text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Obsidian von Koller, Joachim (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Obsidian

'Ein actionreicher B-Movie in Buchform, Anspielungen aus den 80er und frühen 90er inklusive.' Ein seit Jahrhunderten verschollener Maya-Tempel, der eines der größten Geheimnisse der Menschheit verbirgt... Ein Wissenschaftler, der sterben muss, weil er das Rätsel fast gelöst hat... Vier Steine aus Obsidian, verteilt über die Welt, die zu diesem Tempel führen... Als Eric auf die Tochter eines Wissenschaftlers trifft, dessen Ermordung er gerade noch überlebt, beginnt für beide das Abenteuer ihres Lebens. Verfolgt von einer scheinbar übermächtigen Bruderschaft, die vor nichts zurückschreckt, müssen sie die Hinweise, rund um mysteriöse Obsidiansteine entschlüsseln, die den Weg zu einer Maya-Stätte weisen. Zusammen mit neuen Freunden führt sie die Suche von Wien nach Paris, Barcelona bis nach Mexiko wo seit Jahrhunderten ein Mysterium darauf wartet, die Menschheit zu verändern ... Joachim Koller, geboren 1978, lebt und arbeitet in Wien. Neben dem Schreiben ist das Reisen eine große Leidenschaft. Zu seinen Lieblingsdestinationen zählen Kreta und Barcelona. www.facebook.com/kollerjoachim

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 520
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847647263
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 2284 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Obsidian

Kapitel 1

Paris
65 Millionen Jahre später
14. Februar, 2004
ESA (Europäische Weltraumorganisation) - Hauptquartier

Der kleine, fensterlose Raum war in Weiß gehalten und wirkte steril und kalt. Die kahlen Wände und das helle Neonlicht von der Decke machten ihn kein bisschen sympathischer. Acht Personen saßen angespannt hinter ihren Tischen. Als ein weiterer Mann den Raum betrat, blickten ihn alle Anwesenden fragend an. Niemand wusste, warum sie zu diesem Termin eingeladen wurden. Noch dazu war dieses Treffen als streng geheim deklariert worden.
Während sich die Anwesenden untereinander kannten, war der eintretende Mann allen fremd. Er war im Gegensatz zu den anderen Personen im Raum mit einem scheinbar teuren, schwarzen Anzug gekleidet. Auch sein Hemd und die Hose waren schwarz. Durch den Anzug wirkte sein helles Gesicht noch bleicher. Er schien schon sehr lange keine Sonne gesehen zu haben.
Wortlos ging er hinter das bereitgestellte Rednerpult, legte eine Mappe und eine Fernbedienung vor sich hin und räusperte sich.
"Einen schönen Tag, meine Damen und Herren. Ich habe vor wenigen Stunden mit Herrn Dordain gesprochen, der dieses Meeting einberufen und sie alle persönlich ausgesucht hat. Außer uns weiß nur Herr Dordain über dieses Treffen Bescheid. Dabei wird es auch bleiben, ich nehme an, sie haben alle die Geheimhaltungsverträge durchgelesen und unterschrieben."
Leise tuschelten die Personen untereinander. Wenn Generaldirektor Dordain sie alle selbst ausgesucht hatte, musste es sich um etwas Wichtiges handeln.
Eine der anwesenden Personen, Walter Knoth, lehnte sich in seinem hellbraunen Sessel zurück. An seinen Nachbarn gewandt, meinte er: "Nach dem Verlust unserer Landeeinheit, kann es nicht viel Positives sein, was man uns sagen wird."
Er kannte alle Anwesenden recht gut. Sie arbeiteten zusammen an der ersten europäischen Marsmission 'Mars Express'.
Walter Knoth war einer der hauptverantwortlichen Wissenschaftler, hatte viel Rechenarbeit geleistet und die letzten Jahre nur mit diesem Projekt verbracht. Er war vor allem mit der Landeeinheit 'Beagle 2' vertraut gewesen, doch seine Aufgabe war nach dem Absturz der Sonde weitgehend erledigt. Die Einheit hätte Ende Dezember auf der Marsoberfläche landen sollen. Aber der Kontakt zur Sonde ging verloren und konnte nicht wieder hergestellt werden. Erst vor wenigen Tagen wurde der Öffentlichkeit bekannt gegeben, dass 'Beagle 2' bei der Landung zerstört wurde.
"Wie sie alle wissen", fuhr der Mann ohne sich vorzustellen fort, "hat die Mars Express - Sonde die planmäßige Umlaufbahn um den Mars erreicht. Diese Operation wird natürlich weiter geführt. Unser Treffen bezieht sich aber auf die Landeeinheit."
Walter Knoth zuckte leicht zusammen. Er hatte befürchtet, dass es um den Verlust der Sonde ging. Wahrscheinlich würde es das Ende seiner Karriere bei ESA bedeuten.
"Die Sonde ist abgestürzt und wir haben inzwischen den Kontakt verloren, das ist nichts Neues für Sie. Aber was die Medien nicht erfahren werden und diesen Raum auch nicht verlassen wird, sind folgende Informationen:
Die Sonde ist beim Eintritt in die Marsatmosphäre vom Kurs abgekommen und flog unkontrolliert zu Boden. Anscheinend waren die Gas-Airbags und der Fallschirm noch intakt, denn die Sonde erreichte den Boden mehr oder weniger im guten Zustand. Beim Aufprall schalteten sich die Panoramakameras ein. Diese Bilder haben wir erhalten und mehrmals überprüft."
Der Mann nahm die Fernbedienung und schaltete den Beamer ein. Hinter ihm erschien ein Farbbild der Marsoberfläche. Vor der Kamera erstreckte sich eine Ebene mit vielen größeren und kleineren Steinen, die in der Gegend herumlagen. Alles war in der typischen rötlichen Farbe, so wie man es vom Mars erwartete.
Ein weiteres Bild erschien. Wieder war die Ebene zu sehen, im Hintergrund stand ein rechteckiger Fels senkrecht in die Luft.
"Sie sehen hier einen Monolithen, der

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen