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Mord in Holtland. Ostfrieslandkrimi von Ptak, Susanne (eBook)

  • Verlag: Klarant
eBook (ePUB)
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Mord in Holtland. Ostfrieslandkrimi

Clarissa Kaufmanns Leiche liegt auf einem Feldweg im ostfriesischen Holtland. Es kam, wie es kommen musste: Kaum zieht Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand, nach Ostfriesland, geschieht in ihrer unmittelbaren Nähe ein Mord! Im Haus des Opfers findet die Polizei die erste vielsprechende Spur. Offensichtlich hatte Clarissa sich kurz vor ihrem gewaltsamen Tod mit den aktuellen lokalen Todesanzeigen beschäftigt. Ging es bei einem vermeintlich natürlichen Tod nicht mit rechten Dingen zu und Clarissa wusste zu viel? Und wer war der mysteriöse Mann in Clarissas Leben, den keiner zu kennen scheint? Josefine kann ihre Neugier nicht zügeln und ermittelt im Kreise der Verdächtigen. Mit wem sie sich dabei wirklich anlegt, merkt sie erst, als es zu spät ist...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783965862166
    Verlag: Klarant
    Größe: 332 kBytes
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Mord in Holtland. Ostfrieslandkrimi

Kapitel 2

 

»Wir hätten mit dem Fahrrad fahren können«, stellte Josefine fest, als sie nach wenigen Minuten die Einsatzfahrzeuge am Straßenrand stehen sah.

Kai-Uwe Hanken, bereits in den weißen Overall der Spurensicherer gekleidet, wartete an einem Feldweg, der von der Siebestocker Straße abführte. Er bedeutete ihnen, ebenfalls am Straßenrand zu parken und nicht in den eigentlich nur landwirtschaftlich genutzten Weg zu fahren.

Steffen lenkte den Kombi auf den mit Gras bewachsenen Seitenstreifen, stellte den Motor ab und die vier stiegen aus.

»Ich bin überrascht, dass nicht du die Leiche gefunden hast«, begrüßte Hanken Josefine mit einem Augenzwinkern. »Werden wir zukünftig mehr zu tun bekommen? Ich meine, wo du doch jetzt hier wohnst.«

Josefine lachte, während der Kriminaltechniker auch Jessica und den Kommissaren die Hand schüttelte. »Ich hoffe nicht«, sagte sie dann und schaute schon in den Feldweg, wo bereits Hankens Kollegen ihren Dienst versahen.

»Wisst ihr schon, wer die Tote ist?«, wollte Steffen wissen, während sie alle in die Schutzkleidung schlüpften.

Kai-Uwe Hanken winkte eine junge Polizeibeamtin in Uniform herbei. »Das ist Polizeikommissarin Sina Timmermans. Sie sagt, sie weiß, wer die Frau ist.«

»Moin«, grüßte Sina.

»Sie kennen die Tote?«, fragte Werner.

Die Polizeikommissarin nickte. »Clarissa Kaufmann.« Sie nannte die Adresse. »Ich habe sie bei einem Einsatz kennengelernt.«

»Ah. Worum ging es da?«

»Sie war wohl im Tierschutz aktiv. Vor zwei Monaten haben wir einen Hof von Animal-Hordern hochgenommen. Clarissa war an dem Tag vor Ort und half, die verwahrlosten Tiere da rauszuholen und entsprechend unterzubringen.« Sina teilte Werner die Einsatzadresse und den Namen der Tiersammler mit.

»Ist Frau Kaufmann mit den Leuten aneinandergeraten?«, wollte Jessica wissen.

Sina zuckte die Schultern. »Wenn, dann habe ich es nicht mitbekommen. Vielleicht einer der anderen Kollegen. Wir waren mit drei Streifen im Einsatz, weil es hieß, dass auch Schusswaffen dort gelagert seien, was tatsächlich so war.«

»In Ordnung. Wir schauen uns den Bericht später an. Danke, Frau Timmermans.«

Während Steffen, Werner und Jessica mit der Kollegin sprachen, hatten Josefine und Kai-Uwe sich schon in Richtung des Tatorts aufgemacht.

»Kein schöner Anblick«, warnte der Kriminaltechniker.

»Ehrlich gesagt, habe ich noch nie ein Mordopfer gesehen, das einen schönen Anblick bot. Es ist sicher, dass es sich um einen Tod durch Fremdeinwirkung handelt?«

Hanken nickte. »Mit absoluter Sicherheit hat sie sich diese Verletzung nicht selbst beigebracht, nach einem Unfall sieht das auch nicht aus und außerdem haben wir keine Tatwaffe in der Nähe der Leiche gefunden.«

»Habt ihr die Spuren um die Leiche herum schon gesichert?«

Wieder nickte Kai-Uwe. »Fotos sind auch schon gemacht worden. Du kannst also frei agieren.«

»Oha!«, machte Josefine, als sie die tote Clarissa Kaufmann erreicht hatten. Obwohl es kaum nötig war, trat die ehemalige Rechtsmedizinerin dicht an die Leiche heran, ging in die Hocke und betrachtete die schwere Kopfwunde genau. »Selbstmord oder Unfall kann definitiv ausgeschlossen werden«, stimmte sie dem Kriminaltechniker zu und richtete sich wieder auf. »Ein Beil, würde ich vermuten.«

»Autsch!«, entfuhr es Jessica, die ihrer Großmutter inzwischen mit Steffen und Werner gefolgt war.

»Nee, gemerkt hat sie nicht mehr viel«, entgegnete Josefine und wies auf die Wunde. »Siehst du, dass nur verhältnismäßig wenig Blut vorhanden ist? Sie ist sehr schnell gestorben.«

Jessica nickte. »Zum Glück.«

»Können wir davon ausgehen, dass die Frau hier umgebracht wurde?«, erkundigte sich Werner bei Kai-Uwe.

»Ja. Alle Spuren weisen darauf hin. Außerdem scheint der Täter mit dem Fahrrad gekommen zu sein, während das Opfer zu Fuß unterwegs war. Hier

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