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Knock Out Krimi aus Düsseldorf von Krimi-Cops (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2015
  • Verlag: KBV Verlags- & Medien GmbH
eBook (ePUB)
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Knock Out

Coole Cocktails und fliegende Fäuste Als Kriminalhauptkommissar Pit 'Struller' Struhlmann und sein Praktikant Jensen die Reste eines Motorboots durchsuchen, das zuvor mit einem donnernden Krachen im Düsseldorfer Hafen explodiert ist, entdecken sie eine gefesselte Frauenleiche. Die turbulenten Ermittlungen führen die beiden schlagfertigen Cops diesmal in düstere Altstadtspelunken, in lärmige Partykneipen, an einen Pornofilm-Dreh und schließlich müssen sie sich fragen, ob bei einem durchgeknallten Happening-Künstler Genie und Wahnsinn ein wenig zu fließend ineinander übergehen. Der Ton wird rauer, die Gangart härter, und ein Knock Out muss nicht mit der geballten Faust, sondern kann auch in einem charmant servierten Cocktail mit Zitronenscheibe daherkommen. Krimi-Cops Die Krimi-Cops sind: Carsten 'Casi' Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo 'Inge' Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten 'Rösbert' Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus 'Stickel' Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht. Mit tatkräftiger Unterstützung der anderen Kollegen der Polizeiinspektion Nord haben sie nun bereits ihren fünften Kriminalroman verfasst.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 420
    Erscheinungsdatum: 15.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954412716
    Verlag: KBV Verlags- & Medien GmbH
    Serie: KBV Krimi Bd.5
    Größe: 943 kBytes
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Knock Out

2. Kapitel

C hristian Jensen öffnete langsam und schläfrig die Augen und suchte mit halb geschlossenen Lidern seine kleine Appartementwohnung auf der Stresemannstraße ab. Was war das für ein fürchterlicher Lärm?

"Ach so, der Wecker."

Jensen reckte sich den rechten Arm lang und verpasste dem mutmaßlichen Randalierer auf seinem Nachttisch eine kräftige Lasche. 0:13 Uhr schrie ihm das grüne Display entgegen. Viel zu früh! Wecker waren von der Natur gar nicht vorgesehen.

Aber ... der Lärm blieb. "Oh, das Telefon."

Das hieß jetzt doch aufstehen. Tranig klappte Jensen einen weiteren rechten Arm, der auf seinem nackten Oberkörper lag, vorsichtig zur Seite. Und stutzte. "Oha."

Er war ja gar nicht alleine! Verdammt, er hatte Besuch. Und was für einen! Weiblich! Fahrig strich er über seine Augen. Mist. Er hatte doch gar nicht einschlafen wollen, sondern nur mal ganz kurz im Bett seine Äuglein zugemacht. "Auweia."

Das war jetzt natürlich ein wenig dumm gelaufen. Hoffentlich war sie nicht sauer. Aber immerhin war sie nicht abgehauen, hatte ihn nicht in seiner Wohnung alleine zurückgelassen, hatte sich zu ihm ins Bett gelegt. Jensen grinste. Er wertete das mal als ein gutes Zeichen.

Das Telefon lärmte immer noch. Er wollte den fantastischen, zum Arm dazugehörenden restlichen Teil des zauberhaften Körpers nicht wecken. Noch nicht. Stattdessen glitt er vorsichtig, sehr vorsichtig aus den Federn und ruckelte seine rot-weiß gestreifte Fortuna-Düsseldorf-Boxershorts hoch. Weil er nur eine knappe Stunde gepennt hatte, gab er seinem schwächelnden Kreislauf fünf Sekunden Zeit, sich ebenfalls stöhnend aufzurichten und schlich leise zum Telefon. "Ja?"

"Ich bin es. Es gibt Arbeit!"

Jensen runzelte die Stirn und wechselte nach nebenan in die kleine Küche. Das war Pit Struhlmann, Struller, der Kriminalhauptkommissar, dem er in seinem Abschlusspraktikum zugewiesen war.

"Arbeit?", fragte Jensen verwirrt.

"Ja, du weißt schon, die Sache, für die du bezahlt wirst."

"Äh", murmelte Jensen und spürte Blutdruck. "Du hattest doch gesagt, dass wir nach dem Bluthunde-Fall ein paar Tage Pause machen, um die Überstunden abzufeiern. Ich wollte ein bisschen, äh, ausschlafen."

"Tja, das Leben! Geschlafen wird am Ende des Monats! Im Hafen gibt's eine Leiche."

"Eine Leiche?"

"Ja. Ein Mensch. Hat vor Kurzem noch gelebt, jetzt ist er tot. Das nennt man dann Leiche. Der Mensch ist nicht ganz freiwillig gestorben. Du erinnerst dich grob, was wir beruflich machen? Polizei Düsseldorf, Kriminalkommissariat 11, Mordkommission?"

Jensen warf einen sehnsüchtigen Blick auf sein Bett. Und auf den nackten, urlaubsbraun gebrannten Inhalt. Lange, dunkelrote Locken ergossen sich üppig-wild und malerisch leuchtend übers Kopfkissen. "Pit, ich bin nicht alleine, hier, zu Hause. Ich habe Besuch. Weiblichen."

"Oma Jensen?", fragte Struller am anderen Ende entsetzt.

"Nein. Eine Kollegin. Wir waren mit unserem Kurs gestern Abend in der Altstadt. Die Kollegin kommt aus Gronau und ist nach dem Feuerwerk mit zu mir."

"Ach so. Knick, Knack. Ich verstehe. Wie auch immer. Dienst ist angezeigt."

"Aber meine Kollegin ..."

"Schreib ihr einen Zettel! Wenn sie wach wird, soll sie sich ein bisschen nützlich machen. Durchwischen, spülen oder ein bisschen was aufräumen", schlug Struller vor.

Jensen warf um die Ecke einen Blick auf seine Klassensprecherin, die natürlich ganz sicher nicht auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden würde, sich seiner Bude anzunehmen. Wobei es seine Junggesellenhucke tatsächlich dringend nötig hätte. Aber es hieß ja, Männer, die Putzlappen anfassen, werden impotent. "Äh, du hast da einen ganz falschen Eindruck von meiner Kollegin."

"Wie dem auch sei, Sportsfreund. Spring jetzt unter die Brause, dusche dir flott den Liebesschweiß vom Körper und mach dich

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