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Klaubers Abgang von Aellig, Pierre E. (eBook)

  • Erschienen: 13.10.2014
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
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Klaubers Abgang

Pierre Klauber, Publizist und Besitzer einer Consulting Firma, schreibt einen Bericht über Geldwäsche, der europaweit publiziert werden soll und die Schweiz in keinem sehr guten Licht erscheinen lässt. Aufkommende populistische und rechtsextreme Kräfte in Europa werden politisch aktiv. Kurz vor der Publikation gerät der Bericht in die Hände von populistischen Politikern in der Schweiz, die daran keinen Gefallen finden. Klauber wird gemobbt, gejagt, verprügelt. Wird es ihm und seinen Freunden gelingen, den populistischen Trend zu stoppen, einen geplanten Umsturz in der Schweiz zu verhindern? Explosive Ereignisse im Süden Frankreichs, ein gewaltiger Anschlag in einer deutschen Konferenzstadt zwingen Klauber unterzutauchen. Gelingt Klaubers Abgang?

Pierre E. Aellig wurde 1934 im kleinen, romantischen Städtchen Murten in der Schweiz geboren. Nach der Ausbildung zum Primar- und Hauptschullehrer in Zürich, unterrichtete er vierzig Jahre lang in den Gemeinden der Zürcherischen Landschaft. Seine Frau starb 1987. Aellig ließ sich an der Kunstschule Zürich berufsbegleitend zum Maler, Zeichner und Druckgrafiker ausbilden. An der Cornelia-Goethe Akademie in Frankfurt erhielt er nach der entsprechenden Ausbildung das Schriftstellerdiplom. Der Autor hört den Menschen gerne zu und ist in seiner Freizeit neben der Kunst des Schreibens und Malens leidenschaftlicher Wanderer.

Produktinformationen

    Größe: 451kBytes
    Herausgeber: novum pro Verlag
    Untertitel: Ein Politkrimi.
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 302
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783990385821
    Erschienen: 13.10.2014
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Klaubers Abgang

Zweiter Teil

Klauber wird gemobbt

17

Undercover

Nach dem relativ harmlosen Knalleffekt vor der "Weißen Rose " hatten die beiden Männer beschlossen, sich vorläufig zu trennen.

"Ich habe ein Ferienhaus im Oberwallis", sagte Wullschleger, "von dort aus werde ich mich bei dir melden." Das waren seine letzten Worte, bevor sie sich verabschiedeten.

Man hatte sie beobachtet und beschattet, da war sich Klauber sicher. Irgendwer hatte die beiden Motorradfahrer auf sie losgelassen. Immer wieder wollte man Klauber erschrecken. Jetzt hatte man auch noch Wullschleger hier erkannt. Wu tat genau das Richtige.

Ende Juni meldete sich Illena Hanselmann wieder. Das Datum der Buchpräsentation war auf Samstag, den 10. Juli, festgesetzt worden.

"Wann kommst du?", fragte Klauber.

"Ich dachte, so um den 7. Juli. - Ist etwas nicht in Ordnung?", fragte Illena nach einer Weile. "Deine Stimme tönt leicht bedrückt."

"Alles klar, Illena. Ich freue mich auf deinen Besuch. Komm doch grad auf den 7. Juli. Der CNL aus Hamburg ist um acht Uhr zwanzig morgens im HB Zürich. Ich hol dich ab."

Nach Illenas Telefonanruf ließ er sich bei seinem ehemaligen Kunden, dem Manager des Hotels "Central", anmelden. Die Rezeptionistin hob den Hörer ans Ohr, drückte auf eine Taste und bat Klauber, sich einen Augenblick zu gedulden. Dann trat Herr Zimmermann, der Manager, aus dem hinteren Raum in die Rezeption, blickte auf Klauber und sagte: "Der Herr wünscht?" Auf diese Reaktion hatte Klauber gewartet. Seit den letzten Vorkommnissen war Klauber tatsächlich leicht bedrückt gewesen. Er lebte mehr oder weniger undercover , hatte sein Äußeres verändert, soweit das ging. Er hatte sich einen Oberlippenbart sprießen, hatte sich die Haare wachsen und schwarz färben lassen. Er sah immer noch gut aus. Trotz allem. Noldi Zimmermanns Reaktion war für Klauber der Beweis, nicht mehr auf den ersten Blick erkannt zu werden. "Hallo Noldi, ich bin's!"

"Das gibt es nicht! Mensch, Klaubi!" Verblüfft über dessen Aussehen bat er Klauber in sein Büro. Durch die Abschrankung trat Klauber in den hinteren Raum. "Nimm doch Platz, Klaubi!" Nachdem Klauber sich gesetzt hatte, fragte Noldi: "Bist du wieder mal auf der Flucht?"

"Nicht wirklich. Eher dabei, mich zu verstecken."

"Wie kann ich dir nützlich sein?" Klauber hatte zur Zeit seiner Tätigkeit bei Klauber & Partner einiges für Noldi Zimmermann getan, damit dieser seinen Managerposten hatte halten können. Das hatte ihm Zimmermann nicht vergessen.

"Ich brauche ein Doppelzimmer vom 7. bis 12. Juli. Kannst du das richten?"

"Mal schauen." Er setzte sich hinter den PC, suchte den Bildschirm ab und sagte schließlich: "Das sollte sich machen lassen. Ganz oben, mit Blick auf die Limmat."

"Reservier das Zimmer gleich für mich. Wenn's möglich ist, möchte ich als Herr und Frau Peter registriert werden."

"Kein Problem. Also doch wieder auf der Flucht!"

"J-ein. Ich werde belästigt!"

"Seit deinem Artikel, nehm ich an."

"Ja. Es ist nicht unbedingt grad lustig."

"Kann ich mir denken."

So weit war alles klar. Klauber war über Noldis Reaktion beruhigt. Vorläufig blieb er unerkannt.

Ein paar Tage später erhielt er von Fred Wullschleger den erwarteten Anruf aus dem Wallis.

"Hör zu, Klaubi. Ich bin seit einigen Tagen in meinem Ferienhaus im Oberwallis. Ich bin hier mehr oder weniger ein Unbekannter. Das Haus hab ich bisher sehr wenig benutzt. Meistens war es an Freunde vermietet. Komm so schnell wie möglich her. Wir haben einiges zu bereden."

"Ich ruf di

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