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Neun Mörder im Dezember 2017 - 9 Krimis auf 1000 Seiten von Bekker, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.12.2017
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Neun Mörder im Dezember 2017 - 9 Krimis auf 1000 Seiten

Neun Mörder im Dezember 2017: 9 Krimis auf 1000 Seiten, Sammelband Dieses Buch enthält folgende Krimis: Hendrik M. Bekker: Preisnachlass wegen Geisterbefall Alfred Bekker: Der rollende Tod Theodor Horschelt: Dunkle Gewalten Franc Helgath: Bount Reiniger und der Todesengel Klaus Tiberius Schmidt: Blonde Fracht für die Hölle Alfred Bekker: Die Waffe Klaus Tiberius Schmidt: Bount Reiniger und die Killer-Crew Horst Bieber: Einer stört dauernd Theodor Horschelt: Der Tod hält Einzug Die Mutprobe einer Jugendgang endet in einem Blutbad. Die Gang-Mitglieder geraten an einen Gangster-Boss, der sich sein Portemonnaie partout nicht abnehmen lassen will. Doch das ist nur der Auftakt für eine Serie von blutigen Ereignissen, die New York erschüttern. Ein brutaler Kampf mächtiger Syndikate entbrennt - und die Ermittler folgen der Spur des Todes. Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden und Janet Farell.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Erscheinungsdatum: 15.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738914917
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 1166 kBytes
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Neun Mörder im Dezember 2017 - 9 Krimis auf 1000 Seiten

von Hendrik M. Bekker

© by Author

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich (Westf.)

www.alfredbekker.de

postmaster@alfredbekker.de 

"Davids", meldete sich Theodor Davids am Telefon. Einen Moment war nichts im Hörer zu vernehmen.

Dann begann ein Mann zu sprechen. Es begann für Theodor wie immer. Er bekam eine kleine Lebensgeschichte erzählt. Am Ende dann wurde der Termin vereinbart.

Theodor war ein Mittvierziger und seit fast zwanzig Jahren in der Maklerbranche tätig. Er überprüfte die Adresse während des Telefonats im Internet. Ostfriesland, nahe Emden.

Er würde sie sich erst morgen ansehen. Jetzt noch von Oldenburg rauf zu fahren war ihm zu lang. Die Stadt war der Erbverwalter und wollte die Immobilie schnell loswerden.

ES WAR EIN STATTLICHES Haus, eher die Villa eines Gutsbesitzers als ein alter Bauernhof.

Viel hatte Theodor bei der Stadtverwaltung nicht erfahren. Das Haus war vermutlich sehr alt, mit Grundmauern aus dem Mittelalter. Theodor ahnte, was das hieß: Schwer zu vermitteln, da alle Renovierungsarbeiten in Konflikt geraten konnten mit dem Denkmalschutz. Einerseits veränderte das Denkmalschutzsiegel die mögliche Käuferschicht, andererseits wurde sie damit auch kleiner. Viel Geld fand sich eben nur bei wenigen. Die letzte Besitzerin war an Herzversagen gestorben, nach einer Woche von ihrem Zivi gefunden worden, der regelmäßig nach ihr schaute.

Ein Auto hielt in der Einfahrt. Patrick "Paddy" Schuman stieg aus.

"Was haben wir genau?", fragte er.

"Alte Frau, tot. Das Haus gehört nun, mangels Erben, der Stadt. Es soll weg, du sorgst dafür, dass es leer wird. Vierzig Prozent für die Stadt. Es gibt ein paar Interessenten, denke ich. Ist allen lieber als eine Zwangsversteigerung", erklärte Theodor kurzangebunden. Paddy nickte. Er arbeitete seit Jahren mit Theodor zusammen. Er war Gebrauchtwarenhändler und hatte einen großen, viel über das Internet handelnden Laden: "Von Antiquitäten bis Zündstoff", und ein großes Lager in Bremen.

Sie gingen zur Tür und Theodor schloss auf.

"Geschmackvoll", bemerkte Patrick. Sie betraten einen Flur mit dunklem roten Teppich und einer großen alten Standuhr. Patrick strich mit prüfendem Blick über das Holz der Uhr.

Sie wanderten durch die Räume, bald getrennt voneinander, jeder versunken in seine eigenen Gedanken, prüfend nach den eigenen Kriterien schauend.

Plötzlich stockte Theodor, als er eine Bewegung ausmachte. Etwas helles Weißes war aus dem Flur verschwunden, als er ihn betreten hatte.

Er folgte dem oder der, was es auch war, in die Küche. Er riss die Tür auf und sah sich um. Es gab nur zwei Türen, eine zur Vorratskammer und eine ins Esszimmer.

In der Vorratskammer war niemand. Sie war doppelt so groß wie ein Kleiderschrank und bis auf ein paar Einmachgläser in den Regalen völlig leer.

Theodor versuchte die nächste Tür. Als er sie öffnete, sank ihm das Herz in die Hose. Dort stand eine Frau mit schwarzem, glattem Haar in einem weißen Kleid vor ihm. Ihre Augen waren von einem so intensiven Blau, dass er sofort an Kontaktlinsen dachte. Sie sah ihn traurig an wie einen toten Verwandten. Er erwartete, dass sie gleich anfangen würde zu weinen, doch das Gegenteil geschah.

Ihre Züge verzerrten sich zu einer wütenden Fratze und sie schlug nach ihm.

Es fühlte sich an, als schlüge sie nicht mit der geballten Faust nach ihm, sondern als krachte ein Stück kaltes Eisen gegen seinen Brustkorb.

"Paddy", rief er panisch, doch mehr als ein Keuchen brachte er nicht zustande, als er zurücktaumelte.

Beim zweiten Versuch gelang ihm ein lauter Ruf. Die Frau trat einen Schritt auf ihn zu. Theodor hatte Angst vor noch so einem Schlag und versuchte ihr zuvorzukommen. Er schlug nach ih

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