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Mops Maple Kriminalroman von Martini, Christiane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.06.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Mops Maple

Manchmal muss ein Hund tun, was ein Hund tun muss: Entdecken Sie 'Mops Maple' von Christiane Martini jetzt als eBook. Mops Gustavo läuft, so schnell ihn seine kurzen Mopsbeinchen tragen. Er ist gerade Zeuge eines schrecklichen Verbrechens geworden: Sein Frauchen wurde niedergeschlagen. Doch zum Glück begegnet er Mops Maple, der schlauesten Spürnase, seit es ermittelnde Hunde gibt. Ihr Herrchen ist Kriminalbeamter und sie ist ihm immer gerne bei der Aufklärung seiner Fälle behilflich - besonders wenn ein anderer Mops Opfer einer solchen Gräueltat wurde. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Mops Maple' von Christiane Martini. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Christiane Martini, geboren 1967 in Frankfurt am Main, ist Diplom-Musiklehrerin und Absolventin des Konzertexamens. Sie leitet ihre eigene Musikschule 'CasaMusica' und ist Dozentin für Blockflöte, Querflöte und Klavier. Neben eigenen Kompositionen hat sie auch zahlreiche musikalische Lehrwerke verfasst. Christiane Martini ist nicht nur Musikerin, sondern als Autorin in verschiedenen Genres zu Hause. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Frankfurt und wurde von ihrer Heimatstadt Dreieich mit einem kulturellen Förderpreis für Musik und einem Stipendium ausgezeichnet. Christiane Martini veröffentlichte bei dotbooks bereits ihre Romane 'Mops Maple' und 'Saitensprung mit Kontrabass', den historischen Roman 'Die Meisterin aus Mittenwald', die Katzenkrimis um Kater Caruso sowie die heiteren Kriminalromane 'Tote Oma mit Schuss', 'Tote Oma auf Eis', 'Tote Oma im Weihnachtsfieber' und 'Tote Oma Ahoi!'. 'Tote Oma mit Schuss' ist zudem Teil des Sammelbands 'Morden im Norden - Vier Krimis in einem eBook'. Die Reihe um den schlauen Kater Caruso und seine Katzenbande umfasst die folgenden Bände: 'Meisterdetektiv auf leisen Pfoten - Carusos erster Fall' 'Venezianischer Mord - Carusos zweiter Fall' 'Die venezianische Schachspielerin - Carusos dritter Fall' 'Schatten über der Serenissima - Carusos vierter Fall' Alle vier Fälle sind auch im Sammelband erhältlich: 'Mord in der Lagunenstadt - Kater Caruso ermittelt in Venedig'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 137
    Erscheinungsdatum: 29.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958242296
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 248kBytes
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Mops Maple

Kapitel 1

Gustavo rannte so schnell davon, wie es seine kleinen Mopsbeine zuließen. Es war schon ziemlich finster und nur die schwach beleuchteten Straßenlaternen Hamburgs beschienen die Gassen und Wege.

"Nichts wie fort von hier", wimmerte er verzweifelt vor sich hin.

Fort von dem schrecklichen Menschen, der vor wenigen Minuten sein Frauchen, Lisa Martinelli, niedergeschlagen hatte.

Gustavo war auf dem Weg zum Hafen. Eigentlich hatte er sich vorgenommen, schnurstracks ins Wasser zu springen und abzutauchen, damit er die schrecklichen Bilder des Überfalls nicht mehr vor Augen haben musste. Allerdings wurde sein Lauf immer langsamer, je näher er dem Hafen kam. In seinem Innersten schämte er sich zutiefst, denn er hatte seinem Frauchen nicht beigestanden. Er hatte noch nicht einmal geknurrt, obwohl ihn Lisa Martinelli bestens darauf abgerichtet hatte.

Sie mochte nämlich sein Gebelle nicht. Es würde sie an die Stimme eines Kastraten erinnern und an Koloraturbellen angrenzen, meinte sie häufig. Diese Stimmlagen konnte sie nicht ausstehen, obwohl sie im Stillen eigentlich sehr begeistert von hohen Stimmen war.

Signora Martinelli war nämlich einst eine sehr gefragte und erfolgreiche Opernsängerin gewesen, doch ihr Traum, einmal die Partie der "Königin der Nacht" singen zu dürfen, hatte sich nie erfüllt. Gustavo wusste auch, warum. Denn manchmal stellte sich die Martinelli vor den Spiegel und trällerte diese Partie mit solcher Emphase, dass man befürchten musste, der Spiegel würde zerspringen. Die Partie war einfach viel zu hoch für ihre Stimme und die Töne klangen krächzend und ohne jeden Glanz.

Wenn die Martinelli diese Partie sang, war sie meist in einem schwermütigen Zustand. Dann schlich sie zuvor durch die Wohnung, strich über die Sessellehnen, lachte leicht hysterisch vor sich hin und landete dann singend vor dem Spiegel. Mit weit geöffneten Armen und aufgerissenem Mund meinte sie dann, auf einer der großen Bühnen Europas als "Königin der Nacht" zu stehen. Gustavo zog sich in diesen Momenten zurück und kroch unter das Sofa. Von dort aus war das Krächzen gedämpfter und besser zu ertragen.

Dennoch schämte sich Gustavo, denn er hätte versuchen können, dem Mann ins Bein zu beißen. Er war sich bewusst, dass er ein kleiner Mops war und nicht sehr viel Kraft hatte. Aber das war ja nicht seine Schuld. Er hätte gerne mehr trainiert. Doch sein Frauchen ließ ihn nicht oft nach draußen, und so war er nicht nur klein und kurzbeinig, sondern zudem auch noch dick.

"Dick ist schick", trällerte Lisa Martinelli manchmal herum und drehte sich dabei vor dem Spiegel hin und her, denn auch sie war mit den Jahren reichlich rund geworden. Aber zu ihr passte es, fand Gustavo. Er hingegen hätte lieber eine athletischere Figur gehabt.

Manchmal zog sie ihn wegen seiner Schwerfälligkeit auf, dann setzte sie sich aufs Sofa, klopfte auf den seidigen Stoff und rief:

"Mops, mach hops."

Das konnte er aber nicht. Er hatte es ein paar Mal probiert, aber er blieb dabei meist mit dem Bauch an der Sofakante hängen. Und dann war es ihm unglaublich peinlich, wenn er winselnd, mit den Hinterbeinen verzweifelt in der Luft rudernd, in das faltige Gesicht seines Frauchens blickte, das mitleidsvoll die Augenbrauen hochzog.

Meist sagte sie dann: "Hier ist das Trostbonbon." Und dann stopfte sie ihm, ob er wollte oder nicht, ein Pralinenbonbon ins Maul. Es schmeckte durchaus gut, das konnte er nicht abstreiten. Aber davon wurde er natürlich nicht schlanker.

Gustavo war inzwischen am Hafen angelangt. Er wendete seinen Blick nach allen Seiten. Zum Wohlfühlen sah es hier nicht gerade aus, zudem roch es streng nach Fisch und den mochte er nicht. Aber er brauchte ja ein Eckchen zum Schlafen. Umbringen wollte er sich jetzt doch noch nicht, vielleicht würde er es auch gar nicht mehr tun. In das stinkige Wasser hineinzuspringen und sich nass und schmutzig zu machen,

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