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Operation Maulwurf Fall 4 für Markus Neumann und Janna Berg von Roth, Mila (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2013
  • Verlag: Mila Roth
eBook (ePUB)
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Operation Maulwurf

Nur knapp kann Agent Markus Neumann einen Anschlag des Anführers der terroristischen Vereinigung Söhne der Sonne auf Janna Berg verhindern. Um sie vor weiteren Übergriffen zu schützen, soll Markus ihr fortan nicht mehr von der Seite weichen. Da Jannas Familie sich auf einem Camping-Trip befindet, quartiert Markus sich vorübergehend bei ihr ein. Gleichzeitig laufen die Ermittlungen des Geheimdienstes auf Hochtouren: Wer verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Burayd und gibt es möglicherweise einen Verräter im Institut? Janna und Markus kommen der Lösung dieses Rätsels gefährlich nahe. Mila Roth ist ein Pseudonym der erfolgreichen Autorin Petra Schier. Sie ist 1978 geboren und lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel, studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Unter ihrem Realnamen Petra Schier erscheinen ihre historischen Romane im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening und MIRA Taschenbuch.Unter dem Namen Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig und erfolgreich verschiedene Buchserien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 196
    Erscheinungsdatum: 01.06.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955164614
    Verlag: Mila Roth
    Größe: 913 kBytes
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Operation Maulwurf

1

Außenbezirk von Rheinbach

Gut Tomberg

Samstag, 1. Oktober, 14:45 Uhr

"Du hast was?"

Janna hob nur die Schultern, obgleich sie wusste, dass sie damit die Neugier ihrer um sieben Jahre jüngeren Schwester Felicitas nur noch mehr anheizen würde. Im Augenblick starrte Feli sie vollkommen fassungslos an.

"Mit Sander Schluss gemacht", wiederholte Janna, was sie eben schon einmal gesagt hatte. "Er war einfach nicht der Richtige für mich."

"Nicht der Richtige?", echote Feli. "Du liebe Zeit, da bin ich mal für drei Wochen in Düsseldorf auf einem Seminar, und schon stellst du hier deine ganze Welt auf den Kopf. Ich dachte, du wolltest endlich mit ihm ... du weißt schon. Ich erinnere mich ganz genau. Wir saßen hier in der Küche, als du mir davon erzählt hast. Mir und Mama, um exakt zu sein."

Janna seufzte. Sie erinnerte sich ebenfalls an jenen Tag, und es war ihr nach wie vor unangenehm, dass sie ihre Entscheidung so kurzfristig wieder umgeworfen hatte. "Ich weiß, Feli. Es wäre besser gewesen, euch nichts zu sagen, aber ich dachte wirklich ..." Sie suchte nach den rechten Worten. "Ich dachte, wenn ich endlich ernst mache und mit Sander ... du weißt schon ..."

"Sex habe", ergänzte Feli mit einem schiefen Grinsen. "Ich bin nach wie vor der Meinung, dass dir das nach der langen Zeit wirklich mal guttäte."

"Feli!" Janna schüttelte mit gespielter Entrüstung den Kopf, wurde jedoch gleich wieder ernst. "Das war wirklich mein Plan, aber irgendwie ..."

"Ging es nicht", ergänzte Feli kopfschüttelnd. "Jetzt sag mir aber nicht, du hattest Angst davor. Du bist ja schließlich keine Jungfrau mehr oder so was. Und du hättest ja auch nicht gleich mit ihm Schluss machen müssen."

"Doch." Janna strich beiläufig über die Tapetenmuster, die sie auf dem Küchentisch ihrer Eltern ausgebreitet hatte. "Doch, Feli, das musste ich. Mir ist nämlich etwas klar geworden."

"Und das wäre?" Feli musterte sie aufmerksam.

Janna knabberte an ihrer Unterlippe. Sie wusste nicht, wie sie ihrer Schwester verständlich machen sollte, was in ihr vorging, ohne sich damit um Kopf und Kragen zu reden. "Feli, du weißt doch, wie ich zu Beziehungen stehe und zu ... na ja, du weißt schon."

"Und wie ich das weiß." Ihre Schwester lächelte gutmütig. "Kein Sex ohne die wahre Liebe. An sich vollkommen okay, aber der Mann, der bei dir ran will, muss auch noch zusätzlich ein Gelübde ablegen, dass er bis an sein Lebensende an deiner Seite bleiben und dich anbeten wird. Ich kann zwar verstehen, dass du nach dem Desaster mit Erik auf Nummer sicher gehen willst, aber ein bisschen altbacken sind deine Vorstellungen schon, das ist dir doch wohl klar? Aber was soll's. Ist ja dein Leben."

"Ganz genau." Janna nickte. "Und deshalb konnte ich nicht länger mit Sander zusammen sein. Es wäre unfair ihm gegenüber, weil ich ihn einfach nicht liebe. Na ja, jedenfalls nicht so, wie es sein sollte."

"Wie sollte es denn sein?"

Janna wand sich. Genau das war der Punkt, über den sie lieber geschwiegen hätte, weil sie nicht sicher war, ob sie nicht ein bisschen übers Ziel hinausschoss. Denn letztlich beruhte ihre Entscheidung, sich von Sander zu trennen, auf einer winzigen, vollkommen unbedeutenden Begebenheit, die eigentlich schon längst der Vergessenheit angehören sollte.

Doch schon ein kurzer Gedanke an jenen Nachmittag auf Pützchens Markt lie&s

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