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Moschee des Todes Blutrot am Starnberger See. Politthriller von Lohbeck, Rolf (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.03.2016
  • Verlag: Karin Fischer Verlag
eBook (ePUB)
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Moschee des Todes

Der Terrorismus ist in Deutschland angekommen. Im Fokus des Romans steht eine Moschee in München, die als "Moschee des Todes" ein Netzwerk des Schreckens gesponnen hat. Von hier werden die Assassinen des Terrors am Starnberger See, dem Domizil der Reichen und Schönen, eingesetzt. Dramatik und Spannung pur vor dem Hintergrund der deutschen Flüchtlingspolitik und Angela Merkels "Wir schaffen das". Mit großer Sachkompetenz ist Rolf Lohbeck erneut ein hochaktueller Spannungsroman gelungen, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Dieser Politthriller reflektiert die Gegenwartspolitik Deutschlands. Die geballte Sprengkraft von einer Million illegaler Flüchtlinge und dem islamistischen Terrornetzwerk des IS entlädt sich in einem unvorstellbaren Anschlag am Starnberger See. Die Idylle der Reichen und Schönen ist in den Fokus des Dschihads geraten, um Panik und Entsetzen in der Bevölkerung auszulösen. Es bleibt nur die Alternative zwischen masochistischer Unterwerfung, wie es die politische Nomenklatura betreibt, oder die Niederringung des IS-Terrors durch Widerstand und Kampf. Rolf Lohbeck, geb. 1940 in Essen, Dr. phil. Nach Evakuierung ins Sudetenland und späterer Flucht in den Westen gelangte die Familie 1945 nach Schwelm in Westfalen, wo der Autor noch heute mit Ehefrau, vier Kindern und zwölf Enkelkindern lebt und arbeitet. Nach abgeschlossenem Lehrerstudium wirkte Lohbeck acht Jahre als Volks-/Hauptschullehrer und begann 1966 an der Ruhr-Universität Bochum ein Promotionsstudium in Philosophie, Pädagogik und Soziologie. Von 1966 bis 2015 veröffentlichte er neun Bücher. Nach Beendigung seiner Lehrertätigkeit ist er seit 1973 als freier Unternehmer tätig und hat neben Seniorenresidenzen, Brauereien und einem Zeitungsverlag eine bekannte Hotelgruppe aufgebaut.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 30.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842283503
    Verlag: Karin Fischer Verlag
    Größe: 920 kBytes
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Moschee des Todes

2

Als der Haupkommissar am Seehotel ankam, machten sich zwei Taucher gerade bereit, ins Wasser zu gleiten. In ihren schwarzen Neoprenanzügen, mit Maske und Sauerstoffflaschen auf dem Rücken, boten sie ein unnatürliches Bild am sonst so friedlichen Seehotel.

Während die untere Terrasse weiträumig mit gelbem Absperrband abgetrennt war, drängten sich auf der höher gelegenen Terrasse dahinter die Hotelgäste. Die Balkone zur Seeseite waren ebenfalls voller Menschen.

Der Schock vom Morgen war der Sensationsgier gewichen. Diese Liveshow wollte keiner verpassen. Bei Kaffee und Kuchen wurden munter Spekulationen ausgetauscht.

Es hatte sich längst herumgesprochen, dass die Taucher auf der Suche nach dem fehlenden Kopf der Leiche waren. Das versprach eine schaurig schöne Vorstellung mit dazugehörigem Nervenkitzel. Diesmal alles im Hotelpreis inbegriffen.

Obermeier entdeckte die Hoteldirektorin direkt am Seewall im Gespräch mit der Wasserschutzpolizei. Er ging auf die beiden zu und begrüßte Hauptkommissar Ferdinand Gustl mit festem Händedruck.

"Hallo Ferdi, haben uns lange nicht gesehen und jetzt ausgerechnet zu solchem Anlass."

"Den können wir uns leider nicht aussuchen", entgegnete der bullige, etwa fünfzigjährige Kollege. "Leichen finden und bergen wir immer wieder mal. Aber ausgerechnet einen abgetrennten Kopf, das ist ja etwas ganz Neues für uns."

"Für uns auch, Ferdi, kannst du mir glauben. Dann gib deinen Tauchern mal das Startsignal."

Die Taucher hatten starke Unterwasserleuchten zur Verbesserung der Sicht. Der See lag ausgesprochen ruhig und malerisch vor dem Alpenpanorama in weiter Ferne.

Das Schutzboot der Wasserpolizei schaukelte leicht nach dem Absprung der Taucher. An dieser Stelle, etwa zwanzig Meter vom Ufer, betrug die Wassertiefe bereits gute zehn Meter und der Seeboden verlief Richtung Seemitte steil nach unten.

Dies war auch der Grund für die Errichtung der Anlegestelle der Fahrgastschiffe direkt am Seewall des Hotels. Den durch den gewaltigen Wellenschlag beim An- und Ablegen der Schiffe entstehenden Druck auf den Seewall hatten die Verantwortlichen wohl unterschätzt. Erst der makabre Leichenfund aufgrund der Unterspülung des Seewalls und die Gefährdung der Hotelgäste würden den Verantwortlichen der Bayrischen Seen- und Schifffahrtsgesellschaft wohl ein Handlungsgebot auferlegen.

Schnell waren beide Taucher am Seewall angelangt, was in dem hier noch etwa vier Meter tiefen Wasser durch den Lichtstrahl der Lampen und die aufsteigenden Luftbläschen vom Ufer aus gut zu sehen war. Fünfzehn Minuten später hatten sie den Ort der Unterspülung gefunden. Nach eingehender Untersuchung kamen sie nach oben.

"Gefunden haben wir noch nichts. Unter dem Seewall hat sich im Brackwasser eine starke Absackung des Seegrundes von einem Meter gebildet, durch die das Wasser nach innen unter die Seeterrasse gedrückt wird. Es ist eine regelrechte Aushöhlung entstanden, die vermutlich zum Einbruch des Terrassenbodens führte.

Man sieht jede Menge Terrassenplatten im See liegen. Um die wegzuräumen, müssten wir weiter in die Aushöhlung tauchen. Es wäre fatal, würde der Betonwall einbrechen, wenn wir uns dahinter befinden. Was sollen wir machen?!"

Der Taucher hatte zum Sprechen seine Sauerstoffmaske abgenommen und wartete auf neue Befehle. Der zweite Taucher meldete sich zu Wort.

"Aber wenn der Josef vor dem Seewall in Position bleibt, riskier ich das Vordringen in die Höhle. Sollte tatsächlich der Seewall hinter mir absacken, dann komme ich durch das Terrassenloch nach oben, wie die kopflose Leiche. Ich sehe da kein Problem."

Nach kurzer Beratung mit dem Bootsführer gab Hauptkommissar Gustl sein Einverständnis, und die Taucher machten sich wieder an die Arbeit. Kurz darauf trübte sich das Wasser am Seewall stark ein, als ein Taucher die versunkenen Terrassenplatten durch die Höhle unter der Betonwand in den See scho

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