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Römische Ermittlungen / Römische Verwicklungen / Römische Verdächtigungen Die ersten drei Fälle für Commissario Caselli von Palma, Bianca (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2020
  • Verlag: beTHRILLED
eBook (ePUB)

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Römische Ermittlungen / Römische Verwicklungen / Römische Verdächtigungen

Römische Ermittlungen Der jungen Geigerin Geraldine Dvorsky steht eine steile Karriere bevor. Doch diese endet abrupt, als sie sich bei einem Autounfall das Handgelenk bricht. Schuld ist der Musikkritiker Federico Stronchetti, der kurz darauf am Fuß der Engelsburg ermordet aufgefunden wird. Sofort fällt der Verdacht auf Geraldine. Doch Commissario Caselli stößt bei seinen Ermittlungen schnell auf weitere Verdächtige. Und während er immer neue Intrigen unter exzentrischen Opernstars enthüllt, geschieht ein weiterer Mord ... Römische Verwicklungen Commissario Caselli steht vor einem Rätsel: Im Palazzo Spada wird die Leiche des berühmten Schauspielers Terracini aufgefunden. Über dem Toten hängt das prächtige Ölgemälde 'Didos Tod'. Der Tatort selbst ist wie ein Bühnenbild arrangiert. Und nicht nur das: Im stets verschlossenen Garten des Palazzo werden ein Vogelkäfig, ein Picknickkorb und ein Buch mit englischen Gedichten sichergestellt. Was hat das alles zu bedeuten? Römische Verdächtigungen Commissario Caselli muss in einem grausamen Fall ermitteln: Eine Kunststudentin wurde ermordet und ihr Gesicht fürchterlich entstellt. In Verdacht geraten die verflossenen Liebhaber der jungen Frau. Einem nach dem anderen fühlt Caselli auf den Zahn. Besonders verdächtig macht sich der exzentrische Kunstprofessor Alfiero Attardi, dem Verbindungen zu einem Geheimbund nachgesagt werden ... Commissario Alessandro Caselli ermittelt in Rom - ein eleganter Kriminalbeamter mit guten Manieren und Geschmack. Die ersten drei Fälle für den charmanten italienischen Ermittler in einer spannenden eBox. eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 880
    Erscheinungsdatum: 29.05.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732598571
    Verlag: beTHRILLED
    Größe: 10573 kBytes
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Römische Ermittlungen / Römische Verwicklungen / Römische Verdächtigungen

6

Caselli hatte einen langen, arbeitsreichen Tag hinter sich. Nachdem Scurzi um fünf gegangen war, hatte er sich in seinem Büro Akten vorgenommen und einen überfälligen Bericht geschrieben, den, wie es aussah, in nächster Zeit niemand lesen würde, aber er hielt sich, was das anging, gern an die Dienstvorschrift. Dann hatte er den PC heruntergefahren. Doch statt zu gehen, ging er geistig noch einmal den neuen Fall durch und rekapitulierte, was er und der Sergente bislang herausgefunden hatten.

Der Tote war ein Berufsmusiker, Bratscher, dreißig Jahre alt. Begabte Familie, hatte Scurzi ihm mitgeteilt, die Mutter spiele im La Fenice in Venedig. Vismara sei drogenabhängig gewesen und habe früher im selben Orchester wie sein Bruder gespielt.

»Er hat im Santa Cecilia gespielt?«, hatte Caselli überrascht eingeworfen.

»Ja, er war dort Bratscher, bis vor einem Jahr.« Scurzi hatte ehrlich betrübt ausgesehen.

Der Angehörige des Toten, Angelo Vismara, hatte merkwürdig reagiert, als Caselli ihm die Todesnachricht überbracht hatte. Er übte die traurige Pflicht natürlich nicht zum ersten Mal aus. Selten aber hatte er in den Augen eines Menschen, der vom Tod eines ihm Nahestehenden erfuhr, einen so undeutbaren, fremden Ausdruck gesehen. Caselli hatte so viel Taktgefühl besessen, seine Fragen zurückzuhalten. Er hatte Vismara in der Obhut des Assistenten des Dirigenten zurückgelassen, eines sehr taktvollen jungen Mannes, der ihm versprochen hatte, sich um Vismara zu kümmern.

Caselli lehnte sich in seinen Schreibtischstuhl zurück und zupfte sich nachdenklich einen Fussel von der Hose. Was ihm bei diesem Fall außerdem zu denken gab, war das quadratische Briefchen mit dem Galeonen-Aufdruck und dem Wort 'Abóbada'. Er könnte es googlen, aber dann müsste er den PC wieder hochfahren. Er beschloss, das habe Zeit bis morgen. Diese Galeone war ihm schon einmal begegnet, im Fall der fünfzehnjährigen Drogensüchtigen, Lucia Magnani. Ein Mädchen aus gutem Hause, der Vater Anwalt, die Mutter Psychologin. Sie war drogenabhängig gewesen, seit sie dreizehn war. Die Familie hatte alles versucht. Ärzte. Entzug. Auslandsaufenthalt. Es hatte nichts gebracht. Vor ein paar Monaten hatte man die Kleine tot aufgefunden, die Spritze noch im Arm. Neben ihr lag dieses quadratische Briefchen mit dem roten Stempelaufdruck. Caselli hatte dem damals keine Bedeutung zugemessen. Lucia war ein Drogenopfer, bedauerlich jung zwar, aber doch nur eine von jenen Dutzenden, die jährlich in Rom an einer Überdosis starben. Der Fall war schnell zu den Akten gekommen. Caselli schnaufte. Er hoffe, dass die Galeone in nächster Zeit nicht häufiger auftauchte. Die römische Polizia war den Machenschaften eines international operierenden Drogenrings nur schwerlich gewachsen.

*

Kurz nach acht verließ Caselli das Präsidium und machte sich auf zur Trattoria Dal Galletto. Er hatte das Glück gehabt, nach seiner Versetzung aus Sizilien eine gute Trattoria unweit seiner Wohnung zu finden, in die er regelmäßig Essen gehen konnte. Giovanni, der Wirt, war eine Seele von Mensch und ein ausgezeichneter Koch. Hier verbrachte Caselli den Abend in netter Gesellschaft und verfolgte am Fernseher, mehr unfreiwillig, meist irgendein Fußballspiel. In die Trattoria kamen vor allem die Handwerker aus dem Viertel um die Piazza Farnese. Die Gegend war nicht die feinste. Die Nachbarschaft in der Via dei Cappellari bestand eher aus Leuten, die mit der Polizei nichts am Hut hatten. Kleine Diebe, Taschenspieler, Freudenmädchen, einfache Leute, die sich mit dem Nötigsten behalfen. In diesen Kreisen war ein Commissario nicht gern gesehen. Aber im Laufe der eineinhalb Jahre, die er nun schon hier wohnte, hatten sie verstanden, dass er sie unbehelligt ließ. Ihre Geschäfte interessierten ihn nicht, solange niemand dabei sein Leben ließ. Er hatte sich sogar Freunde gemacht. Dazu gehörten Tiberio, ein Restaurator, seine Bot

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