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Lockvogel wider Willen Ein Spionageabenteuer von Busch, Mona (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
3,99 €
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Lockvogel wider Willen

Bayern im Winter: Die frisch verliebte Studentin Carina fällt aus allen Wolken, als drei Ermittler des bayerischen Landeskriminalamtes auf ihrer Berghütte auftauchen und behaupten, ihr Freund Ben sei ein Spion. Er habe Daten über ein Spionagesystem zur Auslandsaufklärung entwendet und sei damit untergetaucht. Carina soll den Lockvogel für Ben spielen - doch sie glaubt nicht an seine Schuld. Als unerwartet auch noch ihre beste Freundin Isabella auf der Hütte auftaucht, schmieden die beiden jungen Frauen Fluchtpläne. Ob sie Chancen haben, gegen die Polizisten vom LKA anzukommen und Ben zu entlasten? 'Lockvogel wider Willen' ist ein fesselnder, abenteuerlicher und actionreicher LKA-Spionagethriller mit aktuellem Hintergrund, in dem auch Romantik und Humor nicht zu kurz kommen. Leseempfehlung für Cosy Crime - LiebhaberInnen! Mona Busch wurde 1977 in München geboren und studierte Grundschullehramt mit dem Hauptfach Germanistik. Auch heute noch lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe der bayerischen Landeshauptstadt. Sie interessiert sich seit langem für die Arbeit von Polizei und Geheimdiensten. Mit der Veröffentlichung ihres Spionageabenteuers 'Lockvogel wider Willen' erfüllte sie sich einen großen Traum. Ihre Leidenschaft gilt dem Schreiben spannender, actionreicher, humorvoller und romantischer Geschichten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 223
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738096057
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 782 kBytes
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Lockvogel wider Willen

2. Kapitel

Am nächsten Morgen stapfte Carina gerade dick angezogen draußen durch den Schnee, um Brennholz kleinzuhacken, als ein Hubschrauber sich knatternd näherte. Überrascht blickte sie auf und schirmte ihre Augen mit der Hand gegen die im Schnee gleißende Sonne ab. Seltsamerweise landete der Hubschrauber nur etwa 400 Meter von ihrer Hütte entfernt. Verwundert sah Carina zu, wie mehrere Gestalten schwer beladen heraussprangen. Es kam ihr so vor, als ob sie kurz zu ihr herüberschauten. Achselzuckend wendete sie sich wieder ihrer Arbeit zu. Vielleicht waren das so verrückte Skifahrer, die ihr Geld dafür verpulverten, sich mit dem Hubschrauber in unberührte Schneegebiete fliegen zu lassen... allerdings kannte sie da bessere als dieses hier...

Carina hörte am leiser werdenden Knattern, dass der Hubschrauber sich wieder entfernte.

Nach einigen Minuten sah sie noch einmal auf - und bemerkte erstaunt, dass die Ausgestiegenen sich ihrer Hütte näherten! Da sie keine fünfzig Meter mehr entfernt waren, unterbrach Carina ihre Arbeit und beobachtete sie.

Es waren drei junge Männer mit großen Rucksäcken, und sie kamen direkt auf ihre Hütte zu.

Als sie bis auf zehn Meter herangekommen waren, kniff Carina erstaunt die Augen zusammen: Den Vordersten kannte sie doch! Nur... woher?

Der junge Mann strich sich über das blonde Haar. Ein Grinsen erschien auf seinem markanten Gesicht, als er bemerkte, wie sie ihn anstarrte: "Hallo, Carina!"

Sie lächelte etwas hilflos: "Hallo... Ich kenne dich doch..."

Da kam ihr plötzlich der Geistesblitz: Vor drei Tagen hatte sie sich in einer Bar gut und lange mit ihm unterhalten. Es war ein schöner, lustiger Abend gewesen.

"Jetzt weiß ich`s wieder: Du bist doch der Tobias aus der Haiti-Bar!", rief Carina erfreut.

Er nickte lächelnd: "Stimmt."

Auf einmal kam Carina das seltsam vor: "Schön, dich zu sehen, Tobi... aber woher weißt du denn, dass ich hier bin? Oder ist das Zufall?"

Doch er wirkte - im Gegensatz zu ihr - nicht im Geringsten überrascht, sie getroffen zu haben. Auf ihre Frage hin verschwand das Lächeln aus seinem Gesicht, und er wechselte einen Blick mit einem der anderen beiden jungen Männer: "Nein, es ist kein Zufall. Wir haben ein Anliegen, das dich betrifft... Aber wenn du nichts dagegen hast: Vielleicht könnten wir das in der Hütte besprechen?"

Carina betrachtete neugierig seine beiden Begleiter, die ihr höflich zunickten. Tobi hatte sie bisher noch nicht vorgestellt. Der Eine sah jünger aus als Tobi und war etwas kleiner. Er hatte feinere Gesichtszüge und hellblonde, kurze Haare. Der Andere hatte dunkelbraune, kurze Haare und braune Augen. Er war etwa gleich groß wie Tobi. Altersmäßig lag er vermutlich zwischen den beiden anderen. Sein Gesicht wirkte sehr kantig und ziemlich ernst.

Carinas Blick kehrte zu Tobi zurück, der sie ruhig abwartend ansah: "Ja... natürlich. Kommt mit!"

Immer noch verblüfft führte Carina die Drei in die Hütte. Woher wusste Tobias bloß, dass ihre Familie hier eine Hütte besaß - und dass sie sich gerade hier aufhielt? Das hatte sie ihm doch nicht erzählt, oder?

In der Hütte stellten die Männer ihr schweres Gepäck neben der Tür ab und zogen die dicken Jacken aus.

Carina fragte: "Möchtet ihr Tee? Oder etwas anderes zu trinken?"

Tobias nickte: "Danke, Tee ist gut."

Sie kochte schwarzen Tee, holte Geschirr, setzte sich zu den Männern an den Holztisch und schenkte ein.

Erwartungsvoll musterte Carina die Neuankömmlinge: "Dann erzählt mal!"

Tobias begann: "Okay. Als erstes möchte ich dir meine beiden Begleiter vorstellen... und mich."

Überrascht unterbrach Carina ihn: "Dich? Aber ich kenne dich doch schon!"

Er sah ihr in die Augen: "Du glaubst, mich zu kennen. Aber ich bin nicht ganz der, den du in der Haiti-Bar kennengelernt hast."

Was sollte das denn heißen?! Ein Schreck durchzuckte Cari

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