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Larry Lash Western - Grenzritt von Lash, Larry (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Larry Lash Western - Grenzritt

Grenzritt Western von Larry Lash Der Umfang dieses Buchs entspricht 177 Taschenbuchseiten. Harte Männer leben auf dem Vorwerk der großen Kreis im Quadrat Ranch nahe der Grenze. Argwöhnisch und misstrauisch beobachten sie sich. Vor allem ist es Ben Randall, der von ihnen als störender Außenseiter empfunden wird. Letzterer vermisst seinen Freund Jube Conner, der eines Tages von einem Grenzritt nicht zurückkehrte und als tot gilt. Die Anwesenheit der schönen Gloria, Jube Conners Frau, erschwert nur noch das Leben auf dieser Männerranch. Als der Big Boss Henri Bonin seinem Cowboy Ben Randall heimlich den Auftrag gibt, nach seinem Vormann zu forschen, da tut er es gleichfalls in der Absicht, dass dieser Dinge aufklären soll, die ebenfalls im Dunkeln liegen. Bens Ritt nach Mexiko wird zu einer Kette von Not und Gefahr, an dessen Schluss sich der Intrigant und geschickte Drahtzieher ungeklärter verbrecherischer Anschläge selbst entlarvt und seinen verdienten Lohn empfängt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 200
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738914047
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 390 kBytes
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Larry Lash Western - Grenzritt

" Ben, komm heraus!"

Der Ruf in der Nacht drang zu der Blockhütte und erreichte den schlafenden Ben Randall. Fahrig fuhr Ben aus tiefem Schlaf empor und richtete sich auf seinem harten Lager empor. Mit einem schnellen Satz war er vom Lager herunter, riss den Revolvergurt an sich, schlang ihn sich um die Hüfte und befestigte ihn.

Außer Ben Randall schien niemand den Ruf in der Nacht gehört zu haben. Das Schnarchkonzert der vier Kameraden war nicht abgerissen. Sie lagen entspannt da, umgaukelt vom mitternächtlichen Mondlicht, das durch die dünnen Ritzen der Blockhütte fiel und ein unwirkliches Licht im Inneren verbreitete. Der Wind rüttelte an den Blendläden, die nach alter Pionierart vor den kleinen, schießschartenähnlichen Fenstern an der Innenseite im Raum befestigt waren.

"Komm heraus!", hörte Ben Randall von Neuem die fordernde Stimme von außen her, doch jetzt lauter und bestimmter.

"Ich komme!", kam die Erwiderung verhalten von Ben Randalls Lippen, "ich komme, Jube!"

Auf Bens Stirn stand kalter Schweiß. Seine Rechte lüftete den Colt, schob ihn aber gleich wieder ins Holster zurück. Es war die Reflexbewegung eines Mannes, der es gewohnt war, sich zu vergewissern, dass die Waffe an der richtigen Stelle und leicht im Holster steckte. In den Augen Ben Randalls standen Nachtschatten und ließen die rauchgrauen Augen fast schwarz erscheinen. Im nächsten Augenblick setzte er sich in Bewegung. Er stülpte seinen Stetson nicht auf und schlüpfte auch nicht in die Stiefel, dazu nahm er sich keine Zeit. Auch den Rock ließ er am Haken hängen. Fast unbekleidet verließ er das Mannschaftsquartier und zog die schwere Eichentür hinter sich zu. Der kalte Nachtwind schlug ihm unangenehm entgegen. Sträucher und Baumwipfel bogen sich, das Blattwerk rauschte, und Sand und Staub wirbelten durch die Luft, doch der Himmel war klar und sternenübersät. Das vom Mond und Sternenlicht übergossene Land lag vom Hügel aus deutlich erkennbar vor ihm. Aus dieser Richtung war der Ruf in der Nacht gekommen, aus der Richtung der mexikanischen Grenze. Die Weidegebiete Don Nordeys endeten dort. Einige Meilen weiter begann die tödliche Wüste, die sich weit über die mexikanische Grenze hinaus ausdehnte.

Ben Randalls Augenlider verengten sich. Nur einen Moment lang zögerte er, als hätte der kalte Nachtwind ihn erstarren lassen, doch dann setzte er sich in Bewegung. Nach einigen Schritten schon regte sich plötzlich bei den Corrals in den Sträuchern etwas. Im gleichen Augenblick schon glühte das Mündungslicht einer Waffe in gleißender Helle auf. Eine Kugel pfiff nur etwa eine Handbreit an seiner rechten Wange vorbei.

Auf Bens Lippen erstickte der Ruf nach Jube Conner, der Ruf, den er bereits auf der Zunge hatte und in die Nacht hinausschreien wollte. Er stand wie erstarrt da, war nicht fähig, sich zu bewegen.

"Um Gottes Willen, Ben! Was zum Teufel kriechst du in der Nacht hier draußen herum! Ist dir etwas geschehen?", grollte es ihm aus nur wenigen Schritten Entfernung entgegen. Im gleichen Augenblick kam ihm der Mann, der hier bei den Corrals auf Posten gestanden hatte, aus den Büschen entgegen. Lichter flammten seitlich von ihnen im Ranchgebäude auf, und im Mannschaftsquartier wurde es lebendig. Der Detonationshall des Schusses hatte die Scheinruhe von der Ranch fortgeweht. Die sofortige Reaktion zeigte, dass die Menschen hier in ständiger Bereitschaft waren.

By Gosh, der Mann, der auf Ben Randall geschossen hatte und ihm jetzt entgegenkam, war nicht Jube Conner, er war wie Ben ein Mitglied dieser Grenzranch.

"Hat es dich irgendwo erwischt, Ben? Hoffentlich habe ich dir nicht den Kopf abgeschossen."

Ben Randall stand immer noch wie erstarrt da. Er war mit einem Menschen zu vergleichen, der etwas Ungewöhnliches erlebt hatte und vor einem großen Rätsel stand, mit dem er nicht fertig wurde. Er schien wede

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