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Miss Daisy und die Entführung der Millionärin Kriminalroman von Dunn, Carola (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2016
  • Verlag: Aufbau-Verlag
eBook (ePUB)
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Miss Daisy und die Entführung der Millionärin

Gefährliche Autopanne in Südengland. Frühsommer in Südengland - der Honourable Phillip Petrie ist mit seinem Sportwagen unterwegs, als plötzlich der Motor knatternd seinen Geist aufgibt. Er wirft einen verzweifelten Blick unter die Kühlerhaube, da hält ein knallroter Superschlitten neben ihm - darin die schönste, blonde Frau, die Phillip jemals gesehen hat. Er beschließt, das Herz seiner engelsgleichen Retterin zu erobern, was gar nicht so leicht ist, denn Gloria ist die Tochter eines amerikanischen Millionärs. Als Gloria entführt wird und ihr Leben auf dem Spiel steht, wendet sich Phillip an seine Freundin Miss Daisy Dalrymple, und ein rasanter Wettlauf mit der Zeit beginnt, bei dem selbst Alec Fletcher von Scotland Yard mächtig ins Schwitzen kommt ... 'Agatha Christie lebt. Seit ihrer Wiederauferstehung lebt sie unter dem Namen Carola Dunn in Oregon.' Die Welt. Carola Dunn wurde in England geboren und lebt heute in Eugene, Oregon. Sie veröffentlichte mehrere historische Romane, bevor sie die "Miss Daisy"-Serie zu schreiben begann. Im Aufbau Taschenbuch sind folgende Titel erhältlich: Miss Daisy und der Tote auf dem Eis Miss Daisy und der Tod im Wintergarten Miss Daisy und die tote Sopranistin Miss Daisy und der Mord im Flying Scotsman Miss Daisy und die Entführung der Millionärin Miss Daisy und der Tote auf dem Wasser Miss Daisy und der tote Professor Miss Daisy und der Mord im Museum Miss Daisy und der Tote auf dem Luxusliner Miss Daisy und der Tote im Chelsea Hotel Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 323
    Erscheinungsdatum: 01.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783841211873
    Verlag: Aufbau-Verlag
    Originaltitel: Damsel in Distress
    Größe: 2214 kBytes
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Miss Daisy und die Entführung der Millionärin

1

Phillip lauschte angestrengt. Ja, da war es wieder, dieses bedrohlich klopfende Geräusch.

Der altersschwache Motor seines Zweisitzers, ein Swift, machte einen teuflischen Krach, während er den eher steilen Hügel hinauffuhr, und jetzt hatte sich ein merkwürdiges Quietschen und Klappern aus dem Chassis und dem Motor hinzugesellt. Schließlich stellte er das alte Gefährt ja auch auf gewaltige Proben. Für jedes frisch geölte Teil, jede neu angezogene Schraube löste sich anderswo die nächste. Aber dieses Klopfen war neu, anders, und verflixt beunruhigend.

Als er sicher über den Gipfel der Surrey Downs gelangt war, bog er von der Landstraße in eine gerade auftauchende Einfahrt ein. Über das Tor mit den fünf Metallstreben hinweg schaute ihn eine Kuh an und muhte.

"Vor der Melkzeit bin ich schon lange wieder weg", versicherte er ihr und sprang aus dem Wagen.

Phillip zog sein Jackett aus, warf es auf den Sitz und krempelte die Ärmel hoch, um dann die Motorhaube aufzustellen. Während er in deren ölige Tiefen schaute, hörte er einen gut gepflegten Motor auf der Straße heranschnurren. Er drehte sich um und sah einen scharlachroten Aston Martin an sich vorbeisausen, dann bremsen, rückwärts fahren und neben ihm halten.

"Hallo! Liegengeblieben?" fragte das Mädchen am Steuer und schlug den Staubschleier von ihrem Hut zurück, so daß ein hübsches, von blonden Locken umspieltes Gesicht zum Vorschein kam. "Kann ich Sie irgendwohin mitnehmen?"

"Vielen Dank, aber eine richtige Panne ist es eigentlich nicht."

"Ach so." Das amerikanische Mädchen - Phillip war überzeugt, daß sie Amerikanerin sein mußte - schaute den Swift fragend an. "Aber die Kapuze ist doch auf!"

"Kapuze?" Er blickte das Verdeck an, das er an diesem milden, trockenen Frühlingstag zurückgelegt hatte. Ach so, sie war ja Amerikanerin und meinte mit "Kapuze" wahrscheinlich seine hochgestellte Motorhaube. "Ach so, Sie meinen die Kühlerhaube? Irgendwas im Motor klopft", erklärte er, "aber wenn ich es nicht schaffe, die Sache in ein paar Minuten Bosselei mit meinen eigenen Werkzeugen zu beheben, dann fahre ich zur nächsten Werkstatt und leihe mir von denen Werkzeug aus."

"Sie reparieren Ihr Automobil selbst? Jui, Sie müssen aber schlau sein."

"Na ja, da ist doch nichts Großes dabei", sagte Phillip bescheiden. Bei näherer Betrachtung waren die Locken dieses Mädchens aus Gold und nicht nur blond, und sie hatte das hübscheste Gesicht, das er seit Jahren gesehen hatte. Jedenfalls nicht mit Puder und Farbe zugekleistert, wie es die Mädchen sonst dieser Tage hatten. "Es macht mir Spaß, an Autos herumzuschrauben", fügte er hinzu und war froh, daß er noch nicht unter das Auto gekrochen war und jetzt mit ölverschmiertem Gesicht dastand. "Ich wünschte nur, ich hätte mehr Zeit dafür."

"Ich wollte das auch schon immer mal probieren." Das war ja ein Mädchen, wie man es sonst in einer Million nicht fand! "Aber Poppa läßt mich nicht. Er meint, das wär nicht damenhaft. Hat sich unheimlich drauf versteift, daß ich mich wie eine Dame benehmen soll, mein Poppa. Es hat Jahre gebraucht, bis ich ihn so weit hatte, daß ich überhaupt mal Auto fahren darf. Aber mittlerweile teste ich die Automobile für ihn. Fahre herum, um zu sehen, wie sie sich für einen normalen Fahrer anfühlen."

"Und das machen Sie gerade mit diesem Traumschlitten? Von denen sind nicht gerade viele unterwegs."

"Es fährt sich großartig. Poppa überlegt, ein paar Dollar in die Firma reinzuschießen, damit die noch mehr davon produzieren kann. Deswegen sind wir in England, schauen uns nach vielversprechenden Automobilherstellern um, in die Poppa investieren könnte. Sie haben wohl schon geraten, daß ich keine Engländerin bin?" fragte sie bedauernd.

"Ich finde Ihren Akzent einfach hinreißend."

"Ehrlich und ungelogen? Dabei wollte ich doch wie eine feine englische Dame reden lernen. Ich finde England einfach herrlich, diese sü

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