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Pentramir- Samuel- Band 3 von Stutz, Christine (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook
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Pentramir- Samuel- Band 3

Kenzie Sprencer wird vom Teufel Samuel Miller gerettet . Nach einem Überfall von Schakalen rettet der Mann ihr das Leben. Kenzie ist die einzige Überlebende ihrer Familie. Samuel bringt Kenzie zu den Teufeln. Dort wird sie zu einem Kadetten und dient bei den Teufeln. Ihr Herz gehört vom Augenblick der Rettung Samuel. Ihrem Ausbilder. Doch das darf der Anführer der Kadetten nie erfahren. Denn der Mann hält Kenzie für ein Kind! Nie darf er erfahren, dass Kenzie ihn damals belogen hat. Dann findet Kenzie bei einem Ausflug ins Zentrum ihren Totgeglaubten Bruder Paul wieder. Paul wurde aus dem Lager der Schakale befreit. Doch da er als gefährlich und unberechenbar gilt, soll er "erlöst" werden. Für ihn gibt es keine Rettung. Das kann Kenzie nicht zulassen. Paul ist ihr kleiner Bruder! Sie flüchtet von den Teufeln und entführt ihren Bruder. kurz vor seiner "Erlösung" Jetzt ist sie auf der Flucht.. Entschlossen macht sich Samuel auf dem Weg, seine ungehorsame Kadettin wieder einzufangen. Er macht sich große Sorgen um Kenzie, denn der Junge gilt als gemeingefährlich und könnte Kenzie jederzeit töten...

Produktinformationen

    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 101
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783751996853
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 223 kBytes
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Pentramir- Samuel- Band 3

1 Kapitel

1 Kapitel


Nachdenklich ging Samuel über das Trainingsgelände und unterdrückte ein Seufzen. Verdammt, er war sechsundzwanzig Jahre alt. Der Stellvertreter des Lords. Er sah gut aus. Gut trainiert und muskulös, wie fast alle Teufel. Seine hellbraunen Haare waren etwas zu lang, er müsste sie mal wieder schneiden lassen.

Doch, er sah wirklich gut aus, dachte er ohne Eitelkeit. Im Kopf ließ er sich alle weiblichen Teufel durch den Kopf gehen, die altersmäßig zu ihm passen würden. Da gab es ca. zwanzig. Doch davon, musste Samuel zugeben, interessierte ihm keine. Und die eine, die in Frage kam, die ihn sehr interessierte, war viel zu jung. Verdammt, er hatte einfach kein Glück in Liebesdingen.

Seine Gedanken stockten als er zum Hügel sah. Ein Übungshügel, dem zu erklettern, eine Menge Geschick und Kraft erforderte. Dort, ganz oben, saß eine schmale Person und besah sich den Sternenhimmel. Jemand war so spät noch hier draußen? Wer mochte das sein, überlegte Samuel. Das musste er überprüfen. Er änderte seinen Weg und begab sich zum Hügel. Er hatte diesen Hügel so oft schon bezwungen, dass er schnell oben war.

"Guten Abend, Sir" sagte die Person gelassen. Sie erschrak nicht einmal als Samuel sich schwer neben sie fallen ließ. "Kadett Spencer? Warum wundert mich das hier nicht? Das konnten nur sie sein. Was machen sie so spät noch hier draußen! Wir haben Sperrstunde!" schnauzte Samuel die junge Frau förmlich an.

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Ich hatte den Mann gespürt. Noch eher ich ihn gesehen hatte. Ich wusste, es konnte nur Samuel sein, der mich gefunden hatte. Wir beide zogen uns an, auch wenn wir das zu verhindern suchten. "Laut Satzung, Abschnitt zwölf, gilt das nicht nur für Kadetten, sondern für die gesamte Garde. Also könnte ich sie dasselbe fragen, Sir" erwiderte ich schmunzelnd. Ich zwinkerte dem Mann zu.

"Frech und disziplinlos. Davon kenne ich noch zwei Frauen. Langsam zeichnet sich da ein Muster ab" sagte Samuel schmunzelnd. Er betrachtete mich, wie man sich ein Gemälde anschaut, ging es mir durch den Kopf. Was dachte der Mann wohl, überlegte ich.

"Was machen sie hier draußen, um diese späte Zeit?" fragte mich Samuel wieder. Er rückte ein Stück von mir ab. Besser war das, dachte ich schmunzelnd. "Die Wahrheit, Sir?" fragte ich und wartete, bis der Mann nickte. "Ich versuche, mich auf Morgen vorzubereiten, Sir" sagte ich schwer. Das ließ den Mann neben mir schweigen. "Wie meinen sie das, Kenzie?" fragte er nach einer Weile. Er sprach mit seiner dunklen, beruhigenden Stimme. Auch der Stellvertreter des Anführers betrachtete nun die Sterne. Ich holte tief Luft. Der Mann hatte mich mit dem Vornamen angesprochen, dachte ich und mein Herz schlug einen Schlag schneller. Zum Glück hatte das niemand anderes gehört.

"Wir fahren morgen in eines dieser Zentren. Ich meine, indem die Jungen behandelt werden, die ihre Teufel befreit haben." Erklärte ich schwer. Wieder nickte Samuel nur. Ich sah es und schluckte. Der Mann erwartete eine Erklärung von mir, dachte ich. "Ich mache mir Gedanken, wie sich dieser Besuch auf meine zukünftigen Kämpfe gegen die Schakale auswirkt. Ich meine, all die Jahre haben wir die Schakale als die Bestien bekämpft, die sie auch sind. Doch plötzlich erkennen wir, dass es dabei um Jungen handelt, die brutal ihren Eltern entrissen wurden. Die mitanasehen mussten, wie diese ermordet wurden. Werden wir diese Bestien nach unserem Besuch in einem anderen Licht sehen?" fragte ich den Mann nachdenklich.

Samuel ließ sich zurückfallen und stützte seinen Kopf auf dem Arm. Er überlegte und schien sich seine Worte zusammen zu legen. "Ich freue mich, dass sie sich darüber Gedanken machen, Kenzie. Doch die Frage wird sich erübrigen, wenn sie dem nächsten, ausgewachsenen Schakal gegenüberst

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