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MATTHEW CORBETT und die Jagd nach Mister Slaughter Roman von McCammon, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2019
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
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MATTHEW CORBETT und die Jagd nach Mister Slaughter

MISTER SLAUGHTER ist eine rasant abenteuerliche Verbrecherjagd vor historischem Hintergrund, die an Thomas Harris' Hannibal Lector und ein wenig an Sweeney Todd erinnert. [Elitist Book Reviews]

Inhalt:

In Robert McCammons meisterhaftem dritten Teil der historischen Thriller-Reihe um Matthew Corbett erweckt er erneut die Kolonialwelt Amerikas zu schillerndem Leben.
Matthew, der mittlerweile als 'Problemlöser' für die New Yorker Zweigstelle der Londoner Herrald-Vertretung arbeitet, erhält einen ungewöhnlichen und gefährlichen Auftrag: Zusammen mit seinem Kollegen Hudson Greathouse soll er den berüchtigten Massenmörder Tyranthus Slaughter von einem Gefängnis in der Nähe Philadelphias zum New Yorker Hafen eskortieren. Auf dem Weg dorthin macht Slaughter seinen Wächtern jedoch ein überraschendes und äußerst verlockendes Angebot - mit tragischen Folgen ...

Mister Slaughter ist nicht nur die bis ins kleinste Detail fein ausgearbeitete Darstellung einer noch jungen Nation, sondern auch das zeitlose Porträt eines äußerst gewalttätigen Serienmörders, der seinen Häschern immer einen Schritt voraus ist.

Robert McCammon ist der Autor der New York Times Bestseller Boy's Life und Gone South, sowie zahlreicher anderer von Kritikern hochgelobter Romane. Mehrere Millionen Exemplare seiner Bücher befinden sich im Umlauf. Robert McCammon ist für sein Lebenswerk mit dem Bram Stoker Lifetime Achievement Award ausgezeichnet worden und hat außerdem den Grand Master Award der World Horror Convention und den World Fantasy Award erhalten.
Er lebt in Alabama.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 546
    Erscheinungsdatum: 30.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958354050
    Verlag: Luzifer Verlag
    Serie: Matthew Corbett 5
    Originaltitel: Mister Slaughter
    Größe: 922 kBytes
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MATTHEW CORBETT und die Jagd nach Mister Slaughter

Kapitel 2

Mit Verstand oder ohne - Greathouses Augen glitzerten und in seiner Stimme schwang Stolz mit, als er sich an den Sklaven wandte: "Aber hallo! Wenn du nicht ehrbar aussiehst!"

Ob Zed das Lob verstand, wusste niemand. Der Sklave blieb mit dem Rücken an die Tür gedrückt stehen. Seine breiten Schultern waren leicht gebeugt, als fürchtete er, den seltenen Frieden in der Schänke aus dem Gleichgewicht zu bringen. Der Blick seiner schwarzen, unergründlichen Augen wanderte von Greathouse zu den anderen Gästen und dann wieder zu Greathouse. Auf Matthew wirkte er fast flehend. Zed wollte genauso wenig hier sein, wie er willkommen war.

"Das ist der Neger vom Leichenbeschauer!", kreischte die Schlampe. "Ich hab gesehen, wie der 'n toten Mann getragen hat, als wär der ein Sack Federn!"

Das war nicht übertrieben. Zu Zeds Aufgaben unter Ashton McCaggers gehörte der Abtransport Toter von der Straße. Matthew hatte die ungeheure Kraft des Sklaven im Kühlzimmer des Rathauskellers im Einsatz gesehen.

Zed war kahlköpfig und massiv gebaut, fast so groß wie Hudson Greathouse, aber mit breiterem Rücken, Schultern und Brustkorb. Ihn anzusehen war, als werfe man einen Blick auf die mysteriöse Kraft des Schwarzen Kontinents. Er war so schwarz, dass seine Haut im gelben Lampenlicht bläulich zu schimmern schien. Seine Wangen, Stirn und Kinn waren von den Tätowierungsnarben seines Stammes bedeckt, in die ein Z, E und D eingeschnitten worden waren - die Buchstaben, nach denen McCaggers ihn benannt hatte. Der Leichenbeschauer hatte ihm ein paar rudimentäre Brocken Englisch beigebracht, damit er seine Arbeit ausführen konnte. Das Reden konnte er ihm allerdings nicht lehren, denn Zeds Zunge war bereits herausgeschnitten gewesen, bevor das Sklavenschiff New York erreicht hatte.

Skelly dagegen hatte seine Zunge noch und grölte wie aus tiefstem Höllenschlund: "Schafft den Neger raus!"

"Das ist gegen das Gesetz, dass der hier reinkommt!", schrie Baiter, kaum dass Skellys Stimme nicht mehr die Sägespäne von den Dachsparren rüttelte. Sein rotgeflecktes Gesicht war von selbstgerechter Wut verzerrt, als hätte ihn jemand beleidigt. "Schafft ihn raus oder wir schmeißen ihn raus! Was, Bonehead?"

"Das Gesetz? Gegen welches Gesetz? Ich bin hier der Wachtmeister, Herrgott noch mal!" Nack hatte sich wieder gerührt, aber in seiner Verfassung war es vom sich Rühren bis zum Aufstehen noch ein langer Weg.

Bonehead hatte auf die Drohung, die sein Kamerad gerade von sich gegeben hatte, nicht reagiert. Matthew schien es, als würde Bonehead die massive Statur des Neuankömmlings beäugen, und Bonehead war kein Holzkopf, der seinen Schädel an derartigen Muskeln ramponieren wollte. Allerdings war auch er ein Mann, und wie viele Männer wurde auch er umso streitsüchtiger, je tiefer der Pegel in seinem Trinkbecher sank. Bonehead trank einen mächtigen Schluck flüssigen Mutes und sagte, wenn auch eher in seinen Becher hinein: "Stimmt, verdammt noch mal!"

"Ach, Gentlemen, nehmt doch Vernunft an!" Greathouse hob die Hände und Matthew sah die zahlreichen kleinen Narben und Knötchen auf den viel benutzten Knöcheln des Mannes. "Und Ihr, Sir", wandte er sich an Baiter, "werdet doch nicht im Ernst jeden Erlass respektieren, den Lord Cornbury unter seinem Kleid hervorzieht?"

"Ich sagte ", ertönte die Stimme des Wirts, die jetzt weniger nach Bullfrosch, sondern mehr nach dem Klicken einer soeben gespannten Pistole klang, "schafft mir das Vieh aus den Augen!"

"Und weg von unsern Nasen", fügte einer der Gentlemen hinten im Schankraum hinzu, womit Matthew wusste, dass ihnen in diesem Wirtshaus keine einzige Person wohlgesonnen war.

"Na gut." Greathouse zuckte mit den Schultern, als wäre alles zur Zufriedenheit geregelt. "Dann nur einen guten Tropfen für ihn und wir gehen wieder."

"Der kann meine Pisse trinken, bevor ich de

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