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Mit tödlicher Absicht Zwei E-Book Only Kurzkrimis mit DS Logan McRae und DI Steel von MacBride, Stuart (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.05.2014
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Mit tödlicher Absicht

Zwei brillante E-Book Only Kurzgeschichten des britischen Bestsellerautors Stuart MacBride mit DS Logan McRae und seiner Vorgesetzten DI Steel.
'Jede Menge Asche': Warum ist DI Steel noch schlechter gelaunt als sonst? Liegt es an Weihnachten? Oder daran, dass an der Vermisstenanzeige, die sie bearbeiten soll, etwas faul ist? Oder weil ihr jemand ein halbes Vermögen hinterlassen hat?
'Stramash - Showdown auf Jura': DS Logan McRae wird von DI Steel auf die schottische Insel Jura zitiert, doch als er übermüdet und seekrank schließlich eintrifft, fehlt von seiner Vorgesetzten jede Spur. Dafür findet sich Logan mitten in einem Albtraum aus tot geglaubten Gangstern, wilden Schießereien und winzigen Booten wieder ...

Stuart MacBride hatte bereits in einigen Berufen gearbeitet, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. "Die dunklen Wasser von Aberdeen", sein erster Roman mit dem Ermittler Logan McRae, sorgte in Großbritannien sofort für Furore und wurde als bestes Krimidebüt des Jahres mit dem Barry Award ausgezeichnet. Seither ist die Serie mit Schauplatz Aberdeen aus den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken und erhielt als beliebteste Spannungsreihe den renommierten Leserpreis Dagger in the Library. Mit dem Roman "Das dreizehnte Opfer" begann Stuart MacBride eine zweite Thrillerserie, in deren Mittelpunkt der Ermittler DC Ash Henderson steht. Stuart MacBride lebt mit seiner Frau im Nordosten Schottlands.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 19.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641134655
    Verlag: Goldmann
    Größe: 1147kBytes
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Mit tödlicher Absicht

"Verdammter Mist." Logan spähte durch die regennasse Scheibe des Kabuffs von der Größe eines Buswartehäuschens an der Seite des Fahrzeugdecks, das hochtrabend als "Passagierlounge" bezeichnet wurde. Es bot gerade genug Platz für Logan, seinen Rollkoffer und einen Stapel Gemüsekisten, deren Papieretiketten vom Dauerregen aufgequollen waren und abblätterten.

Der Hafen sah aus, als wäre er aus einem Steinbruch herausgeschlagen worden: eine Schüssel aus schiefergrauem Fels, in der ein paar verbeulte Pick-ups herumstanden und sich zum Schutz vor der Kälte aneinanderzuschmiegen schienen. Von einem MX -5 war weit und breit nichts zu sehen.

Typisch.

Die winzige Fähre zitterte und ratterte, machte einen Satz und rummste gegen die Slipanlage aus Beton. Ein neuerlicher Schwall eisigen Wassers prasselte gegen das Glas.

Sie hatte sich verspätet.

"Verdammt, du hast es versprochen !"

Die Rampe senkte sich ächzend herab, und ein triefnasses Männchen in einer Warnweste winkte dem rostfleckigen blauen Transit, der den größten Teil des Fahrzeugdecks einnahm. Der Motor sprang stotternd an, und der Wagen rollte im Schritttempo vorwärts.

Logan streckte den Daumen raus und lächelte den Fahrer an ... Der Mann kam ihm bekannt vor. Das war doch gut, oder nicht? Das machte es wahrscheinlicher, dass er Logan mitnehmen würde. Aber der blöde Arsch sah ihn nicht mal an, sondern fuhr einfach von der Port-Askaig-Fähre herunter und verschwand in den Weiten der Insel Jura.

Logan zerrte den Handgriff des Rollkoffers heraus. "Danke, Kumpel. Wirklich sehr freundlich!" Und stapfte durch den Regen davon.

Der Minibus rumpelte noch einmal über ein Minenfeld aus Schlaglöchern, fuhr auf das Gras neben der Schotterstraße und blieb mit laufendem Motor stehen.

"Da wären wir: Inverlussa." Der Fahrer hustete und spähte durch die Frontscheibe zwischen den quietschenden Scheibenwischern hindurch.

"Sind Sie sicher?"

Nein. Nicht im Entferntesten.

Das Meer war eine wogende Masse granitfarbenen Wassers, auf dem die weiße Gischt im Wind wie Feuerwerk sprühte. Ein schmaler Bogen gelbbraunen Sands trennte die schäumenden Wogen vom Land. Jenseits einer Brücke über einen Bach kauerte ein kleines Häuschen, dahinter erhoben sich die dunkel glänzenden Berge.

Der Minibus schaukelte und pfiff mit jeder orkanartigen Sturmbö.

Auf dem Grasstreifen oberhalb des Strands stand ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen. Auf dem einen saß eine Gestalt und blickte aufs Meer hinaus, in eine dicke rote Daunenjacke gehüllt, eine blaue Pudelmütze tief über die Ohren gezogen, um den Hals einen gelben Pu-der-Bär-Schal, der hinter ihr im Wind flatterte.

Logan zerrte seinen Rollkoffer hinaus in den Sturm und schleppte ihn durch das nasse Gras auf den Tisch zu. Der Regen hatte etwas nachgelassen, doch noch immer peitschte der Wind nadelspitze Tröpfchen vor sich her, und in der Luft lag der typische Salz- und Eisengeruch der See, vermischt mit dem fauligen Jodgestank des angeschwemmten Tangs.

Mann, war das kalt. Seine Hose war schon ganz durchnässt, und er fror so sehr an den Beinen, dass es wehtat.

Er blieb vor dem Tisch stehen und baute sich vor der treulosen Tomate auf, die dafür verantwortlich war.

DI Steel schniefte. "Wurde aber auch Zeit, dass du aufkreuzt." Von ihrem Gesicht waren nur Augen und Nase zu sehen, die untere Hälfte war vom Schal verhüllt. Krähenfüße um die zusammengekniffenen Augen, graue Strähnen, die unter der Wollmütze hervorschauten. "Pflanz dich."

Logan starrte auf sie hinunter und intonierte mit kratziger Raucherstimme: "'Keine Sorge, Laz, ich hol dich am Fährterminal ab.'"

Sie zuckte mit den Achseln. "Da ist aber jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden."

"Mit dem falschen ...? Ich musste letzte Nacht im Auto pennen!"

Eine Gestalt in knallorangef

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