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Messermädchen und andere Stories von Barkawitz, Martin (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Messermädchen

Der Tod kommt online Ein harmloser Möbelverkauf erweist sich als teuflische Falle. Wird Lena ihren perversen Entführern entkommen können? Schneeweißchen und Rosenrot Ein mysteriöser Leichenfund während seines Urlaubs erweist sich für Kommissar Klaas als die größte Herausforderung seines beruflichen und privaten Lebens. Sag endlich die Wahrheit Der Wochenendausflug eines Freundinnen-Trios wird zu einem Horrortrip in die Vergangenheit, als sie sich ihren größten Ängsten stellen müssen. Messermädchen Sie will ein neues Leben beginnen und nie wieder straffällig werden. Doch als Caro die blutige Leiche ihres Chefs findet, tappt sie in eine teuflische Falle. Wird das 'Messermädchen' seine Unschuld beweisen können? Aktuelle Informationen, ein Gratis-E-Book und einen Newsletter gibt es auf der Homepage: Autor-Martin-Barkawitz.de SoKo Hamburg - Ein Fall für Heike Stein: - Tote Unschuld - Musical Mord - Fleetenfahrt ins Jenseits - Reeperbahn Blues - Frauenmord im Freihafen - Blankeneser Mordkomplott - Hotel Oceana, Mord inklusive - Mord maritim - Das Geheimnis des Professors - Hamburger Rache - Eppendorf Mord - Satansmaske - Fleetenkiller - Sperrbezirk - Pik As Mord - Leichenkoje - Brechmann - Hafengesindel - Frauentöter - Killer Hotel - Alster Clown - Inkasso Geier - Mörder Mama

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 99
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743874138
    Verlag: BookRix
    Größe: 920 kBytes
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Messermädchen

Der Tod kommt online

Von Elke Hagedorn

"Super!", freut sich Lena. "Schon wieder ein Teil verkauft. Das fängt ja richtig an Spaß zu machen." Seit Ihrem Umzug von Hannover nach Berlin lebt Lena sichtlich auf.

Vor drei Monaten beendete sie ihre unsägliche Beziehung zu Markus, der sie in den letzten fünf Jahren zwar nicht physisch, dafür aber umso mehr psychisch drangsalierte und ihr damit das Leben zur Hölle machte. Nach einem weiteren schlimmen Streit mit Markus, als er betrunken nach Hause kam und sie übel beschimpfte und drohte, sie ein für alle Mal fertig zu machen, floh Lena Hals über Kopf aus Hannover. Da stand sie nun total verzweifelt abends um zweiundzwanzig Uhr auf dem Hauptbahnhof und wusste nicht so recht wohin. Ihre einzige Idee war nach Berlin zu ihrer Freundin Anna zu fahren. Das war mit Abstand der beste Einfall, den sie seit langem hatte.

Anna nahm Lena nicht nur liebevoll in ihrer Wohnung in Kreuzberg auf, sie half ihr auch noch, die anstehende Auseinandersetzung mit Markus zu überstehen. Mit ihrer Unterstützung gelang es Lena schließlich, die gemeinsame Wohnung mit Markus aufzulösen und ihre Möbel und ihre persönlichen Dinge, die sie bei der überstürzten Abreise aus Hannover zurücklassen musste, nach Berlin zu holen. Ohne Anna hätte sie das nie geschafft. Die schüchterne und zurückhaltende Lena war bereits in der Schule immer das Opfer und wurde jahrelang von ihren Mitschülern gemobbt. Aus dieser Rolle war sie bisher nie herauskommen ist. Nur Annas tatkräftiger Unterstützung war es zu verdanken, dass sie über sich hinauswuchs.

Die ersten Wochen in Berlin waren nicht leicht für Lena. Sie konnte ja schließlich nicht ewig bei Anna wohnen bleiben. Sie brauchte ein neues Zuhause und vor allem einen neuen Job. Als ausgebildete Krankenschwester musste es doch möglich sein, in Berlin einen Job zu finden. Überglücklich konnte sie dann bereits sechs Wochen später einen Arbeitsvertrag in der Kinderklinik im Westend unterschreiben. Sie liebt die Arbeit mit Kindern. Die kleinen Patienten sind viel liebenswerter und dankbarer für eine fürsorgliche Pflege und Betreuung als die erwachsenen Patienten. Lena fühlt sich einfach sicherer und selbstbewusster in diesem Umfeld, wo sie scheinbar nicht so schnell verletzt werden kann.

Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Anna und ihrer Clique bot ihr der befreundete Makler Hannes eine schnuckelige, etwas heruntergekommene zwei Zimmer Wohnung in Berlin Charlottenburg an. "Du musst zwar einiges machen, dafür ist sie aber bezahlbar", sagte Hannes zu Lena. "Das ist nicht so schlimm", antwortete Lena. "Mein Dad hat mich schon als Kind immer mit in Handwerkerarbeiten zu Hause einbezogen. Wenn es sein muss, baue ich so ein Haus ganz allein", schmunzelte sie. In den letzten Wochen hatte Lena nun zusammen mit ihrer Freundin Anna die kleine Wohnung wieder auf Vordermann gebracht. Während dieser Zeit sandte sie dabei wirklich das ein oder andere Stoßgebet zu ihrem pensionierten Vater, der als Handwerker immer ihren geschickten Umgang mit Werkzeugen gefördert hatte. Nachdem sie schließlich noch zusammen mit Anna den Umzug gemeistert und die kleine, heruntergekommene Wohnung sich langsam zu einem kleinen Schmuckstück entwickelt hatte, fielen Lena immer mehr ein paar Möbelstücke ins Auge, die sich nicht so recht integrieren wollten. Selbstredend waren es Stücke, die sie an ihre Zeit mit Markus erinnerten und nun einfach nicht mehr in ihr Lebensbild passten.

"Verkauf die alten Dinger doch über ein Online Portal" schlug Anna vor. "Der Vorteil ist, dass jemand kommt und die Sachen auch noch gegen einen Obolus aus Deiner Wohnung abholt. Das ist doch super.""Gar keine so schlechte Idee", grübelte Lena, "ich habe das zwar noch nie gemacht, aber einen Versuch ist es doch wert." Schnell machten Anna und Lena ein paar Fotos von den ungeliebten Möbeln in der

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