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Killer im September: 11 Krimis von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
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Killer im September: 11 Krimis

Dieser Band enthält folgende Krimis: Münster-Wölfe (Alfred Bekker) Bis ihn der Teufel holte (Cedric Balmore) Bestie im weißen Kittel (Cedric Balmore) Als CIA-Mann Cullers starb (Cedric Balmore) Der Mörderboss von Honolulu (Cedric Balmore) Den Tod auf Flaschen gezogen (Cedric Balmore) Ein Schwan stirbt selten allein (Cedric Balmore) Hinter dem Mond (Alfred Bekker) Am Grab meiner Liebe (Horst Bieber) Grausame Rache (Alfred Bekker) Die Apartment-Killer (Alfred Bekker) Die Studentin Sabine Welter, 25 Jahre alt, möchte endlich mehr über ihren leiblichen Vater Gerhard Welter erfahren, der schon vor ihrem ersten Geburtstag ermordet worden ist. Weil sie etwas Geld geerbt hat, engagiert sie den Privatdetektiv Rolf Kramer, nach noch lebenden Bekannten und Freunden ihres Vaters zu suchen. Kramer fällt es nicht schwer, Sabines Auftrag zu erfüllen und danach interessiert er sich für eine ungeklärte Frage: Wer hat Gerhard Welter ermordet und warum? Nicht allen gefällt sein Eifer, einen 25 Jahre zurückliegenden Mordfall aufzuklären. Oder warum sonst versuchen Unbekannte, sein Auto in einen Abgrund zu stürzen; warum wird auf ihn geschossen? Stück für Stück nähert Kramer sich der Lösung aller noch offenen Fragen - und wenn er nicht aufpasst, schaufelt er sich damit sein eigenes Grab!

Produktinformationen

    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1000
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738944235
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 1748 kBytes
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Killer im September: 11 Krimis

Bis ihn der Teufel holte ...
Cedric Balmore


»Nein!« keuchte Tony Baker. »Nein!« Er wich vor dem Killer zurück, stieß einen Stuhl um und stolperte darüber, ohne zu fallen. Im nächsten Moment prallte er mit seinem Rücken gegen die Wand. Sein angstvoller Blick irrte durch den Raum, suchte eine Waffe, einen Fluchtweg. Aber er wußte, daß das alles sinnlos war. Der Tod hatte ihn eingeholt. Der Killer kam näher, leicht geduckt. In den kleinen lauernden Augen die Konzentration des Jägers, aber auch die Mordlust einer Bestie. Er war ein Mann, der keinen Pardon kannte. Töten war für ihn nur ein Job. »Den Strick«, preßte der Killer durch seine Zähne. »Wo hast du ihn?« »Ich habe keinen.« »Eine Wäscheleine tut's auch, mein Junge«, sagte er. Er hatte eine flache Stimme, und sie hörte sich an, als sei er völlig außer Atem. Aber dieser Eindruck war falsch. Der Killer war völlig gelassen wie immer, wenn einer seiner Aufträge sich dem Höhepunkt näherte und wenn er beweisen mußte, daß er der perfekte Mörder war. »Was wollen Sie damit?« murmelte Tony Baker. Seine Kleider klebten ihm durchschwitzt am Körper, und er bemühte sich vergeblich darum, sein konstantes Zittern abzustellen. »Dich fesseln, Tony«, sagte der Killer. »Was denn sonst?« »Warum wollen Sie das tun? Warum?« stieß Tony Baker hervor. ***
»Weißt du das nicht, Tony?« fragte der Killer. Schade, daß er keine Zeit hatte, diesen Dialog fortzusetzen. Das letzte Gespräch mit seinem Opfer! Der Killer genoß diese Situation. Sie bereitete ihm ein unterschwelliges Vergnügen, auf das er nur ungern verzichtete - aber diesmal war Eile geboten, denn sicherlich kehrte der G-man noch einmal in Tonys Wohnung zurück. »Ich weiß gar nichts«, meinte Tony erregt. Natürlich war das gelogen. Er hatte befürchtet, daß es eines Tages so kommen würde, so und nicht anders. Warum hatte er sich nicht besser auf diese Stunde vorbereitet? Es war doch klar gewesen, daß sie ihn eines Tages durchschauen und bestrafen würden! »Beeil dich, mein Junge - sonst muß ich dir weh tun«, drohte der Killer. »Ich besitze keine Wäscheleine«, erwiderte Tony Baker schwer atmend. Er war achtzehn, sah aber bedeutend älter aus. Dafür sorgten schon der dunkelglänzende Kinnbart und die dichten Koteletten, ganz zu schweigen von dem schulterlangen Haar. Sein Aussehen hatte ihm den Spitznamen »Missionar« eingebracht, obwohl jeder, der ihn kannte, genau wußte, daß Tony Baker zeit seines Lebens weit davon entfernt gewesen war, christliche Ideale zu predigen. »Okay«, sagte der Killer, »dann nehmen wir die Leitungsschnur der Stehlampe.« »Was haben Sie mit mir vor?« fragte Tony Baker. »Ich will dir einen kleinen Schrecken einjagen, einen, den du nie wieder vergißt.« »Ich will mit dem Boß sprechen - lassen Sie mich mit ihm telefonieren, bitte.« »Der Boß ist nicht zu sprechen - nicht für dich, mein Junge.« Tony Baker jumpte nach vorn. Es war, als würde er wie ein Pfeil von einer Sehne abgeschossen, aber sein Sprung wurde jäh gebremst. Der vorschnellende Fuß des Killers brachte ihn hart zu Fall. Tony Baker blieb wie betäubt liegen; es war, als müßte er sich einreden, daß dies alles nur ein böser Traum war und daß das Dunkel, das in der Beuge seines Ellenbogens herrschte, in einen sanften Schlaf münden würde. Ein scharfes, reißendes Geräusch ließ ihn hochzucken. Er sprang auf und sah, daß der Killer die Lampenschnur aus ihrer Befestigung gerissen hatte. »Mach sie da oben fest!« kommandierte der Killer und wies mit dem Kopf an den Stahlhaken, der die Deckenlampe hielt. Tony Baker griff nach dem Strick und überlegte, ob er ihn dem Mann um den Hals werfen konnte. Verdammt, er mußte doch etwas tun

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