text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mit einem Mord fing alles an von Stahnke, Kurt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.09.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mit einem Mord fing alles an

Hätte der tote Michael gewusst, wie sich seine Entdeckung entwickeln würde, hätte er sich abwartend verhaltend. Zwar wurde durch ihn eine Unterschlagung entdeckt, aber sicherlich rechtfertigte das nicht seinen Tod.

Ausbildungen zum : Koch, Kunststoffwerker GFK, Qualitätsprüfer, Feinmechaniker Fam.-Stand : Verheiratet Beruf: Rentner, Schon vor Jahren habe ich mich künstlerisch betätigt. Musik - Gitarre und Keyboard Malerei - Einige regionale Ausstellungen Schrifttum : 1. Buch: Zwischen Jugend und Alter 2. Buch: Begegnungen eines Wanderers 3. Erinnerungen, Zusammenfassung der Bücher 1 u. 2. biografischen Liedertexten, Gedichten und einem Kurzreisebericht Bodensee 4. Bildband - Bilder können die Welt bedeuten - einige Bilder meiner Malkunst - 5. Hyox - Ein Wassermolekül erzählt... Kinderbuch ab 10 Jahren

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 252
    Erscheinungsdatum: 13.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741287947
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 697kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mit einem Mord fing alles an

Unsere Verhörräume sehen übrigens nicht so aus, wie sie ständig in Fernseh-Krimis zu sehen sind. Es sind miteinander verbundene Durchgangszimmer mit einer weiteren Tür zum, an allen Räumen vorbeiführenden, Flur. Eine von beiden Seiten durchsichtige Panzerglasscheibe ermöglicht von aussen einen Einblick auf das innen ablaufende Geschehen. Den berühmten Spiegel, der nur von aussen durchsichtig ist, gibt es nur im Raum für Gegenüberstellungen.

"Wenn sie Recht haben, können sie ja bald wieder gehen. Schauen wir mal", war mein Kollege immer noch freundlich.

Ich nahm Immer die Handschellen ab und wies ihn an, auf dem einzelstehenden Stuhl Platz zu nehmen. Wir setzten uns gegenüber und ich schaltet das Aufzeichnungsgerät ein.

Kollege Armin eröffnete die "Fragestunde":"Sie sind nun also hier, weil wir bei ihrem Freund Michael Köster eine elektronisches Tagebuch gefunden haben. In dem beschuldigt er sie, von ihrem Arbeitgeber Geld unterschlagen zu haben. und es ihm anlasten zu wollen."

"Ach das - da hat Micha etwas total falsch verstanden," versuchte Immer das Thema herunter zu spielen. "Das habe ich schon mit ihm besprochen, und das ist schon längst erledigt." Erstaund hob ich die Augenbrauen und wollte wissen wie er das in so kurzer Zeit geschafft hatte.

"Wieso kurze Zeit? Das war doch vor einigen Wochen!" Immer tat erstaunt. "Also, wenn sie glauben, wir sind hier in der Märchenstunde, kann ich ihnen nur sagen, dass sie uns wohl doch nicht so schnell verlassen werden", der Tonfall meines Kollegen Becker war nun nicht mehr so freundlich wie zu Beginn.

Bevor Immer etwas dazu sagen konnte, klärte ich ihn darüber auf, dass wir den Aufzeichnungen des Toten genaue Daten zu ordnen konnten. Danach konnte es nicht stimmen, was er uns da aufzutischen versuchte.

"Es wurde ihnen vorhin bei der Festnahme erklärt, dass gegen sie nicht wegen Veruntreuung oder Unteschlagung ermittelt wird, sondern wegen Mordes. Sie haben einen sehr trifftiges Motiv", machte ich ihm, nun ebenfalls mit ernstem Ton, seine Lage klar. "Wenn sich Herr Köster keine Aufzeichnungen gemacht hätte, wären wir unter Umständen nie auf sie gekommen. Wie sieht s denn mit einem Alibi für die Tatzeit aus? Letzte Woche Donnerstag nachmittags von sechzehn bis zwanzig Uhr?", wollte ich nun wissen.

Immer war bei meinen letzten Worten zwar in sich zusammen gesunken, er wollte uns aber keine weitern Fragen beantworten.

Da wir uns ab diesem Zeitpunkt mit der Befragung immer im Kreis gedreht hatten und keinen Schritt weiter gekommen waren, hatten wir frustriert am späten Nachmittag damit aufgehört und Immer in die U-Haft überstellt.

Wir konnten somit fast pünktlich Feierabend machen und zu unseren auf uns wartenden Frauen heimkehren.

So trafen mein Kollege Becker und ich uns am Donnerstagmorgen um acht Uhr wieder im Büro. Ich war einige Minuten vor ihm angekommen. Da ich bei seinem eintreten mit dem Rücken zur Tür stand, bemerkte ich ihn erst, als er ein fröhliches "Guten Morgen, lieber Kollege", in den Raum rief.

"Holladibolla, was ist den mit dir heute los? Wohl ne tolle Nacht gehabt?", wollte ich von ihm wissen. Armis grinste über das ganze Gesicht und meinte nur vielsagend: "Ein Gentleman genießt und schweigt." Dabei musste ich an meine früheren, "wilden" Jahre denken. So kam nur ein "Ach ja", über meine Lippen.

"Dann laß uns mal wieder dem Ernst des Lebens zuwenden", begann ich unseren Arbeitstag.

Wir machten uns auf, um noch pünktlich zur Kommisariatsitzung zu kommen.

Nach unserem kurzen Raport und einige, für uns unwichtigen, Informationen waren wir bald wieder zurück in unserem Büro.

So konnten wir uns wieder unserem Fall widmen. Ich bat Armin: "Rufst

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen