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Kommissar Lavalle - Der vierte Fall: Der Kopf der Schlange Kriminalroman von Koch, Stefanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Kommissar Lavalle - Der vierte Fall: Der Kopf der Schlange

Das kalte Messer des Verrats: »Der Kopf der Schlange« aus der erfolgreichen »Kommissar Lavalle«-Krimireihe von Stefanie Koch als eBook bei dotbooks. Wie gut kennst du den Menschen an deiner Seite wirklich? Kaum ist seine Freundin Ann Stahl zu einer Konferenz nach Italien abgereist, wird Kommissar Henri Lavalle zu einem Tatort gerufen. Der Anblick trifft ihn eiskalt: Eine Journalistin, mit der er oft gearbeitet hat, wurde auf grausame Art zu Tode gefoltert. Ist sie bei ihren Recherchen um einen Bankenskandal den falschen Leuten zu nah gekommen? Die Spuren führen Lavalle zu dem mächtigen Konzern, für den Ann arbeitet - die noch dazu Kontakt zum Mordopfer hatte. Doch bevor er mit ihr darüber sprechen kann, erhält Lavalle die Schocknachricht: Anns Hotel in den Tiroler Alpen ist in der Gewalt eines Unbekannten, der droht, alle Gäste zu ermorden! Wurde Lavalles große Liebe unschuldig in ein dunkles Geschäft verwickelt, für das sie nun mit dem Leben bezahlen muss - oder ist sie die Drahtzieherin? Jetzt als eBook kaufen und genießen: »Kommissar Lavalle: Der Kopf der Schlange« von Stefanie Koch - die Bestseller-Serie um den Düsseldorfer Kommissar mit französischer Lebensart geht weiter. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Stefanie Koch, geboren 1966 in Wuppertal, studierte in Frankreich, arbeitete in Italien, Thailand und Bangkok und lebt heute in Düsseldorf, wo sie unter anderem als Datenschutzbeauftragte in einem Stromkonzern tätig ist. Seit 2003 veröffentlicht sie erfolgreich Thriller und Kriminalromane, sowohl unter ihrem echten Namen als auch unter dem Pseudonym Mia Winter. Die Autorin im Internet: www.stefanie-koch.com Bei dotbooks erschienen bereits Stefanie Kochs Thriller »CROSSMATCH - Das Todesmerkmal«, der rabenschwarze Kurzroman »TRULLA - Mord ist immer eine Lösung« sowie die vier Kriminalromane rund um den Düsseldorfer Kommissar Lavalle: 'KOMMISSAR LAVALLE - Der erste Fall: Im Haus des Hutmachers« »KOMMISSAR LAVALLE - Der zweite Fall: Die Karte des Todes« »KOMMISSAR LAVALLE - Der dritte Fall: Die Stunde der Artisten« »KOMMISSAR LAVALLE - Der vierte Fall: Der Kopf der Schlange«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 274
    Erscheinungsdatum: 01.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482238
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1303 kBytes
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Kommissar Lavalle - Der vierte Fall: Der Kopf der Schlange

Kapitel 1

Henri Lavalle schreckte hoch. Das Adrenalin schoss durch seinen Körper, schlagartig war er hellwach. Er hörte Schreie, die nicht seine waren. Henri stellte fest, dass er in seinem Bett lag und nach langer Zeit mal wieder davon geträumt hatte, an Anns Grab zu stehen. Er schob die durchgeschwitzte Decke zur Seite. Noch einmal zuckte er zusammen, denn schon wieder erklang dieser durchdringende Schrei. Er seufzte. Die 11-jährige Alberta und ihre 19-jährige Schwester Christa übten auf dem Dachboden über ihm Karate. An diesem Morgen zusammen mit Ann. Sie hatte seine Töchter als Lehrerinnen für ein Managementmeeting rekrutiert. Die karriereorientierten Geschäftsleute sollten von Kindern lernen. Und das probten sie seit einigen Wochen auf dem Dachboden.

Sein Smartphone gackerte. Henriette, seine Exschwiegermutter, bei der er seit vier Jahren lebte, hatte ihm eine Nachricht über WhatsApp geschickt. »Falls du auch von den Kampfschreien aufgewacht sein solltest - hier unten ist das Frühstück fertig.« Henri zögerte einen Moment. Es war nicht einmal fünf Uhr, und er hätte am liebsten weitergeschlafen, um sich von dem Albtraum zu erholen. Doch dann donnerte über ihm erneut der Dachboden, und er gab auf. Auch Kater Poseidon, der passend zu Henris Einzug in das alte Haus sein Streunerdasein aufgegeben hatte, war von den Kampfschreien aufgewacht und machte sich gähnend bereit, ihm zu folgen.

Henri strich seine schwarzen Locken zurück, zog sich den Morgenmantel über, nahm einen kurzen Umweg über das Bad, um sich kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen und die Zähne zu putzen, und öffnete die Wohnungstür. Er ließ dem Kater den Vortritt, der die Stufen hinunterglitt und durch den offenen Türspalt in Henriettes Wohnküche schlüpfte. Noch bevor Henri unten angekommen war, stieg ihm der Duft von frisch gemahlenem Kaffee und gebratenen Eiern in die Nase. Sein Magen knurrte vernehmlich.

»Die Mädels und Ann werden auch Hunger haben, wenn sie mit ihrem Morgentraining durch sind«, sagte Henriette, die am Herd stand und mit der Pfanne herumhantierte. Auch zu dieser frühen Stunde war sie in bunte Tücher gehüllt und trug einen senfgelben Turban. Henri rutschte auf die Eckbank, widerstand dem Wunsch zu rauchen und goss sich Kaffee ein.

»Warum bist du so früh schon fix und fertig angezogen? Bist du überhaupt im Bett gewesen?«

Henriette drehte sich zu ihm um. »Du hast es also vergessen?«

Henri zuckte mit den Schultern: »Hast du heute Geburtstag?«

Henriette schmiss das Küchenhandtuch nach ihm. »Meine Tochter Penelope kommt heute an, und ich muss die Souterrainwohnung noch sauber machen.«

Henri kam es so vor, als verfügte das kleine Haus in der Düsseldorfer Carlstadt über jede Menge geheime Zimmer, die je nach Bedarf allmählich zum Vorschein kamen. Beim Einzug hatte er sich für die kleine Wohnung im ersten Stock entschieden, von der er nie etwas geahnt hatte. Irgendwann hatte er hinter dem Schrank zwei Türen zu weiteren Zimmern entdeckt, in denen jetzt zwei seiner vier Töchter wohnten. Henriette nutzte die Hochparterrewohnung als ihr Reich. Und als sich ihre jüngste Tochter Penelope vor zwei Wochen ankündigte, stellte sich heraus, dass der Keller gar kein Keller war, sondern eine Souterrainwohnung mit eigenem Eingang über den Hinterhof.

Henri griff nun doch nach den Zigaretten. »Natürlich erinnere ich mich, aber so früh am Morgen denke ich normalerweise noch nicht an den Tag, der vor mir liegt. Sie kommt um fünfzehn Uhr am Flughafen an, und ich soll sie abholen, stimmt's?«

Henriette trat lächelnd an den Tisch. »Genau. Ehrlich gesagt, bin ich ein bisschen aufgeregt. Ich habe Penelope fünf Jahre nicht gesehen. Montreal war mir immer zu weit«, sie zögerte, »und ihr wohl auch.«

Henri zog die Stirn kraus. Seine ehemalige Schwiegermutter pflegte komplizierte Beziehungen zu ihren fünf Kindern, die aus drei Ehen stammten. Die Söhne aus ihrer ersten Ehe mit einem ame

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