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Killer-Tschick SOKO-Donau-Krimi/SOKO-Wien-Krimi von Loibelsberger, Gerhard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.09.2016
  • Verlag: Haymon Verlag
eBook (ePUB)
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Killer-Tschick

EIN ABSOLUTES MUSS FÜR KRIMI-SERIEN-FANS! Anna Hawlicek macht einen Buckel unter ihrem verschlissenen Wintermantel. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Stammlokal, in dem sie immer Zigaretten kauft. Unter der Hand, versteht sich. Dieses Mal sind sie besonders billig. Und sie ist wenig später tot. Zur gleichen Zeit liegt ein junger Chinese in den Wiener Praterauen. Ebenfalls tot. Auf seinem Oberkörper hat jemand haufenweise Zigaretten ausgedämpft. Ein Zufall der Sorte zynisch? Oder ein ungeschriebenes Gesetz, das jene eliminiert, die zu viel wissen? Aber warum musste ausgerechnet die alte Hawlicek das Zeitliche segnen? PENNY LANZ MUSS UNTERTAUCHEN - EISKALTER SHOWDOWN FÜR SERIENLIEBLING Penny Lanz und ihre Kollegen Helmuth Nowak & Carl Ribarski von der SOKO Donau in Wien riechen Lunte. Denn was zunächst als harmloses Herzversagen einer Kettenraucherin aussieht, entpuppt sich schnell als undurchsichtiges Geflecht aus mafiösen Strukturen, Schmuggel und hochprofessioneller Geldwäsche. Der tote Chinese ist nämlich niemand Geringerer als der Ziehsohn von Mr. Dong, dem Statthalter der chinesischen Triaden in Wien - der verdächtigt wird, gefälschte Ware in großem Stil nach Österreich zu importieren. Und die Alte ist an hochgiften Schwarzmarktzigaretten gestorben. Immer fester verfangen sich Penny Lanz und ihre Kollegen in einem klebrigen Spinnennetz, aus dem sie sich kaum mehr befreien können ... 'Ich liebe die Serie SOKO Donau und warte immer sehnsüchtig auf die neuen Folgen. Die Wartezeit wurde mir mit 'Killer-Tschick' unglaublich versüßt. So viel wie hier erfährt man über Penny Lanz und ihre Kollegen im Fernsehen nicht. Und der Fall ist noch dazu so fesselnd, dass ich das Buch an zwei Abenden verschlungen habe.' 'Ein pfeilschneller Krimi, der mehrere Handlungsstränge gekonnt zu einem spannenden Ganzen verwebt. Undurchsichtig bis zum Schluss. Hoffentlich geht das Buch auch in Serie!' Gerhard Loibelsberger, 1957 in Wien geboren, landete einen Riesenerfolg mit seinen 'Naschmarkt-Morden' - einem historischen Kriminalroman rund um den schwergewichtigen Inspector Joseph Maria Nechyba. Den 'Naschmarkt-Morden' folgten zahlreiche weitere Kriminalromane - 2014 etwa erhielt Loibelsberger den silbernen Homer für 'Todeswalzer'. Gerhard Loibelsberger liest irrsinnig gern vor Publikum und tritt bei zahlreichen Krimi-Veranstaltungen auf. Und ganz wie es sich für einen Wiener Krimi-Autor gehört, singt er in der Undergroundband 'Der Dritte Mann'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 20.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709937648
    Verlag: Haymon Verlag
    Serie: Penny Lanz Bd.1
    Größe: 7374 kBytes
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Killer-Tschick

Zwei Wochen später

Penny Lanz hörte das nervtötende Piepsen des Weckers und stöhnte. Ihre Hand suchte den Störenfried, fand ihn und schaltete ihn aus. Dann versank sie wieder in Tiefschlaf.

