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Kleine Schwäne: Kommissar Rohleffs dritter Fall Kriminalroman von Maaser, Eva (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.12.2014
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)

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Kleine Schwäne: Kommissar Rohleffs dritter Fall

Du kannst keinem trauen: 'Kleine Schwäne' von Eva Maaser - jetzt als eBook bei dotbooks. Nach der wöchentlichen Geigenstunde verschwindet eine Zwölfjährige spurlos. Zunächst laufen nur Routineermittlungen, denn zwei Wochen zuvor hatte ihre Mutter sie schon einmal voreilig als vermisst gemeldet. Drei Tage später wird die Leiche des Mädchens an einem See entdeckt - seltsam drapiert und fast romantisch anzusehen in einem schwanenweißen Kleid. Es zeigen sich erschreckende Parallelen zu einem unaufgeklärten Fall. Und dann wird ein weiteres totes Kind unter ähnlichen Umständen gefunden. Für Kommissarin Lilli Gärtner, die dem Ermittlerteam um Hauptkommissar Rohleff angehört, wird dieser Fall alles verändern. Denn eine der Spuren deutet plötzlich auf ihre eigene Familie. Die Presse über die Krimi-Reihe um Kommissar Rohleff: "Was Brunetti in Venedig kann, das ist für Rohleff Ehrensache." Münstersche Zeitung - "Spannende Lektüre mit lokalem Bezug: Es brechen schwere Zeiten an für Donna Leon, Elisabeth George & Co." Der Steinfurter Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Kleine Schwäne' von Eva Maaser, der dritte Fall von Kommissar Rohleff. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Eva Maaser, geboren 1948 in Reken (Westfalen), studierte Germanistik, Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte in Münster. Sie hat mehrere erfolgreiche Krimis, historische Romane und Kinderbücher veröffentlicht. Bei dotbooks erschienen bereits Eva Maasers Kriminalromane 'Der Clan der Giovese', 'Das Puppenkind', 'Tango Finale', 'Kleine Schwäne' und 'Die Nacht des Zorns'. Eva Maaser veröffentlichte bei dotbooks außerdem ihre historischen Romane 'Der Geliebte der Königsbraut', 'Der Hüter der Königin', 'Der Moorkönig', 'Die Rückkehr des Moorkönigs', 'Der Paradiesgarten' und 'Die Astronomin'. Zudem erschienen bei dotbooks Eva Maasers Kinderbuchserien um Leon und Kim: 'Leon und der falsche Abt', 'Leon und die Geisel', 'Leon und die Teufelsschmiede' und 'Leon und der Schatz der Ranen', 'Kim und die Verschwörung am Königshof', 'Kim und die Seefahrt ins Ungewisse' und 'Kim und das Rätsel der fünften Tulpe'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 03.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955206420
    Verlag: dotbooks
    Serie: Karl Rohleff Bd.3
    Größe: 395 kBytes
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Kleine Schwäne: Kommissar Rohleffs dritter Fall

16. Juni

Diesmal ließ ich mich nicht erweichen, das Gespräch für Rohleff fortzuführen, als Frau Hainsbach wieder anrief.

An diesem Tag hatte in der Zeitung gestanden, daß man in Bayern das entführte Mädchen gefunden hatte. Vergewaltigt, erwürgt und in einem Laubhaufen versteckt. Ich gebe zu, daß ich nach einem Blick auf meine Töchter am Frühstückstisch nicht hatte weiter lesen mögen und gegen jede Logik und Vernunft ein paar altbekannte Verhaltensregeln wiederholte, wie die, sich nicht von einem Fremden anquatschen zu lassen.

"Solltest du auch nicht tun", sagte Katia, Müsli kauend.

"Du weißt nie, was der von dir will, und für dein Alter siehst du gut aus", fügte Laura hinzu.

"So ein geiler Südfranzose mit schwarzem Lackhaar."

"Ruhe", polterte Detlev, "hebt euch rassistische Bemerkungen für die Schule auf, eure Lehrer sollen auch noch was zu erziehen haben."

Während ich Rohleff beim Telefonieren beobachtete, tat mir Frau Hainsbach leid, weil die Frühstücksgespräche mit ihrer Tochter wahrscheinlich ziemlich eintönig verliefen.

Dringender, als das Hainsbachsche Familienproblem zu lösen, erschien mir im Augenblick, ein paar erstklassigen Spuren nachzugehen, um die Sache mit den Einbrüchen möglichst vor den Sommerferien erledigen zu können.

Einige Stunden später zogen wir dann unser Netz um zwei Verdächtige zu. Harry, Patrick und Rohleff machten sich zusammen mit ein paar von der Wache für den Zugriff fertig.

Ich nahm an, daß Frau Hainsbach nicht noch einmal angerufen hatte, weil es ihr peinlich war, schon wieder unnötig die Polizei alarmiert zu haben. Genauer gesagt, ich hatte die ganze Sache vergessen, als sie sich doch wieder meldete. Sie weinte am Telefon. An mir blieb es dann hängen, sie aufzusuchen.

Für Dienstfahrten in die Stadt nehme ich das Auto, nicht wie Rohleff das Fahrrad. Als ich die Wagentür öffnete, schlugen mir etwa fünfundvierzig Grad Hitze entgegen. Beim Fahren ließen die heruntergekurbelten Fenster so viel frischere Luft ein, daß ich mir beim Einatmen nicht die Lungen versengte. Die leichte Abkühlung verhinderte aber nicht, daß mir bis zu dem gepflegten Anwesen der Hainsbachs der Schweiß herunter lief. Mein Rock war natürlich zerknautscht und die Bluse feucht geworden. Und meine Stimmung war auch mal besser gewesen.

Entgegen meinen Erwartungen zeigte sich Bettina Hainsbach einigermaßen gefaßt. Diese Gefaßtheit verriet viel tiefere Besorgnis als das Gekreische am Telefon.

Ich schätzte die Frau vor mir auf etwa fünfzig, sie hatte also die Tochter spät bekommen, ihr einziges Kind, auch das erklärte bereits einiges.

Wir standen noch im Hausflur, als der Ehemann die Tür aufschloß. Ich kannte ihn flüchtig, wie wohl fast jeder in Steinfurt. Allgemein galt er als angenehmer Typ. Vor ein paar Jahren hatte er eine der Apotheken hier übernommen, die Familie sei aus Süddeutschland zugezogen, hieß es. So ganz dazu gehörte sie noch nicht, dafür fehlten ihr mindestens fünfzehn bis zwanzig Jahre Ortsansässigkeit, daher hatte ich beim Namen Hainsbach nicht gleich geschaltet.

Hainsbach grüßte freundlich mit einem offenen, direkten Blick, ging dann auf seine Frau zu, umarmte sie kurz, küßte sie auf die Wange und dirigierte sie, mit einer Hand an der Schulter, gekonnt und bestimmt weiter ins Haus hinein, mich mit einer Geste gleichsam ins Schlepptau nehmend. Der Mann verlor keine Zeit.

"Was haben Sie unternommen, um Caroline zu finden?" fragte er.

"Die Frage muß ich an Sie zurückgeben." Ich blickte Bettina Hainsbach an. "Wir haben ja am Telefon miteinander darüber gesprochen."

"Sie ist weder bei den Nachbarn noch bei Mitschülerinnen, und viel mehr kommt nicht in Frage, das ist schon alles geklärt", klinkte sich Hainsbach wieder ein, er wirkte dabei nicht ungeduldig, nur sachlich.

"Wann haben Sie Ihre Tochter zuletzt gesehen?" fragte ich ihn.

"Vor ihrer Musikstunde in der

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