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Kriegsfalke Roman von Rollins, James (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.06.2020
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Kriegsfalke

"Niemand - und ich meine wirklich niemand - schreibt bessere Science-Thriller." Lee Child Tucker Wayne hat mit seinem Militärhund Kane die U.S. Army verlassen. Gemeinsam reisen sie ohne festes Ziel durch die USA. Da stöbert sie eine alte Freundin auf, die Hilfe braucht. Irgendjemand versucht, sie und ihr Kind zu ermorden. Wayne will keinen Ärger, aber wegsehen kann er auch nicht. Also stimmt er zu, ein paar Nachforschungen anzustellen. Er ist sich nicht sicher, wie ernst die Lage ist - bis zum ersten Mal eine Kampfdrohne mit einem Maschinengewehr auf ihn feuert! Beinahe zu spät erkennt er, wie gefährlich seine Gegner sind. Doch dann ist er bereit zurückzuschlagen! Neueste Technologiekenntnisse und fundierte wissenschaftliche Fakten, genial verknüpft mit historischen und mythologischen Themen - all das macht die Abenteuerthriller von James Rollins zum einzigartigen Leseerlebnis. Der passionierte Höhlentaucher James Rollins betreibt eine Praxis für Veterinärmedizin in Sacramento, Kalifornien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 15.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641248963
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: War Hawk (Tucker Wayne 2)
    Größe: 3850 kBytes
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Kriegsfalke

1

10. Oktober, 18:39 MDT
Bitterroot Mountains, Montana

Der ganze Ärger wegen eines einzigen verfluchten Nagels ...

Tucker Wayne warf den kaputten Reifen in den Kofferraum seines Mietwagens. Der Jeep vom Typ Grand Cherokee stand auf dem Seitenstreifen einer wenig befahrenen Straße in den bewaldeten Bergen des Südwestens Montanas. Diese Millionen Hektar Land der Kiefern, von Gletscherströmen ausgewaschenen Canyons und schroffen Berggipfel stellten, abgesehen von Alaska, die größte zusammenhängende Wildnis der Vereinigten Staaten dar.

Er streckte sich und musterte die gewundene Straße, an beiden Seiten gesäumt von wogenden Hügeln und dichtem Kiefernwald.

Typisch. Mitten im Nirgendwo fahre ich auf einen Nagel und fange mir einen Platten ...

Die Vorstellung fiel schwer, dass dieser bullige SUV von einem Eisenteil lahmgelegt worden war, das nicht mal so lang war wie sein kleiner Finger. Das machte einem bewusst, wie anfällig die moderne Technik war.

Er rammte die Ladeklappe zu und stieß einen durchdringenden Pfiff aus. Sein Reisegefährte zog die lange, behaarte Nase aus einem Heidelbeerbusch zurück und blickte sich zu Tucker um. Die Enttäuschung darüber, dass die Pause schon zu Ende war, zeichnete sich in seinen dunkelbraunen Augen ab.

"Tut mir leid, Kumpel. Aber bis nach Yellowstone ist es noch ein weiter Weg."

Kane schüttelte sein dichtes schwarz-braunes Fell, fand sich mit den Gegebenheiten ab und lief schwanzwedelnd zu seinem Herrn zurück. Seit seiner Zeit bei den Army Rangers und mehreren Einsätzen in Afghanistan waren sie Partner. Als seine Dienstzeit abgelaufen war, hatte er Kane mitgenommen - und zwar ohne spezielle Erlaubnis der Army. Diese Angelegenheit war jedoch inzwischen geklärt.

Jetzt waren sie ein unzertrennliches Team und suchten nach neuen Straßen und Wegen. Gemeinsam.

Tucker öffnete die Beifahrertür, und der siebzig Pfund schwere, aber schlanke Kane sprang auf den Sitz. Er war ein Belgischer Schäferhund, eine kompakte Rasse, beliebt bei Militär und Ordnungskräften wegen ihrer Treue und Intelligenz, aber auch wegen ihrer Behändigkeit und Zähigkeit im Kampfeinsatz.

An Kane aber reichte kein anderer Belgischer Schäferhund heran.

Tucker schloss die Tür und streichelte seinen Partner durchs offene Fenster hindurch. Dabei ertastete er eine alte Narbe, die Tucker an seine eigenen Verletzungen erinnerte; einige sah man, andere waren gut versteckt.

"Weiter geht's", murmelte er, bevor die Gespenster der Vergangenheit ihn einholten.

Er setzte sich hinters Steuer, und die Fahrt durch den Bitterroot-Nationalpark ging weiter. Kane streckte den Kopf aus dem Beifahrerfenster, ließ die Zunge heraushängen und schnupperte die Gerüche der Umgebung. Tucker grinste; wie immer, wenn sie unterwegs waren, ließ seine Anspannung allmählich nach.

Im Moment war er ohne Beschäftigung - und hatte vor, es einstweilen dabei zu belassen. Er übernahm nur dann einen Auftrag, wenn seine Finanzen es erforderlich machten. Nach seinem letzten Job - als die Sigma Force ihn angeheuert hatte, ein geheimer Ableger der militärischen Forschungs- und Entwicklungsabteilung - war sein Bankkonto gut gefüllt.

Um die Auszeit zu nutzen, war er mit Kane in den vergangenen Tagen auf den Spuren der Expedition von Lewis und Clark den Lost Trail Pass entlanggewandert, und jetzt waren sie unterwegs zum Yellowstone-Nationalpark. Er hatte absichtlich den Spätherbst für den Besuch des beliebten Parks ausgewählt, um der Hochsaison auszuweichen, denn Kanes Gesellschaft war ihm lieber als die der Zweibeiner.

Hinter einer Kurve der dunklen Straße tauchten die Neonlichter einer Tankstelle auf. Auf dem Schild an der Einfahrt stand: Edwin Gas and Grocery . Er warf einen Blick auf die Tankanzeige.

Fast leer .

Er setzte den Blinker und bog zur

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