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Psycho (Wegner & Hauser) Hamburg: Mord von Herzberg, Thomas (eBook)

  • Verlag: BookRix
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Psycho (Wegner & Hauser)

Hamburg, April 1989: Die Feierstimmung in der Mordkommission hält nicht lange, wartet doch bereits der nächste ungeklärte Mord auf das neue Ermittlerteam. Als klar wird, dass die Kommissare es mit einem schizophrenen Serienkiller zu tun haben, müssen Wegner und Hauser sämtliche Geschütze auffahren. Und auch intern ziehen dunkle Wolken auf. Ein Wettlauf mit der Zeit, dessen Sieger erst in letzter Sekunde gekürt werden ... (Jeder Wegner-Fall ist eine in sich abgeschlossene Geschichte. Es kann jedoch nicht schaden, auch die vorangegangenen Fälle zu kennen ...;) Lektorat/Korrektorat: Michael Lohmann Aus der Reihe Wegners erste Fälle: - 'Eisiger Tod' (Teil 1) - 'Feuerprobe' (Teil 2) - 'Blinde Wut' (Teil 3) - 'Auge um Auge' (Teil 4) - 'Das Böse' (Teil 5) - 'Alte Sünden' (Teil 6) - 'Vergeltung' (Teil 7) - 'Martin' (Teil 8) - 'Der Kiez' (Teil 9) - 'Die Schatzkiste' (Teil 10)Aus der Reihe Wegner & Hauser (Hamburg: Mord) - 'Mausetot' (Teil 1) - 'Psycho' (Teil 2)Aus der Reihe Wegners schwerste Fälle: - 'Der Hurenkiller' (Teil 1) - 'Der Hurenkiller - das Morden geht weiter ...' (Teil 2) - 'Franz G. - Thriller' (Teil 3) - 'Blutige Rache' (Teil 4) - 'ErbRache' (Teil 5) - 'Blutiger Kiez' (Teil 6) - 'Mörderisches Verlangen' (Teil 7) - 'Tödliche Gier' (Teil 8) - 'Auftrag: Mord' (Teil 9) - 'Ruhe in Frieden' (Teil 10)Aus der Reihe Wegners letzte Fälle: - 'Kaltes Herz' (Teil 1) - 'Skrupellos' (Teil 2) - 'Kaltblütig' (Teil 3) - 'Ende gut, alles gut' (Teil 4) - 'Mord: Inklusive' (Teil 5) - 'Mörder gesucht' (Teil 6) - 'Auf Messers Schneide' (Teil 7) - 'Herr Müller' (Teil 8)Aus der Reihe Hannah Lambert ermittelt: - 'Ausgerechnet Sylt' (1) - 'Eiskaltes Sylt' (2) - 'Mörderisches Sylt' (3) - 'Stürmisches Sylt' (4)Weitere Titel aus der Reihe Auftrag: Mord!: - 'Der Schlitzer' (Teil 1) - 'Deutscher Herbst' (Teil 2) - 'Silvana' (Teil 3)Unter meinem Pseudonym 'Thore Holmberg': - 'Marthas Rache' (Schweden-Thriller) - 'XIII' (Thriller)Weitere Titel: - 'Zwischen Schutt und Asche' (Nachkrieg: Hamburg in Trümmern 1) - 'Zwischen Leben und Tod' (Nachkrieg: Hamburg in Trümmern 2) - 'E.S.K.E.: Blutrausch' (Serienstart E.S.K.E.) - 'E.S.K.E.: Wiener Blut' (Teil 2 - E.S.K.E.) - 'Ansonsten lächelt nur der Tod' (Thriller)Noch mehr Bücher, aktuelle Informationen und einen Newsletter-Service findet ihr auf meiner Homepage Brandneu: 'Stürmisches Sylt' Hannah Lambert ermittelt (Teil4)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 206
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739696270
    Verlag: BookRix
    Größe: 517 kBytes
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Psycho (Wegner & Hauser)

3

Nachdem endlich abschließend geklärt war, dass Hausers jüngstes Beziehungs-Desaster nichts mit seiner Arbeit in der Mordkommission zu tun hatte, konnten sich die Kommissare wieder ihren eigentlichen Aufgaben widmen.