Eineinhalb Stunden später kitzelten Sonnenstrahlen ihr Gesicht. Langsam wachte sie auf. O Gott! Ihr Schädel dröhnte. Nicht schon wieder Föhn! Mühsam richtete sie sich auf, ihre Füße schlüpften in die Hauspantoffeln. Sie stolperte ins Badezimmer. Das aufflackernde Neonlicht schmerzte in den Augen. Im Spiegelschrank suchte sie die Tabletten. Eine Tube und eine Medikamentenschachtel fielen zu Boden, bevor sie endlich die Glasverpackung mit den Kopfschmerztabletten fand. Unfokussiert wie sie war, schüttete sie viel zu viele Pillen auf ihre Handfläche. Egal! Die rechte Hand tastete nach dem Zahnputzbecher. Zum Glück war noch etwas Wasser von gestern Abend drinnen. Damit spülte sie drei Tabletten runter. Die restlichen deponierte sie am Waschbeckenrand, bevor sie zurück ins Schlafzimmer taumelte und sich ins Bett fallen ließ. Ich muss in der Dienststelle anrufen ... ich muss in der Dienststelle anrufen ... hämmerte es in ihrem Kopf. Eine Viertelstunde döste sie vor sich hin, dann begannen die Tabletten zu wirken. Wankend stand Penelope Lanz auf, tapste ins Vorzimmer zur ihrer Handtasche, kramte, fand endlich das Handy und wählte die Dienststelle.

"Dirnberger."

"Chef, ich bin's. Penny. Mir geht's net gut."

"Um Gottes willen, was is denn?"

"Föhn ..."

"Ah ja! Ich versteh ..."

"Ich hab Tabletten eing'worfen und komm jetzt dann. Tut mir leid ..."

"Passen S' aber beim Autofahren auf. Ich möchte nicht, dass Ihnen was g'schieht."

"Ich pass schon auf. Danke ..."

Eineinhalb Stunden später parkte Penny Lanz ihren Mini vor der Dienststelle der Sonderkommission am Wiener Donaukanal. Die Kopfschmerzen hatten sich zurückgezogen, sie drückten jetzt nur noch ein bisschen im Hinterkopf. Als sie ausstieg, fegte eine so heftige Böe des Föhnsturms über den Donaukanal, dass sie fast umgerissen worden wäre. Mit wehender blonder Mähne und flatternder Lederjacke flüchtete sie sich in die Wache.

"Morgen ..."

Keine Menschenseele antwortete. Sie stellte ihre Handtasche auf den Schreibtisch und begab sich in Dirnbergers Büro. Als der Oberst sie sah, fragte er besorgt: "Sie sind schon da? Ich hab erst zu Mittag mit Ihnen gerechnet."

"Es geht schon ..."

"Sind Sie wirklich okay?"

"Ja ..."

"Gut. Dann schau'n Sie bitte in die Engerthstraße 99-109. Das ist ein riesiger Gemeindebau. Dort hat man auf der Dreier Stiege a weibliche Leiche gefunden. Noch is unklar, ob's a natürliche Todesursache gibt oder net. Ich hab den Wohlfahrt und die Frau Dr. Beck hingeschickt. Es wär mir sehr recht, wenn S' die beiden Kollegen vor Ort unterstützen könnten."

"Wo sind der Helmuth und der Carl?"

"Unten im Prater beim Wiener Hafen. Da is eine verstümmelte Leich g'funden worden. Wahrscheinlich a Chinese. Ich hab die beiden plus Wohlfahrt und Beck in der Früh dort owe 7 g'schickt. Jetzt müssten aber Wohlfahrt und Beck schon in der Engerthstraße sein ..."

"Ist gut! Bin schon unterwegs ..."

"Des war a Kettenraucher ..."

"Der Chinese?"

"Nein. Der, der ihn hamdraht hat."

"Hamdraht?"

"Gekillt hat. Hearst, Carl! Das hast doch schon hundert Mal g'hört!"

"Daheim ist für mich kuschelig, angenehm, friedlich. Sich heimdrehen und dann tot sein - nee. Da sperrt sich mein Unterbewusstsein."

"Wir Wiener sind halt dem Himmel sehr nah ..."

Die Gerichtsmedizinerin Dr. Beck warf trocken ein: "Am Oberkörper von dem Asiaten sind etliche Zigaretten ausgedämpft worden."

"Sag ich ja! Der, der das g'macht hat, war a Kettenraucher ...", insistierte Helmuth Nowak.

"Gefoltert. Armes Schwein. Hab so was zuletzt am Balk

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