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Mörderische Provinz - Drei Krimis in einem eBook 'Und ewig währt die Schuld' von Anne Bensberg, 'Tote machen nichts als Ärger' von Lilly König und 'Sturm über der Südpfalz' von Peter Dell von Bensberg, Anne (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Mörderische Provinz - Drei Krimis in einem eBook

Auf dem Land gibt's keine Sünde? Von wegen! Der hochspannende Krimi-Sammelband 'Mörderische Provinz' jetzt als eBook bei dotbooks. Für die Kunsthistorikerin Lisa wird ein Traum wahr, als sie auf einem Schloss die Sammlung des attraktiven Unternehmers Marc von Alnor sichten soll - oder ist sie in eine tödliche Falle gelaufen? Unterdessen wollen die verfeindeten Schwestern Helene und Beate im idyllischen Frickelbach den Geburtstag ihres Vaters feiern - aber dann werden sie dort in mörderische Ermittlungen verwickelt. Und Privatdetektiv Sturm dachte immer, in einer der friedlichsten Kleinstädte des Landes zu leben - bis er merkt, welche dunklen Geheimnisse sich hinter den schmucken Fassaden verbergen ... Drei schöne Orte, an denen das Verbrechen lauert, und drei spannungsgeladene Krimis, die einmal mehr beweisen: Wo man sich sicher fühlt, lauert oft größte Gefahr! Jetzt als eBook kaufen und genießen - die Spannungs-Anthologie 'Mörderische Provinz' mit den Kriminalromanen 'Und ewig währt die Schuld' von Anne Bensberg, 'Tote machen nichts als Ärger' von Lilly König und 'Sturm über der Südpfalz' von Peter Dell. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Anne Bensberg ist promovierte Kunsthistorikerin und hat an renommierten Museen und Universitäten gearbeitet. Seit einigen Jahren ist sie im IT-Bereich tätig, um Kunst und Kultur in die digitale Welt zu befördern. 'Und ewig währt die Schuld' ist ihr erster Roman und spielt - wie sollte es anders sein - im Kunstmilieu. Bei dotbooks erschien bereits Anne Bensbergs Thriller 'Und ewig währt die Schuld'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 815
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482603
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 939 kBytes
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Mörderische Provinz - Drei Krimis in einem eBook

Kapitel 1

Sie lernte ihn auf einer Vernissage kennen. Er hatte sich neben sie gestellt, vor das Gemälde, das sie gerade betrachtete. In jeder Hand hielt er ein gefülltes Sektglas. Das eine bot er ihr wortlos an. Überrascht starrte sie auf das Glas und dann auf ihn.

"Ohne die Schönheit wäre die Kunst nichts", bemerkte er, während er ihr beiläufig das Glas in die Hand drückte. "Jeff Wall soll das gesagt haben. Kennen Sie Jeff Wall?"

Sie schüttelte den Kopf.

"Ich auch nicht", gestand er lächelnd. "Doch ich stimme mit ihm überein. Was denken Sie?"

Sie zuckte verwirrt mit den Schultern und blieb stumm.

"Wie finden Sie die Ausstellung", setzte er erneut an. "Gefallen Ihnen die Gemälde?"

Sie räusperte sich, bevor sie zögernd antwortete. "Ich bewundere den Maler. Es gelingt ihm hervorragend, Emotionen in seinen Gemälden zu visualisieren."

"Visualisieren", wiederholte er. "Ich vermute, Sie sind vom Fach?"

"Ich bin Kunsthistorikerin."

"Ein interessanter Beruf."

Er hob sein Glas. "Auf die Kunst und auf die Schönheit!"

Sie stieß mit ihm an. Das Klirren ihrer Gläser hallte durch den Raum, so dass einige der Gäste die Köpfe verdrehten. Das war ihr peinlich.

"Marc von Alnor", stellte er sich vor.

Sie sah ihn an, sah direkt in seine Augen. Bernsteinaugen, dachte sie und zuckte innerlich zusammen. Schwarzes, lockiges Haar fiel ihm in die Stirn. Sein Gesicht war schmal mit einer kräftigen Nase und einem sinnlichen Mund. Ein sinnlicher Mund! Wie kam sie auf solche Gedanken? Er trug einen dunklen Anzug, darunter ein weißes Hemd, doch keine Krawatte. Das gab ihm eine verwegen wirkende Lässigkeit. Er sah gut aus, verdammt gut!

"Und mit wem habe ich das Vergnügen."

"Ich ... heiße Lisa".

"Lisa! Ein schöner Name für eine schöne Frau." Sie spürte seinen bewundernden Blick und errötete.

"Haben Sie auch einen Nachnamen?"

"Ja", antwortete sie einfältig. Du führst dich auf wie eine Idiotin, schimpfte sie lautlos mit sich selbst.

"Schmidt, Lisa Schmidt, sehr erfreut." Sie reichte ihm die Hand, die er mit sanftem Druck umschloss. Sein Daumen strich kaum merklich über ihr Handgelenk. Ein Schauer lief ihr über den Arm. Einen Moment betrachtete er sie mit erhobenen Augenbrauen. Schließlich sagte er: "Sie können mir bedenkenlos Ihren richtigen Namen nennen."

Sie schnappte nach Luft. Er hatte einen wunden Punkt getroffen. "Das ist mein richtiger Name", stieß sie hervor.

In Kunstkreisen schien es offenbar absurd, einen Allerweltsnamen wie den ihren zu tragen. Kunstexperten hatten seltene, klangvolle Namen. Schmidt hießen Handwerker, Sachbearbeiter, allenfalls Lehrer.

"Es tut mir leid", entschuldigte er sich sofort. Doch er konnte sich ein Schmunzeln nicht ganz verkneifen.

Eine unangenehme Pause entstand. Lisa nippte verärgert an ihrem Sekt.

"Würden Sie mir die Freude machen ..." - er hielt kurz inne - "und mich durch die Ausstellung führen?"

Sie beäugte ihn misstrauisch. "Warum?"

"Sie könnten mein Wissen über Kunst mehren."

"Sind Sie Sammler?"

"Auch, aber vor allem Liebhaber", antwortete er vieldeutig.

"Nun gut, wenn Sie mögen", seufzte sie. Zumindest auf diesem Gebiet fühlte sie sich sicher.

Gemeinsam schlenderten sie von Bild zu Bild. Lisa sprach über den Maler und seine künstlerischen Ambitionen. Sie erläuterte Thematik, Komposition sowie Farbgebung, und Marc von Alnor hörte aufmerksam zu. Sie waren in ein intensives Gespräch vertieft, als der Galerist zu ihnen trat und sie zu einem abschließenden Schlummertrunk in ein benachbartes Lokal einlud. Da erst bemerkten sie, dass sich die Galerie fast vollständig geleert hatte. An jedem anderen Abend wäre Lisa, ohne zu zögern, mitgegangen, schließlich kannte sie den Galeristen seit Jahren und besuchte regelmäßig seine Ausstellungen. Doch an diesem?

Sie sahen sich fragend

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