"Es gab letztes Jahr tatsächlich zwei ähnliche Fälle", flüsterte Hauser mit Grabesstimme. Sein Gesicht deutete allerdings darauf hin, dass das längst noch nicht alles war. "Einen in Wedemark, das liegt ein Stück nördlich von Hannover ..."

"Und der andere?"

"Soltau!"

"Also kommen die Einschläge näher", stellte Wegner mit nüchterner Stimme fest. Endlich langte er nach dem Blatt und zog es ruckartig aus der Hand seines Kollegen. "Ist das alles?"

"Was hast du erwartet ... eine wissenschaftliche Abhandlung?" Hauser schaute seinen Chef nur noch kopfschüttelnd an.

"Das erste Opfer heißt Lenz ... Katja Lenz", las Wegner laut vor. "Weiß nicht, was daran so unglaublich sein soll."

"Dann schau dir mal den Namen der zweiten Frau an! Ich sag's dir ... das glaubst du nicht."

"Franziska Sommer." Mittlerweile war Wegners Stimme nur noch ein Flüstern. Seine Miene verriet, dass es in seinem Kopf auf Hochtouren ratterte. Als sich sein Mund wieder öffnete, war sein Gesicht kreidebleich. "Du könntest zum ersten Mal recht haben ... das ist unglaublich!"

Der Mann hatte sie mit beiden Händen gepackt und sofort auf die Motorhaube runtergedrückt. Ihr Gesicht lag auf der Straßenkarte. Und so verrückt es auch war, konnte sie darauf - nur ein paar Zentimeter entfernt - ausgerechnet Hamburg-Volksdorf erkennen. Sogar die Straße, in der die Villa ihrer Eltern stand. Eine Sackgasse, mit geradezu atemberaubenden Grundstücken von parkähnlichen Ausmaßen.

Irgendwas klimperte hinter ihr, vermutlich Handschellen. Die Angst lähmte Anita immer noch; sie umklammerte das Mädchen mit eisernen Pranken und raubte ihr fast sämtliche Kraft. Aber da war auch etwas anderes. Etwas, das tief in ihrem Inneren lauter und lauter um Aufmerksamkeit buhlte: Überlebenswille!

Als eine der Hände ihren rechten Arm für einen Moment losließ, war der Augenblick gekommen, um die - zweifellos - einzige Möglichkeit beim Schopfe zu packen. Anita wirbelte herum und schaffte es, den Mann mit der Faust mitten im Gesicht zu treffen. Wahrscheinlich hatte sie damit keine dramatischen Schmerzen ausgelöst, aber zumindest doch ein gehöriges Maß an Verwunderung. Plötzlich lockerte sich auch die zweite Hand. Nur eine weitere Drehung später war sie frei.

Anita rannte in Richtung Wald, als wäre der Teufel persönlich hinter ihr her. Zuerst wollte sie schreien, hielt das in diesem Moment allerdings für die Verschwendung wertvoller Ressourcen. Denn sie brauchte jedes Quäntchen Luft, um so schnell wie möglich zu entkommen.

Außerdem, wer sollte sie hier, mitten im Wald hören - so früh am Morgen?

Hinter ihr erklangen Schritte, aber die schienen sich mit jedem Atemzug weiter zu entfernen. Sie war nie eine große Leuchte in Sport. Beim Völkerball oder anderen Mannschaftssportarten zählte sie in der Regel zu jenen, die als Letzte ins Team gewählt wurden - noch immer zähneknirschend, versteht sich. In diesem Augenblick jedoch hätte sie vermutlich bei jedem Lauftag geglänzt und neue schulinterne Bestzeiten aufgestellt.

Rechts und links flogen riesige Bäume an ihr vorbei. Bis zum anderen Ende des Waldes waren es, gemütlichen Schrittes, selten mehr als fünf Minuten. Aber bei ihrem Tempo dürfte sie schon sehr bald das Bauernhaus erblicken. Und tatsächlich fanden ihre Augen kurze Zeit später das Storchennest. Als hätte das alleine nicht ausgereicht, stand - zum ersten Mal in diesem Jahr übrigens - Gevatter Adebar mitten im Nest und stocherte seelenruhig mit seinem Schnabel darin herum.

Dieser Anblick gab Anita gleich weitere Kraft. Ein zusätzlicher Energieschub, der sie regelrecht nach vorne fliegen ließ. Sie w

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