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Mord, Mord, Mord! Drei Kriminalromane Cassiopeiapress Sammelband von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Mord, Mord, Mord! Drei Kriminalromane

Drei Kriminalromane von Alfred Bekker, Horst Bieber & Horst Bosetzky alias '-ky' Der Umfang dieses Buchs entspricht 630 Taschenbuchseiten. Kriminalromane der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Dieses Buch enthält folgende Krimis: Horst Bieber: Auf Anraten meines Anwalts Horst Bosetzky alias '-ky': Unfassbar für uns alle Alfred Bekker: Tiefster Hass Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden und Janet Farell.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 591
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739697369
    Verlag: BookRix
    Größe: 1182 kBytes
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Mord, Mord, Mord! Drei Kriminalromane

Erster Dienstag

Ganze fünf Zuhörer hatten sich eingefunden, als die Richter den Saal betraten. Über Nacht hatte es nicht richtig abgekühlt, die Luft stand schon jetzt, und die Beteiligten wirkten seltsam unlustig, als erfüllten sie nur eine unbequeme Pflicht. Jonas sah schlecht aus, und auch sein Verteidiger hatte viel von seinem gestrigen Selbstbewusstsein verloren. Oberstaatsanwalt Jeckel massierte sich mehrfach die Schläfen, kein Zweifel, er litt unter Kopfschmerzen.

Karin Mohnert, 38 Jahrc alt, Oberstudienrätin, ledig, wie sich später herausstellte, bezeichnete sich als Freundin der ermordeten Verena Schmitt. Sie sprach laut und deutlich, aber seltsam langsam, fast widerstrebend, als passe es ihr nicht, private Dinge in der Öffentlichkeit auszubreiten, und Kramer hatte das Gefühl, sie sei bisher die Einzige, die wirkliche Trauer um Verena empfinde.

Sie hatten sich vor sieben Jahren während eines Urlaubs in Marokko kennengelernt und anfangs wohl nur zusammengeschlossen, weil sie beide allein gefahren waren. Daraus entwickelte sich eine Freundschaft, aus der auch Weber nicht sofort schlau wurde.

"Sie haben sich also nicht regelmäßig gesehen?"

"Nein, Herr Vorsitzender, nicht regelmäßig. Oft einen Monat lang nicht, dann drei oder viermal in der Woche."

"Ah ja." Irgendwie hatte er das Gefühl, er solle nicht weiterbohren. "Aber Sie waren - wie formuliere ich das? - eine Vertraute?"

"Ja, das war ich."

"Hat Frau Schmitt Ihnen von Thorsten Jonas, dem Angeklagten, erzählt?"

"Natürlich. Ich habe ihn auch bald kennengelernt."

"Hat Verena Schmitt erwähnt, dass sie den Angeklagten heiraten wollte?"

"Ja. Anfang des Jahres."

"Und wie war Ihre Reaktion?"

Zum ersten Mal erlaubte sie sich eine Abweichung von dem ernsten Tonfall. "Ich hatte es schon früher erwartet. Ich fand, dass die beiden gut zueinander passten."

"Hat Ihre Freundin einen Termin genannt?"

"Ja und nein. In diesem Jahr noch, aber sie meinte halb scherzhaft, halb im Ernst, dass sie vorher eine Nachfolgerin in der Firma gefunden haben müsse."

"Das heißt, sie wollte nicht weiterarbeiten?"

"Nein. Ich glaube, sie freute sich darauf, von dem Bürotrott pausieren zu können."

"Hat sie einmal erwähnt, wie der Angeklagte darüber dachte?"

"O ja, mehr als einmal. Er wünschte sich Kinder und eine Mutter, die zumindest die ersten Jahre nur für den Nachwuchs da sei."

"In diesem Punkt herrschte soweit Sie das beurteilen konnten ... Übereinstimmung zwischen den beiden?"

"Hundertprozentig."

"Frau Zeugin, der Angeklagte hat hier ausgesagt, dass er im April seiner Bekannten einen formellen Heiratsantrag gemacht habe, sie aber gezögert habe."

"Das kann ich mir nicht vorstellen", unterbrach sie prompt. Weber schnitt eine Grimasse, ging aber auf den Einwurf nicht ein.

"Er wollte sich die Antwort am Samstag, dem 15. April, sozusagen abholen." Weil sie offenbar wieder etwas einwerfen wollte, hob er rasch die Hand. "Moment bitte noch! Als er etwas verspätet bei Verena Schmitt eintraf, habe diese ihm quasi den Zutritt in die Wohnung verwehrt mit der Begründung, wegen seiner Verspätung habe sie die Essenseinladung eines anderen Mannes angenommen, er - Jonas - solle am nächsten Tag wiederkommen."

"Das glaube ich nicht."

"So lautet seine Aussage."

"Ja, aber ich glaube es trotzdem nicht. Das kann ich mir nicht vorstellen."

"Wollen Sie damit andeuten, der Angeklagte habe uns etwas vorgelogen?"

"Vorgelogen?" Sie zögerte. "Also - lügen sieht Thorsten nicht ähnlich. Ganz und gar nicht. Aber warum sollte Verena den Mann, den sie heiraten wollte, so brüskieren?"

"Heiraten wollte?"

"Natürlich, Herr Vorsitzender, ich glaube zwar nicht, dass zwischen den beiden die große, alles verzehrende Liebe ausgebrochen war oder die wilde Leidenschaft, aber sie mochten sich, sie wollten zusamme

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