was dabei herauskommt? Nun, Tote, rauchende Siedlerhäuser und viel Kummer und Leid. Wever hat hartgesottene Burschen eingestellt, ganz schlimme Schufte, die den Revolver sehr locker tragen und keine Hemmungen kennen. Er ist dabei,

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