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Mr. VIP - Nix Romeo und Julia! Liebesroman von Schuchardt, Edna (eBook)

  • Verlag: Klarant
eBook (ePUB)
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Mr. VIP - Nix Romeo und Julia! Liebesroman

Klingt doch traumhaft: Eine Homestory über José Fermentos, den berühmten Schmusesänger und Wunschschwiegersohn aller Mütter. Und das auf seiner Finca bei Palamos an der Costa Brava - ein super Job für Julia! Blöderweise besteht die Redaktion darauf, Julia als Fotografen ausgerechnet ihren Kollegen Thorben an die Seite zu stellen, diesen arroganten, besserwisserischen, selbstherrlichen Arsch! Julia würde lieber mit einer Klapperschlange in einem Bett liegen als sich mit Thorben in ein und demselben Raum zu befinden. Ohne Thorben kein Job, den aber möchte Julia sich nicht durch die Lappen gehen lassen. Also beißt sie die Zähne zusammen, immerhin ist sie Profi, nicht wahr? Doch der Ärger fängt schon am Flughafen an, und er spitzt sich zu...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 180
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955730864
    Verlag: Klarant
    Größe: 159 kBytes
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Mr. VIP - Nix Romeo und Julia! Liebesroman

Kapitel 2

Ein Donnerschlag scheuchte sie zwei Stunden später aus einem komatösen Schlaf. Mit einem Schrei fuhr sie aus den Kissen und sah sich völlig verstört im Zimmer um. Ihr Herz trommelte wie verrückt gegen die Rippen. Hastig legte sie die Hand auf ihre Brust und versuchte, sich zu beruhigen. Wo war sie, was waren das für Möbel und woher kam dieser schreckliche Lärm?

Ah ja, jetzt fiel ihr alles wieder ein. Sie war in Spanien und zwar auf der Finca del Vent, die dem charmanten José Fermentos gehörte. Der Krach setzte unvermittelt wieder ein und ließ ihre Gedanken abreißen. Doch diesmal konnte Julia den Radau als Hämmern oder Klopfen gegen die Tür identifizieren.

"Ja!" Sie schlug die Bettdecke zurück und stellte die Füße auf den Boden. "Was ist los?"

Nach dem Lärm, der hier veranstaltet wurde, musste das gesamte Haus in Flammen stehen!

"Aufstehen!", drang Thorbens verhasste Stimme durch die Tür. "Wir sind zum Arbeiten hier, nicht zum Faulenzen."

Wut flammte in Julias Innerem hoch. Dieser Typ musste doch nicht alle Räder am Laufen haben! Sie derartig aus dem Schlaf zu trommeln grenzte schon an Körperverletzung.

"Ich komme gleich!", schrie sie zornig zurück und stand endgültig auf.

"Ich erwarte Sie in zehn Minuten auf der Terrasse", teilte Thorben ihr durch die geschlossene Tür mit. Sein Ton hätte prima auf einen Exerzierplatz gepasst. Aber er besaß die Freundlichkeit, sich ohne weitere Anordnungen zu entfernen. Auf dem Gang blieb jedenfalls alles still.

Ein leichter Schwindel erfasste Julia als sie auf bloßen Füßen ins Bad tappte. Ihr Kreislauf spielte immer verrückt, wenn sie so abrupt aufstand, und das steigerte ihren Ärger auf Thorben noch. Wenn er sich weiterhin so despotisch aufführte, würden sie sich demnächst ganz heftig in die Haare kriegen.

Als sie, nur um Thorben zu ärgern, zwanzig Minuten später auf die Terrasse hinaustrat, war ihr die Missstimmung nicht mehr anzusehen. Das lag daran, dass sich Julia ganz einfach über den Aufenthalt in diesem herrlichen Land freute. José erhob sich bei ihrem Erscheinen. Mit ausgestreckten Armen, ein strahlendes Lächeln auf dem gut geschnittenen Gesicht, kam er auf Julia zu und neigte galant den Kopf über ihre Rechte, um einen zarten Kuss auf ihren Handrücken zu hauchen.

"Sie sehen bezaubernd aus", schmeichelte er ihr mit dem genau richtigen Timbre in der Stimme, das selbst harte Männerherzen wie Butter in der Sonne schmelzen ließ. Bei Julia beschleunigte dieses Timbre die Pulsfrequenz. Sie errötete wie ein ganz junges Mädchen, was ihr unheimlich peinlich war. Es war lange her, dass ihr ein Mann Komplimente gemacht hatte. Früher, als sie noch jung und knackig gewesen war, war das viel öfters passiert. Aber heute, als Fast-Oma? Ihr Blick wanderte unwillkürlich zum Fenster, um sich in der spiegelblanken Scheibe zu betrachten.

Na ja, so schlecht war das, was sie da sah nun auch nicht! Okay, sie hatte im Laufe der Jahre hier und da ein paar Rundungen zugelegt. Ihr Haar war immer noch voll und die freche Frisur, in der die honigblonde Farbe (okay, nachgeholfen! Aber welcher Frau standen schon graue Haare?)und die flotten Strähnchen wunderbar zur Geltung kamen, gaben ihr ein jugendliches Aussehen. Hinzu kam, dass sie sich auch jugendlich kleidete. Jochen hatte immer gesagt, dass sie ihre Figur nicht zu verstecken brauchte. Er hatte es schön gefunden, wenn sie sich flott und sexy kleidete. Das tat Julia immer noch, auch wenn Roman öfters mal tadelnd den Kopf schüttelte.

"Ich habe uns einen leichten Imbiss zubereiten lassen", sagte José dicht neben ihr und riss Julia damit aus ihren Betrachtungen. "Salat Katalan, gegrillte Scampi und Merluzza. Ich hoffe, Sie mögen Fisch?"

Wie aufs Stichwort begann Julias Magen zu knurren als hätte sie einen Bären verschluckt. Sie wurde rot, legte hastig die Hand auf den Bauch und sah verlegen an José vorbei. Dass sie aber auch

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