text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mitten ins Herz Ein Stephanie-Plum-Roman 7 von Evanovich, Janet (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.10.2010
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mitten ins Herz

Stephanie Plum ist eine Frau, die sich zwischen zwei Männern nicht entscheiden kann, eine verrückte Familie hat und ihren Lebensunterhalt als Kopfgeldjägerin verdient. Diesmal jagt sie Eddie DeChooch, einen in die Jahre gekommenen Gauner, der des Zigarettenschmuggels angeklagt ist - und womöglich einen Mord auf dem Kerbholz hat. Stephanie ruft den mysteriösen Ranger zu Hilfe, der einen ganz besonderen Preis für seine Dienste verlangt: eine Nacht mit Stephanie...

Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 25.10.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641050979
    Verlag: Goldmann
    Serie: Stephanie Plum Bd.7
    Originaltitel: Seven up
    Größe: 489kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mitten ins Herz

1 Mir schwante nichts Gutes, als Vinnie mich in sein Arbeitszimmer rief. Vinnie ist mein Chef und mein Vetter. Auf irgendeiner Klotür habe ich mal den Spruch gelesen: Vinnie rammelt wie ein Frettchen. Erst wusste ich nicht recht, wie das gemeint sein sollte, aber jetzt erscheint es mir einleuchtend, da Vinnie auch wie ein Frettchen aussieht. Der rubinrote Ring, der an einem Finger steckte, erinnerte mich an die billigen Blechjuwelen, die man auf der Kirmes an Spielautomaten gewinnen kann. Vinnie trug ein schwarzes Hemd und eine schwarze Krawatte, das schüttere schwarze Haar war pomadisiert und nach hinten gekämmt, in der Manier der Spielbankbosse in den alten Gangsterfilmen, und sein Gesichtsausdruck sagte klar und deutlich: nicht zufrieden. Ich sah ihn über den Schreibtisch hinweg an und versuchte, keine Miene zu verziehen. "Was ist denn jetzt schon wieder?" "Ich habe Arbeit für dich", sagte Vinnie. "Eddie DeChooch, dieser Schweinehund, wird vermisst. Spür ihn auf und schaff mir den Flacharsch hierher. Der Kerl hat sich mit einer Lastwagenladung Schmuggelzigaretten aus Virginia erwischen lassen, und jetzt hat er seinen Gerichtstermin versäumt." Ich verdrehte die Augen so weit nach oben Richtung Schädeldecke, dass ich meine Haarwurzeln sehen konnte. "Ich laufe doch nicht hinter Eddie DeChooch her. Der Mann ist alt, er bringt Menschen um, und er geht mit meiner Oma aus." "Eddie DeChooch bringt kaum noch Menschen um", beruhigte mich Vinnie. "Er hat den grauen Star. Bei seinem letzten Versuch, jemanden zu töten, hat er ein ganzes Magazin in ein Bügelbrett verschossen." Vinnie betreibt eine Kautionsagentur in Trenton, New Jersey. Vincent Plum, Kautionsmakler. Wird jemand eines Verbrechens angeklagt, hinterlegt Vinnie vor Gericht eine Barkaution; das Gericht setzt den Angeklagten bis zum Prozesstermin auf freien Fuß, und Vinnie kann nur hoffen, dass sein Schützling zum Gerichtstermin auch wieder erscheint. Sollte der Angeklagte sich dazu entschließen, auf das Vergnügen eines Gerichtsprozesses zu verzichten, ist Vinnie sein Geld los, es sei denn, ich spüre den Vermissten auf und führe ihn wieder der Justiz zu. Ich bin Stephanie Plum, Kautionsdetektivin, sprich: Kopfgeldjägerin. Ich hatte den Job damals angenommen, weil die Zeiten schlecht waren und nicht einmal die Tatsache, dass ich mit meiner Examensnote zu den oberen achtundneunzig Prozent meines College-Jahrgangs gehörte, mir zu einer besseren Position verhalf. Die wirtschaftliche Lage hat sich seitdem verbessert, und eigentlich gibt es keinen vernünftigen Grund, warum ich immer noch hinter den Bösen herrenne, außer dass es meine Mutter aufregt und ich bei der Arbeit keine Strumpfhose tragen muss. "Lieber würde ich den Job Ranger übertragen, aber der ist außer Landes", sagte Vinnie. "Bleibst nur noch du übrig." Ranger ist eine Art Söldner, der gelegentlich auch als Kopfgeldjäger tätig ist. Er ist ein Profi, bei allem, was er anfasst. Er kann einem Angst machen. "Was hat Ranger denn außer Landes zu tun? Was heißt überhaupt 'außer Landes'? Asien? Amerika? Miami?" "Er nimmt in Puerto Rico eine Verhaftung für mich vor." Vinnie schob mir einen Schnellhefter hin. "Hier ist die Kautionsvereinbarung für DeChooch und eine Festnahmebefugnis. DeChooch hat mich Fünfzigtausend gekostet, für dich kommen also fünftausend dabei rum. Fahr rüber zu DeChooch und find heraus, warum er gestern nicht zur Anhörung vor Gericht erschienen ist. Connie hat bei ihm zu Hause angerufen, aber es ist keiner rangegangen. Scheiße, vielleicht liegt er tot in seiner Küche! Ein Rendezvous mit deiner Oma hat schon so manchen umgehauen." Vinnies Büro ist in der Hamilton Avenue, was auf den ersten Blick keine Topadresse für eine Kautionsagentur ist. Die meisten Agenturen befinden sich gegenüber vom Gefängnis. Der Unterschied besteht darin, dass viele Personen, für die Vinnie eine Kaution stel

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen