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MEG - Höllenschlund Roman von Alten, Steve (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.07.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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MEG - Höllenschlund

Die Fortsetzung des Blockbusters MEG
Sein Appetit ist gewaltig, seine Zähne sind messerscharf. Wenn er einmal Blut gerochen hat, ist er nicht mehr zu bremsen ... Ein prähistorischer gigantischer Hai bricht aus einer künstlichen Lagune aus und versetzt die Bevölkerung entlang der kalifornischen Küste in Angst und Schrecken. Kann der Tiefseetaucher Jonas Taylor die Meeresbestie stoppen?

Steve Alten wurde in Philadelphia geboren. Der Sportmediziner und Hobby-Paläontologe wurde mit seinem Debütroman "Meg - Die Angst aus der Tiefe" und der Fortsetung Höllenschlund - MEG 2" praktisch über Nacht zum internationalen Bestsellerautor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 09.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641230005
    Verlag: Heyne
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MEG - Höllenschlund

DER DRUCK DER TIEFE

Marianengraben
12 Grad nördlicher Breite
144 Grad östlicher Länge
22. März 2001

Barry Leace, Tiefseepilot der U S -Navy außer Dienst, wischte sich den Schweiß von den Handflächen, während er den Tiefenmesser der Proteus beobachtete. 10 582 Meter. Mehr als zehn Kilometer Ozean über dem Kopf, und draußen ein Druck von 1100 Bar.

Hör bloß auf, daran zu denken ...

Leace ließ den Blick durch die enge Kabine des Vier-Mann-Tauchbootes schweifen. Reihen von Computermonitoren, elektronische Geräte und ein verwirrender Kabeldschungel füllten die druckgeschützte Hülle. Der wasserdichte Sarg bot kaum genug Platz für seine Mannschaft.

Unter dem Steuerpult starrten Teamchef Ellis Richards und seine Assistentin Linda Heron durch winzige Fenster im Boden des Bugs.

"Siehst du die Tiere mit der pelzigen grünen Haut?", fragte Linda. "Das sind Pompejiwürmer, die in Temperaturen zwischen 20 und 80 Grad Celsius überleben können. Die Hydrothermalquellen liefern Schwefel, von dem Bakterien leben, und die werden von Röhrenwürmern verdaut ..."

"Linda ..."

"... die wiederum als Nahrungsquelle für eine ganze Reihe seltsam aussehender Lebewesen dienen."

"Linda, Schluss mit der verdammten Biologiestunde", sagte Richards.

"Tut mir leid." Verlegen wandte sich die Heine-Geologin wieder ihrem Fenster zu. Sie legte die Hände an die Augen, um das störende Licht abzuschirmen.

Khali Habash, das vierte Besatzungsmitglied, sah von seiner Kontrolltafel auf Linda hinab und grinste vor sich hin. Das Mädchen redete gern, besonders wenn es nervös war; eine Eigenschaft, die der vermeintliche Araber nie auszunutzen vergaß.

Habashs wirklicher Name war Arie Levy. Er war als Jude in Syrien geboren und aufgewachsen. Vor fast zehn Jahren war Arie vom israelischen Geheimdienst Mossad rekrutiert worden und hatte seither ein Doppelleben geführt. Die halbe Zeit verbrachte er in Israel bei seiner Frau und seinen drei Kindern, sonst reiste er in der arabischen Welt und in Russland umher, wobei er sich als Plasmaphysiker ausgab. Es hatte vier Jahre harter Arbeit bedurft, um sich in Benedict Singers Organisation einzuschleichen, aber schließlich hatte es geklappt. Und nun war er zehn Kilometer unter dem Wasserspiegel des Pazifiks, um den Geheimnissen nachzuspüren, die das Schicksal der Menschheit für immer verändern konnten.

Levy sah auf die Außentemperaturanzeige. "He, Linda, kannst du dir vorstellen, dass das Wasser 78 Grad hat?"

Die junge Frau blickte auf. "Unglaublich, nicht? Wir nennen das hydrothermale Rauchfahnen. Das heißt, mineralhaltiges Wasser, das aus den Black Smokers austritt, hat eine Temperatur von 700 Grad. Beim Aufstieg erwärmt es eine Säule aus eiskaltem Meerwasser, bis deren Auftrieb ungefähr 360 Meter über dem Grund des Grabens eine Ruhelage erreicht. Meeresströmungen breiten die Fahne waagrecht aus. Eine schwebende Rußschicht aus Mineralien bildet eine isolierende Decke, die die tropische Wasserschicht über dem Grund der Schlucht schützt."

"Und diese Schicht kühlt nie ab?"

"Nie. Die Hydrothermalquellen werden als 'chronisch' bezeichnet. Sie sind schon seit der Kreidezeit aktiv."

Ellis Richards sah auf seine Uhr. Als Teamchef des Projekts machte er sich ständig Sorgen, hinter den Zeitplan zurückzufallen. "Mensch, jetzt sind wir schon drei Stunden hier, und es sieht aus, als wären wir kaum vorwärtsgekommen. Linda, liegt das an mir, oder hat der Pilot keine Ahnung, was er eigentlich tut?"

Barry Leace ignorierte die Frotzelei. Er sah auf sein Sonargerät und fluchte leise vor sich hin. Sie hatten sich zu weit von der Benthos entfernt, die ihrem Auftraggeber GTI - Geo-Tech Industries - als mobiles Tiefseelabo

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